Dienstag, 06. Dezember 2016


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PDA-Event rund um Fertigspritzen: Gerresheimer beleuchtet Hightech-Spritzen für Autoinjektoren

Innovative Produktkennzeichnung per Laser Encoding und Multicolor-Druck bilden einen weiteren Schwerpunkt / The Universe of Prefilled Syringes, 6. - 7. Oktober 2008 in San Diego / USA

(lifePR) (Düsseldorf, ) Der Homecare-Sektor gewinnt in rasantem Tempo an Bedeutung - im Gleichschritt wächst weltweit der Bedarf an pharmazeutischen Spritzensystemen, die sich auch unter Bedingungen der häuslichen Patientenversorgung einfach und sicher handhaben lassen. Auf der diesjährigen US-Spritzenkonferenz der Parenteral Drug Association (PDA) in San Diego - The Universe of Prefilled Syringes & Injection Devices - präsentiert die Gerresheimer Gruppe das hochaktuelle Thema Selbstinjektion unter technologischen Aspekten. Im Rahmen der Ausstellung zeigt Gerresheimer darüber hinaus RTF®-Sterilspritzen mit neuester Track & Trace-Ausstattung, Multicolor-Druck und intelligentem Praxiszubehör (6. - 7. Oktober 2008 im Manchester Grand Hyatt, Stand 300).

Sie sind schon im Ansatz eine Herausforderung: Die Planung und Konstruktion effizienter Systeme, in denen Medikament, Spritze und Autoinjektor komplex zusammenwirken. Worauf es dabei für die Pharmahersteller ankommt und wie die optimale Konfiguration solcher Kombinationsprodukte aussieht, beleuchten zwei erfahrene Experten des Gerresheimer Kompetenzzentrums Bünde: Dr. Arno Fries, ursprünglich selbst aus der Pharmaindustrie, leitet im Spritzengeschäft des Unternehmens die US-Vertriebsorganisation und ist Direktor des internationalen Produktmanagements, Erik Brandhorst ist als Projektingenieur unmittelbar in Entwicklungen und Untersuchungen involviert. Ihre gemeinsame Präsentation ("Prefilled syringes and autoinjectors - what is important for an efficient system?") tangiert die Marktentwicklung ebenso wie die Bedürfnisse der Anwender - vor allem aber schlüsselt sie die vielschichtigen Fragestellungen auf, die bei den Drug-Delivery-Systemen ganzheitlich zu berücksichtigen sind. Wo mehr Komponenten zusammentreffen, entstehen mehr Schnittstellen, müssen ganz neue Einflussfaktoren miteinander harmonieren, um das Fertigarzneimittel und sein automatisiertes Drug Delivery System in Synergie zusammenarbeiten zu lassen.

Jüngste, vergleichende Untersuchungen zur Funktionalität von komplexen Autoinjektor-Systemen geben dazu wertvolle Hinweise. Die Referenten legen wissenschaftlich fundierte Daten und Analysen vor, die beispielsweise Kolbengleitkräften auf den Grund gehen - gleichzeitig unter anderem der Effektivität verschiedener Silikonisierungsmethoden, die im Innern des Spritzenkörpers für das stockungsfreie Gleiten des Spritzenkolbens verantwortlich sind. Die Auswertung liefert hier neue Erkenntnisse über lange erprobte, dabei mitunter zur Perfektion weiterentwickelte Verfahren.

Für ein solches hat Gerresheimer in den USA übrigens gerade ein Patent erhalten. Die Rede ist von der Einbrenn-Silikonisierung, bei der das Gleitmittel durch Hitze nachhaltig an der Glasoberfläche fixiert wird. Die Technologie eignet sich hervorragend, um unerwünschte Interaktionen von Silikonöl mit Proteinen, Peptiden und anderen empfindlichen Biosubstanzen zu reduzieren.

