Freitag, 09. Dezember 2016


PHILIPP HOFMANN | BON VOYAGE

25. Juni - 4. September 2015 / Eröffnung: 24. Mai 2015, ab 18:30 Uhr

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Vom 25. Juni bis zum 4. September zeigt die Galerie Barbara von Stechow neue Werke des in New York lebenden Foto-Künstlers Philipp Hofmann.

Der Ausgangspunkt der Werke Philipp Hofmanns (*1976) liegt in der Inspiration zahlreicher Reisen, die den Künstler zu unterschiedlichsten Städten und Orten dieser Welt führen, stets auf der Suche nach dem passenden Motiv, das den aktuellen Zeitgeist repräsentiert und für die Nachwelt festgehalten werden soll.

Besonders Orte, die durch die zeitgenössische Populärkultur glorifiziert werden, dienen als Bildmotiv - Herausragende Architekturen der Weltmetropolen, Szenelokale wie Le Club 55 in St. Tropez und das Félix in New York oder gesellschaftliche Höhepunkte wie das alljährliche Polo-Turnier auf dem zugefrorenen Sankt Moritz See.

Durch seine eigens entwickelte Methode des sogenannten Digitaloil werden die Bildmotive in mehreren Schritten digital bearbeitet und in einem speziellen Druckverfahren in Öl auf Leinwand oder Aluminum gedruckt. Bei diesen Arbeitschritten werden die einzelnen Bildkomponenten auf unterschiedlichste Weise verfremdet, sodass die Werke einen ganz individuellen, fast malerischen Ausdruck erhalten.

Malerei oder Fotografie? Diese Frage stellt man sich unweigerlich, betrachtet man die Werke Philipp Hofmanns und deren feine, malerische Struktur, die einem Pinselstrich doch deutlich nahe kommt. Eindeutig treffen hier zwei künstlerische Welten aufeinander. Philipp Hofmann hat in seinen Werken einen neuen Ansatz der Fotografie aufgenommen, eine Verbindung beider Gattungen, in der jedoch nicht die Malerei das Können der Fotografie imitiert, sondern die Fotografie den haptischen und kompositorischen Ausdruck der Malerei entlehnt.

Nicht die möglichst naturgetreue Wiedergabe der Dinge ist hier das Ziel des Künstlers. Mit Hilfe der Möglichkeiten digitaler Fotografie soll ein malerischer Effekt erzeugt werden, der ebenso wie die fotorealistische Malerei das Auge des Betrachters zunächst in die Irre führt.

Die spezielle Technik ermöglicht es dem Künstler zudem, die Vorteile der Fotografie hinsichtlich der ganz konkreten Momentaufnahme und Perspektive zu nutzen und gleichzeitig, mit Hilfe des malerischen Effekts, die Stimmungen der Szenerie ins Bildgeschehen zu übertragen und festzuhalten.

Schon früh für den Blick auf die Kunst geschult, verweisen seine Werke auf ein Gespür für die Ästhetik von Form und Farbe, wie auch für eine besondere Perspektive und die jeweils spezielle Lichtsituation. Eine Aufreihung bunter Sonnenschirme am Strand wird auf diese Weise seiner funktionalen Bedeutung enthoben und zu einer Art Muster aus Form und Farbe abstrahiert. Gleiches geschieht durch perspektivisch verzerrte Nahaufnahmen unterschiedlicher Gebäude, deren Fassadenstruktur, zumeist in extremer Aufsicht aufgenommen, aus diesem optisch verkürzten Blickwinkel in den Vordergrund rücken und die eigentliche Funktion des Gebäudes unbedeutend erscheinen lassen. Einzig die Ästhetik der seriellen Aufreihung, Formgebung oder Farbkomposition bilden in diesen Werken die Bildaussage.

Als aufmerksamer Beobachter fängt Philipp Hofmann spontane Eindrücke als Momentaufnahme ein. Dabei ist nicht allein das Motiv entscheidend sondern gleichermaßen das Gefühl und die Emotion, die in diesem Augenblick der Situation mitschwingt und der Szenerie die entsprechende Spannung verleiht. Seine Werke erscheinen daher als Spiegel des aktuellen kulturellen Lebens und bieten dem Betrachter gleichzeitig einen intensiveren, ganz individuellen Blickwinkel auf das Geschehen.

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