Freitag, 09. Dezember 2016


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Kooperation mit China: Deutsche Fach- und Führungskräfte werden besser geschult

Niedersächsisches Wissenschaftsministerium fördert Forschungsprojekt Göttinger Germanisten

(lifePR) (Göttingen, ) Fach- und Führungskräfte niedersächsischer Unternehmen sollen künftig besser auf eine Tätigkeit in China oder eine Kooperation mit der chinesischen Wirtschaft vorbereitet werden. Dazu erarbeiten Göttinger Germanisten ein neues theoretisches Modell interkultureller Kompetenz sowie didaktische Konzeptionen und innovative Schulungsmaterialien für Seminare. Ziel ist dabei, die Fähigkeiten der Teilnehmer in diesem Gebiet umfassend schulen zu können. Das zum Oktober gestartete Projekt mit dem Titel "Inter- und transkulturelle Trainings für die Volksrepublik China" ist am Deutsch-Chinesischen Institut für Interkulturelle Germanistik und Kulturvergleich der Universität Göttingen angesiedelt. Es wird vom niedersächsischen Wissenschaftsministerium für einen Zeitraum von zwei Jahren mit 255.000 Euro gefördert.

"In China leben 1,3 Milliarden Menschen aus 56 verschiedenen Ethnien. Das Land ist geprägt durch große Unterschiede zum Beispiel zwischen Stadt und Land und in jüngerer Zeit insbesondere auch durch Globalisierungsprozesse", so Projektleiterin Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne. Eine Umfrage in mehr als 200 niedersächsischen mittelständischen Unternehmen hat nach Angaben der Wissenschaftlerin ergeben, dass in bislang angebotenen Vorbereitungskursen vielfach nur stereotypes Wissen vermittelt wird. Die Göttinger Forscher arbeiten nun an einem wissenschaftlichen Modell interkultureller Kompetenz und an einem Konzept zu deren Vermittlung. "Für diesen mehrdimensionalen Prozess entwickeln wir differenzierte Seminarmaterialien, die wir mit unseren Partnern in Qualifizierungsveranstaltungen erproben. Sie werden anschließend von uns mit Hilfe eines neu entwickelten Messinstruments evaluiert, um sie an die Bedürfnisse der Teilnehmer anzupassen", erläutert Prof. Casper-Hehne, die Direktorin des Deutsch-Chinesischen Instituts für Interkulturelle Germanistik und Kulturvergleich ist.

Im Rahmen des Projekts kooperieren die Göttinger Germanisten mit sieben mittelständischen Unternehmen in Niedersachsen. Vertreten sind dabei Betriebe, die bereits mit China wirtschaftlich zusammenarbeiten. Weitere Partner in dem Forschungsprojekt sind die SüdniedersachsenStiftung und das Bildungswerk Verdi.

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