Laser Encoding & Heat Transfer Printing: Wie Spritzen in Zukunft kommunizieren werden

Mit Hightech für die Injektion zählt Gerresheimer längst zu den Schrittmachern in diesem weltweit bedeutenden Marktsegment der Drug Delivery. Spritzentechnologien wie RTF® (Ready to Fill), intelligentes Zubehör wie TELC (der originalitätsgesicherte Spritzenverschluss zum Aufdrehen) oder TERNS (das auf thermoplastischem Elastomer basierende Rigid Needle Shield) zeichnen ebenso stabile Wachstumskurven wie spezielle Prozesstechnologien - zudem ist die Gruppe dank ihrer kombinierten Glas- und Kunststoffkompetenz heute in der Lage, komplexe Systeme zur Selbstinjektion wie etwa Insulin-Pens komplett selbst zu konzipieren, entwickeln und produzieren.

Gläserne Highlights aus diesem umfassenden Spektrum, die Gerresheimer in San Diego ausstellt, weisen überdies zwei brandaktuelle Besonderheiten auf: Einige tragen einen kaum wahrnehmbaren Identitäts-Code - andere sind, weithin sichtbar, mehrfarbig bedruckt.

Auf einem Quadratmillimeter Fläche - an der Fingerauflage von Fertigspritzen - bringt Gerresheimer per Laser Encoding sämtliche Daten unter, die zur zuverlässigen Identifikation einer Arzneimitteldosis erforderlich sind. Während der Fertigung unauslöschlich in das Glas gebrannt und wie ein Barcode mit Scannern lesbar, machen die innovativen Quadrate Herkunft und Bestimmung von Produkten also zu jeder Zeit rückverfolgbar. Sie beugen damit nicht nur Verwechslungen vor, sondern liefern auch Track & Trace-Nachweise, was ja gerade bei FDA (Federal Drug Association) und EMEA (European Medicines Agency) derzeit eine wichtige Forderung ist.

Heat Transfer Printing wiederum optimiert die direkte Kommunikation des Produkts mit dem Anwender. Das neue Verfahren erlaubt den Multicolor-Druck direkt auf dem Glas - in einem zusammenhängenden Arbeitsprozess, versteht sich, und sogar mit den jeweils gewohnten Farbtypen. Die Vorteile liegen auf der Hand: So sind farblich unterschiedene Spezifikationen, Anwendungshinweise, Verfallsdaten, Barcodes und Skalierungen übersichtlicher und schneller zu erfassen als monochrome - ein klares Sicherheitsplus. Marketingaspekte kommen noch hinzu; auch ein mehrfarbiges Firmenlogo kann sich schließlich so sehen lassen.

"Bedarfsgerechte Systementwicklung für die Pharma & Life Science-Industrie hat, wie man deutlich sieht, unendlich viele Facetten, und der Markt rund um die Injektion ist ständig in Bewegung", resümiert Burkhard Lingenberg, Direktor Marketing und Kommunikation der Gerresheimer Gruppe: "Gerade deshalb sind Symposien wie diese so wichtig." Gerresheimer gehörte denn auch zu den Initiatoren der PDA-Veranstaltungsreihe, die 2004 in Deutschland Premiere hatte und vor zwei Jahren ins Mutterland der PDA importiert wurde. Das Konzept hat sich bewährt. An Zielen, Anforderungen und Entwicklungserfolgen, über die es sich zu sprechen lohnt, mangelt es auch diesmal nicht.

Gerresheimer AG

Gerresheimer beschäftigt über 10.000 Mitarbeiter an 40 Standorten in Europa, Amerika und Asien. Im Geschäftsjahr 2007 belief sich der Umsatz weltweit auf 957,7 Mio. Euro. Das Produktportfolio erstreckt sich von Arzneimittelfläschchen aus Glas und Kunststoff bis zu komplexen Drug Delivery-Systemen für die Pharma & Life Science-Industrie. Dazu zählen Sterilspritzen, Inhalatoren und andere Systemlösungen für eine sicherere Dosierung und Applikation von Medikamenten. Die Gruppe hat eine führende Position in Märkten, die durch hohe technische und regulatorische Barrieren gekennzeichnet sind.

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