Samstag, 01. Oktober 2016


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Snowkajak Weltmeisterschaft 2010 - die Schlacht ist geschlagen, Feuerstein verteidigt Titel!

(lifePR) (Graz, ) 100 Snowkajaker traten am Samstag bei Kaiserwetter auf der Moosalm in Lienz/Osttirol zur Snowkajak WM an um ihren Weltmeister zu küren. Dort kämpften sie Mann gegen Mann in 4er Heats, wie bei einem Skicross, im K.O. System um den Aufstieg in die nächste Runde und den Titel "Snowkajak Weltmeister 2010". Tausende Zuschauer entlang der Strecke, eine sensationelle Stimmung sowie ein super Rahmenprogramm machten diese Veranstaltung zu einem Highlight der heurigen Wintersaison.

Die Kämpfe waren hart und vor allem die zwei zwölf Meter langen Wasserbecken die durchquert werden mussten stellten die Athleten vor eine große Herausforderung. Nicht jeder Teilnehmer überstand diese Streckenteile schadlos und so kenterte der ein oder andere bei der Durchquerung des Wassergrabens. Die Wasserrettung griff dabei aber sofort ein und holte die unfreiwilligen Schwimmer sofort an Land. In den Wasserbecken sowie den anspruchsvollen Steilkurven trennte sich schnell die Spreu vom Weizen und Favoriten wie Gerhard Braune (D), Nationalteamkanute Harald Hudetz (AUT), der amtierende Snowkajak Weltmeister Rene Feuerstein oder die heißesten regionalen Eisen Stefan Ortner und Manfred Lobenwein setzten sich in den Vorläufen in souveräner Manier durch.

3000 Zuschauer waren an diesem Tag gekommen um die besten Snowkajak Fahrer aus zehn Nationen anzufeuern und die spektakulärsten Rides zu verfolgen. Die bis zu 5 Meter hohen Steilkurven auf dem sehr anspruchsvollen Gelände forderten den Athleten alles ab. Umso näher das Finale kam umso härter wurden die Bandagen mit denen gekämpft wurde und wirklich jeder Athlet gab alles um den offiziellen WM Titel mit nach Hause zunehmen. Vor dem Finale brach unverhofft das obere Wasserbecken und ein Sturzbach über die Strecke erinnerten kurzzeitig mehr an einen Wasserfall als an die Snowkajak WM. So mussten die Veranstalter vor den Finalläufen die Strecke etwas verkürzen um ohne das erste Becken die Sicherheit der Athleten nicht zu gefährden. Bis ins große Finale schafften es bei den Männern der amtierende Weltmeister Rene Feuerstein, die Lokalmatadoren Lobenwein und Ortner sowie der deutsche Lucas Schöllkopf.

Zuschauer und Athleten warteten allesamt gespannt auf das große Finale in dem drei Österreicher gegen einen Deutschen antraten. Nach bereits sieben absolvierten Abfahrten kannten sie allesamt die Tücken der Strecke genau und auch die Ideallinie stellte kein Geheimnis mehr dar. Ohne einen optimalen Start und das nötige Quäntchen Glück war der Sieg aber nicht zu holen. Der Finallauf entwickelte sich zu einem Herzschlagfinale, bei dem sich der Vorarlberger Rene Feuerstein knapp gegen Lokalmatador Manfred Lobenwein durchsetzen konnte. Der dritte Platz ging an Stefan Ortner, der am Start einen kleinen Fehler machte. Der Deutsche Schöllkopf Lukas musste sich gegen die Armada der österreichischen Snowkajakelite mit dem unglücklichen vierten Platz begnügen.

"Ich kann es gar nicht glauben, die Strecke war sehr selektiv und die Gegner unglaublich stark, ich dachte bis zum Ende nicht, dass ich eine Chance habe meinen WM Titel zu verteidigen. Es war eine tolle Veranstaltung mit einer super Stimmung und ich bin stolz weiterhin den Titel Snowkajak Weltmeister tragen zu dürfen," antwortete ein unglaublich glücklicher Sieger.

Der Zweitplatzierte Manfred Lobenwein haderte etwas mit seiner Platzierung, ist der Zweite ja bekanntlich der erste Verlierer. Bei der letzten Kurve habe ich einen kleinen Fehler gemacht und mich nach außen drängen lassen, dort habe ich die entscheidende Geschwindigkeit für den Sieg liegen gelassen."

Aber die leichte Enttäuschung durch das frühe Ausscheiden sowie etwaige kleinere Blessuren so mancher Rider wurden spätestens bei der Apres' Boat Party auf der Moosalm vergessen, bei denen die Live?Bands Baseline und Norman Stolz den Zuschauern und Athleten so richtig einheizten. Etwas verduzt schauten ein paar deutsche Urlauber aus Hessen als sie das Spektakel Snowkajak zum ersten Mal sahen "diese Strecke kommen wir gerade mit den Schiern runter und andere fahren mit dem Boot, ich habe so etwas verrücktes noch nie gesehen". Wer weiß vielleicht wechseln sie ja die Sportart und retournieren bei der nächsten WM als Snowkajak Teilnehmer. Das Motto "Nix für Scheisser" kennen sie ja jetzt bereits und nachdem man die spektakuläre Strecke und Rides gesehen hat, traut sich das auch niemand mehr zu hinterfragen.

Ergebnisse im Detail:

MÄNNER:
- 1 Feuerstein Rene Buch AUT
- 2 Lobenwein Manfred Lienz AUT
- 3 Ortner Stefan Oberlienz AUT
- 4 Schöllkopf Lukas Ulm GER

FRAUEN:
- 1 Prochazkova Lucya Praha 5 CZE
- 2 Seidel Eva Wald AUT
- 3 Sindelarova Lenka Praha 8 CZE
- 4 Trnkova Michaela Praha 10 CZE

JUNIOREN:
- 1 Walser-Cofalka Janis ulm GER
- 2 Niß Timo Hamburg GER
- 3 Shearer Robin Dölsach AUT
- 4 Hohenwarter Peter Unken AUT

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