Donnerstag, 19. Januar 2017


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"Arbeit am Mythos" - Leistung und Grenze des Mythos in Antike und Gegenwart

Öffentliche Ringvorlesung der Universität Göttingen und der Akademie der Wissenschaften

(lifePR) (Göttingen, ) Von der Geschichte der Sintflut bis hin zum "Amerikanischen Traum" - Mythen gibt es in allen Kulturkreisen und in allen Jahrhunderten. Doch wie wird eigentlich aus einer Geschichte ein Mythos? Wie werden mythische Stoffe im Laufe der Geschichte verändert? Wann, von wem und warum? Mit diesen und vielen weiteren Fragen rund um das Thema "Mythos" befassen sich die Vorträge der Ringvorlesung, zu der die Georg-August-Universität und die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen im Sommersemester 2010 einladen. Die "Arbeit am Mythos", die sich die Ringvorlesung zum Ziel gesetzt hat, beinhaltet eine mehrschichtige Annäherung an das Thema. Dabei geht es auch um Grenzen und Potentiale von Mythen in der heutigen Zeit und um die Frage, was ein Mythos überhaupt ist und wie man Mythen richtig verstehen kann.

Die Vortragsreihe "Arbeit am Mythos" startet am Dienstag, 6. April 2010, mit dem ersten von drei übergreifenden Beiträgen aus den systematischen Disziplinen Philosophie, Religionswissenschaften und Kulturanthropologie. Axel Horstmann, Professor für Philosophie an der Universität Hamburg, spricht über "Faszination und Herausforderung: Mythos als Schlüsselthema der Moderne." Es folgen Vorträge zu den Ausformungen von Mythen aus den Disziplinen Altorientalistik, Vorderasiatische Archäologie, Iranistik, Altes Testament, Klassische Philologie, Klassische Archäologie, Patristik, Arabistik und Ägyptologie. Die Kulturen des Vorderen Orients und des Mittelmeerraums zeigen das Potential, das antike mythische Stoffe entfalten und das bis heute grundlegend die Bild- und Vorstellungswelten in Ost und West prägt.

Die Initiatoren der Ringvorlesung, Prof. Dr. Annette Zgoll von der Philosophischen Fakultät (Seminar für Altorientalistik) und Prof. Dr. Reinhard Kratz von der Theologischen Fakultät (Altes Testament), haben neben Göttinger Kollegen auch Wissenschaftler aus Erfurt, Hamburg und Amsterdam als Referenten eingeladen. Unterstützt wird die Ringvorlesung vom Universitätsbund Göttingen, dem Centrum Orbis Orientalis (CORO) und dem Graduiertenkolleg "Götterbilder - Gottesbilder - Weltbilder". Die Vorträge der Ringvorlesung beginnen jeweils dienstags um 18 Uhr in der Aula am Wilhelmsplatz 1. Das Programm zur Ringvorlegung ist im Internet unter: www.uni-goettingen.de/ringvorlesung abrufbar.

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