Samstag, 03. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 66861

Single Euro Payments Area (SEPA): Herausforderung und Chance

6. easycash SEPA Round Table

(lifePR) (Ratingen, ) Über 40 Vertreter aus Handel, Dienstleistung und Bankenwelt folgten easycashs Einladung zum nunmehr 6. easycash SEPA Round Table.

Mit Francisco Tur Hartmann, Senior-Experte für Marktinfrastrukturen der Europäischen Zentralbank mit Sitz in Frankfurt, präsentierte der führende Payment-Dienstleister einen kompetenten Referenten, der die aktuellsten Entwicklungen der SEPA-Kommentierung bestens kennt: Francisco Tur Hartmann sprach über "SEPA: The project and its challenges".

Sein Vortrag bot den Teilnehmern Anlass zu einer angeregten Diskussion, die auch während des gemeinsamen Abendessens fortgeführt wurde.

Den passenden Rahmen für den diesmal in Hamburg gastierenden Runden Tisch bot der traditionsreiche Anglo-German Club am malerischen Alsterufer.

Mehr Wettbewerb dank SEPA

"Wettbewerb" war eines der Schlüsselthemen, das Francisco Tur Hartmann immer wieder in seinen Vortrag einflocht. Das Single Euro Payment Area (SEPA)-Projekt stehe für die Schaffung einer transnationalen europäischen Payment-Landschaft. Dies bedeute, dass alle Beteiligten die in der SEPA-Zone vorhandenen Zahlungssysteme nutzen könnten und nicht mehr auf lokale oder regionale Angebote angewiesen seien, so der EZB-Repräsentant. Dies ebne den Weg zu mehr Wettbewerb. Ziel von SEPA sei es, für die Entwicklung neuer Instrumente und so für mehr Pluralität in der EU zu sorgen. "Insellösungen", betonte der EZB-Experte "laufen dem Geiste des Binnenmarktes zuwider. Das mangelnde Wissen über die Vorteile, die SEPA auf Länderebene bringt, stellt für das Projekt ein Problem dar. Viele Staaten sind mit dem Status quo vollauf zufrieden und wollen ihre nationalen Instrumente beibehalten." Die Europäische Zentralbank wolle Veränderungen und Wettbewerb jedoch keinesfalls erzwingen; so solle das SEPA-Projekt doch im Kern eine von den Banken selbst regulierte Initiative sein.

Die EZB sieht ihre Aufgabe daher in erster Linie darin, die geeigneten Rahmenbedingungen zu schaffen und einen sanften Übergang zu einer gemeinsamen Zahlungsverkehrszone zu gewährleisten. Den ersten Schritt dazu, die im Januar 2008 in Kraft getretene SEPA-Überweisung (SEPA Credit Transfer - SCT), beurteilte Tur Hartmann trotz recht niedriger Zahlen durchaus positiv: "Die Indikatoren der EZB zeigen, dass sich die Akzeptanz der SEPA Überweisung nahezu verdoppelt hat: Wurden im Januar 0,6% des Zahlungsverkehrs per SCT abgewickelt, so waren es im August bereits 1,1%. Trotzdem liegt noch ein langer Weg vor uns."

Widerstände gegen SEPA

Obwohl zurzeit eine gewisse "SEPA-Müdigkeit" zu spüren sei, erwartet Tur Hartmann mit der Einführung des SEPA Lastschriftverfahrens (SEPA Direct Debit - SDD) im November 2009 eine steigende Nutzung der SEPA Instrumente: Mit der Verabschiedung Payment Service-Direktive im Juni 2008 hat die SDD die erste Hürde genommen. Nach wie vor aber gebe es aufgrund der Partikulärinteressen einzelner Länder Widerstände. Diese gelte es zu beseitigen, um SEPA Direct Debit und damit auch SEPA zu einem Erfolgsprojekt zu machen.

Das Resultat als Aufgabe: Mehr Einfluss für Europa

Mehr Wettbewerb war auch das Stichwort für die Entwicklung des Kartenbereiches in der Europäischen Union. Tur Hartmann nannte die Initiativen EAPS, Payfair und Monnet als erste erfolgversprechende Kandidaten, um neben MasterCard und VISA ein neues europäisches Kartensystem zu etablieren.

Auch hier sieht der EZB-Experte die Banken aufgerufen, Initiative zu zeigen. Das sahen auch die Zuhörer so. Jens Mikolajczak, Managing Director der Deutschen Bank, forderte stellvertretend: "Bei all den Diskussionen, die über einen einheitlichen Zahlungsraum geführt werden, dürfen wir eines nicht vergessen: Nur durch Tun werden Dinge bewegt. Unternehmertum und Pioniergeist waren es seinerzeit auch, die ELV zu seinem Siegeszug verholfen haben."

Moderiert wurde die Veranstaltung erneut von easycash Geschäftsführer Marcus W. Mosen, der sich darüber freute, dass sich "ein harter Kern" von Teilnehmern herauskristallisiere. "Als Stakeholder wird easycash die Entwicklung von SEPA nicht nur verfolgen, sondern sie weiterhin auch aktiv begleiten", versprach Marcus W. Mosen resümierend. "Das werden wir durch unsere Plattform der Round Tables ebenso leisten wie durch die stete Weiterentwicklung unserer Produkte." Den Teilnehmern kündigte er an: "easycash hat noch viele neue, attraktive Angebote in petto."

[1]http://www.easycash.de/fileadmin/downloads/Pressebilder/6_SEPA_Round_Table.zip
[2] http://www.easycash.de/bildmaterial.html

Ingenico Payment Services GmbH

Kernkompetenz der easycash loyalty solutions GmbH ist die Entwicklung, Implementierung und Betreuung individueller Kundenkartenprogramme. Von Gutschein-, Bonus- sowie Private Label-Karten bis hin zu Marketing Services bietet das Unternehmen leistungsfähige Lösungen zur Bestandskundenpflege und Neukundengewinnung. Mit OPAL hat der Spezialist für Kundenbindungsmanagement eine webbasierte, währungsübergreifende und mehrsprachige Software-Plattform entwickelt, die maßgeschneiderte und effiziente Prozesse ermöglicht.

Der Marktführer für Kundenbindungskonzepte in Deutschland betreibt europaweit eine Vielzahl unterschiedlichster Programme mit insgesamt mehr als 12 Mio. Kundenkonten und über 100 Mio. Zahlungs- und Bonustransaktionen jährlich. Das in Hamburg ansässige Unternehmen beschäftigt 76 Mitarbeiter. Seit September 2007 ist es Teil der easycash Gruppe, die sich durch ihr umfassendes Full-Service-Portfolio als kompetenter Partner und bevorzugter Ansprechpartner des Handels positioniert.

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