Samstag, 10. Dezember 2016


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Eastman Förderpreis für Debütfilm "Parkour" von Mark Rensing

Absolventen der Filmakademie Baden-Württemberg überzeugen in Hof

(lifePR) (Ludwigsburg, ) Marc Rensing, Absolvent der Filmakademie Baden-Württemberg im Studiengang Regie/Szenischer Film, ist am Samstagabend (31.10.09) für seinen Film "Parkour" mit dem "EASTMAN Förderpreis für Nachwuchstalente" ausgezeichnet worden. Der von der Firma Kodak gestiftete Preis - Rohfilmmaterial im Wert von 4000 Euro - zeichnet jeweils einen Regisseur und seinen Film aus. "Parkour", der Eröffnungsfilm der 43. Hofer Filmtage, ist das Debüt des jungen Regietalents, der gemeinsam mit dem Filmakademie-Absolventen Rüdiger Heinze auch das Drehbuch des 90-Minüters geschrieben hat.

In "Parkour" erzählt Marc Rensing von dem Gerüstbauer Richie, der mit seinem Leben eigentlich ganz zufrieden sein könnte. Er hat eine hübsche Freundin, die ihn liebt und die sogar Verständnis für seine große Leidenschaft aufbringt: "Parkour" laufen. Mit der Ausübung dieses spektakulären Sports verbringt er fast seine gesamte Zeit. Einzig Richies latente Eifersucht bringt ihm immer wieder zwischenmenschliche Probleme. Mehr und mehr verfängt er sich in einem Netz aus Misstrauen, Eifersucht und Aggression. Da Richie unfähig ist, sich diese Schwäche einzugestehen rutscht er immer tiefer in einen Strudel aus Missgunst, Angst und Kontrollverlust.

Der 1974 geborene Marc Rensing studierte von 1998 bis 2004 Regie im Bereich Szenischer Film an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Sein Diplom machte er mit dem mittellangen Spielfilm "Alles in Ordnung", mit dem er im Jahr 2004 auch für den First Steps Award nominiert war. An seinem Spielfilmdebüt "Parkour" war eine Reihe ehemaliger Filmakademie-Studierender beteiligt wie u.a. Rüdiger Heinze, der zum einen das Drehbuch schrieb und den Film mit seiner jungen Produktionsfirma "Zum Goldenen Lamm" produziert hat, Ulle Hatting und Sebastian Bäumler (beide Bildgestaltung/Kamera) sowie die Szenenbildnerin StephanieSchlienz.

Der EASTMAN Förderpreis wird seit 1984 an besonders begabte Nachwuchstalente der deutschen Filmbranche vergeben, wobei herausragende kreative Leistungen und Eigenständigkeit im Vordergrund der Bewertung stehen. Die Produktion der "Zum Goldenen Lamm Filmproduktion" wurde im Rahmen des Förderprogramms Fifty-Fifty realisiert und je zur Hälfte von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg und dem Südwestrundfunk finanziert.

"Der Eastman-Förderpreis ist eine besondere Auszeichnung für herausragende Leistungen" freut sich der Direktor der Filmakademie, Prof. Thomas Schadt, für seine ehemaligen Studierenden. "Die Liste der bisherigen Gewinner zeigt mit Filmgrößen wie Sönke Wortmann, Caroline Link, Tom Tykwer oder Detlef Buck eindrucksvoll die Treffsicherheit der Jury. Ich bin sicher, dass auch unsere jungen Filmtalente ihren Weg in der Branche machen werden."

In diesem Jahr hatten es insgesamt acht Filme von Studierenden der Filmakademie Baden-Württemberg in das Programm der renommierten Hofer Filmtage geschafft. Dazu gehören die Spielfilme "Am anderen Ende" (Regie: Phillipp Döring), "Kindeseile" (Regie: Christian Werner), "Personenschaden" (Regie: Dustin Loose), "Juri" (Regie: Jan Raiber) und "Liebesfilm" (Regie: Maximilian Haslberger) sowie die beiden Dokumentationen "Der innere Krieg" von Astrid Schult sowie "Die Maßnahme" von Maik Bialk.

Ausführliche Informationen zu den Hofer Filmtagen und den preisgekrönten Filmen gibt es im Internet unter www.hofer-filmtage.de.

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