Montag, 05. Dezember 2016


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Land Niedersachsen fördert Ems-Achse mit 900.000 Euro

Wachstumsregion erhält aus dem Topf der Regionalförderung den Maximalbetrag / Wirtschaftsminister Jörg Bode nannte "Ems-Achse - attraktivhoch 6" vorbildlich / Projekte zur Stärkung der regionalen Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit

(lifePR) (Hannover/Papenburg, ) Das Land fördert sechs innovative Maßnahmen der Wachstumsregion Ems-Achse mit zusammen rund 900.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren. Das gab der Niedersächsische Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) heute in Hannover bekannt. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums ist dies der maximal mögliche Betrag, den Regionsverbünde aus dem in diesem Jahr erstmals aufgelegten Regionalbudget erhalten können. Die in dem bewilligten Förderantrag "Ems-Achse - attraktivhoch6" dargestellten branchenübergreifenden und verzahnten Projekte zielen laut Bode vorbildlich auf die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und der Beschäftigung in einer dynamischen und mittelständisch geprägten regionalen Wirtschaftsstruktur: "Ich bin mir sicher, dass das Geld gut und damit beschäftigungswirksam angelegt ist."

Der Vorsitzende der Wachstumsregion, Manfred Wendt, sprach in Hannover von einer hohen Anerkennung durch das Land Niedersachsen und von einem weiteren Meilenstein für die zukünftige Arbeit der Ems-Achse: "Der positive Förderbescheid ermöglicht uns, die Wachstumsdynamik in Ostfriesland, dem Emsland und in der Grafschaft Bentheim gleichermaßen nachhaltig und zielführend zu stärken sowie innovative Leuchtturmprojekte vor allem in den Schlüsselbereichen Beschäftigung und Qualifizierung zu initiieren." In den kommenden Wochen werde ein detaillierter Businessplan für die konkrete Umsetzung ausgearbeitet.

Nur durch die konsequente Bündelung der Kräfte aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik und den klaren Fokus auf die sieben Wachstumskerne (Energie, Maritime Verbundwirtschaft, Kunststoffindustrie, Metall-, Fahrzeug- und Maschinenbau, Tourismus, Logistik und Bauwirtschaft) in der Ems-Achse sei diese neue Dimension der Projektarbeit möglich geworden, die gleichzeitig eine Personalaufstockung in der Geschäftsstelle in Papenburg bedeute.

Der Geschäftsführer der Wachstumsregion, Hermann Wocken, erklärte, dass mit den Projekten eine Steigerung der Attraktivität der Ems-Achse für sechs Zielgruppen angestrebt werde. Ziel sei es vor allem, dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Laut einer aktuellen Studie sei im Gebiet der Wachstumsregion bis 2025 mit einem stark überdurchschnittlichen Beschäftigungszuwachs um 12.000 Arbeitsplätze zu rechnen. Im gleichen Zeitraum werde die Zahl der Menschen im Alter zwischen 20 und 60 Jahren im Gebiet der Ems-Achse um 24.000 sinken. Allein an diesen Zahlen werde schon deutlich, welch große Herausforderung die Deckung der Fachkräftebedarfe künftig für die Region bedeute. "Dies darf nicht zur Wachstumsbremse werden. Deshalb wollen und müssen wir mit den Projekten Ems-Achse - attraktivhoch 6 neue Wege gehen, um alle Potenziale optimal nutzen zu können", sagte Wocken.

Mit den Projekten unter der Federführung der Kommunen solle die Arbeit in den bestehenden Kompetenzfeldern übergreifend gestärkt werden, um für alle Branchen greifbare Synergieeffekte zu erzielen. Dazu werde bei der Umsetzung von "Ems-Achse - attraktivhoch6" eine enge Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Bildungseinrichtungen sowie Unternehmen, Verbänden und anderen relevanten Einrichtungen und Gruppen angestrebt. "Die Verzahnung aller vorgeschlagenen Projekte ist dabei von höchster Bedeutung und in dieser Form sicherlich einzigartig", betonte Wocken.

Mit der "Brain-Gain-Offensive" sollten Menschen, die für eine Ausbildung die Region verlassen haben, angesprochen werden, um sie mit attraktiven und gezielten Angeboten zur Rückkehr in die Region zu bewegen. Die "Entrepreneurship-Offensive" wolle für junge Fachkräfte und Akademiker die Möglichkeiten verbessern, den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen. Das innovative Potenzial junger Menschen solle in Zusammenarbeit mit den Unternehmen zudem durch das Projekt "Junge Ems-Achse mit Zukunftsideen" frühzeitig geschult und genutzt werden. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stehe im Mittelpunkt des Projekts "Familienfreundliche Unternehmen in der Ems-Achse". Bei "Ems-Achse - Gemeinsame Qualifizierungsverantwortung" gehe es um die verbesserte überbetriebliche Aus- und Weiterbildung mit Blick auf die speziellen Bedürfnisse von innovativen und technologieorientierten kleinen und mittelständischen Unternehmen. Eine umfassende Marketingoffensive verberge sich hinter dem Projekt "Ems-Achse - Internationale Vermarktung und Regionalmanagement", um nationale und internationale Investoren und ansiedlungswillige Unternehmen von den Standortvorteilen und -potenzialen der Ems-Achse zu überzeugen.

Regionalbudget für regionale Projekte und Netzwerke

Niedersachsens Regionen können seit Herbst dieses Jahres ein neues Förderinstrument des Landes beantragen. Mit dem Regionalbudget werden regionale Projekte wie Netzwerke oder Gewerbegebiete unterstützt. Die Regionen können nach der Bewilligung durch das Land über das Budget eigenständig verfügen und das jeweilige Projekt in Eigenregie umsetzen. Die Wachstumsregion Ems-Achse ist die erste regionale Kooperation in Niedersachsen, die einen erfolgreichen Antrag auf das Regionalbudget gestellt hat. Die Förderhöchstgrenze pro Projekt und Jahr beträgt 300.000 Euro. Maximal werden 900.000 Euro bei einer Laufzeit von drei Jahren bewilligt. Infrage für ein solches Budget kommen alle Regionen mit einer landkreisübergreifenden Zusammenarbeit, einer umfassenden Potenzialanalyse, einer Organisation mit Jahresabschluss und unternehmerischer Projektumsetzung. Die Förderung erfolgt nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Stärkung der regionalen Wirtschaftsstruktur und zur Förderung wirtschaftsnaher Infrastrukturmaßnahmen.

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