Montag, 05. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 137660

Die Duale Hochschule Heidenheim festigt die Partnerschaft mit Sibirien

(lifePR) (Heidenheim, ) "Die Geschichte Deutschlands ist kulturell und wirtschaftlich mit der Russlands eng verbunden. Es ist wichtig, diese Beziehung zu einem der wichtigsten Handelspartner Deutschlands zu pflegen und zu erweitern" betont Prof. Bappert, der mit großem Engagement ein Studentenaustauschprogramm mit Westsibirien ins Leben gerufen hat.

Mittlerweile besteht diese Kooperation zwischen der Dualen Hochschule Heidenheim und der Polytechnischen Universität Tomsk (TPU) seit vier Jahren. Dieser Rahmen bietet den Studierenden der DHBW Heidenheim die Möglichkeit, ein Auslandssemester an der ältesten Ingenieurhochschule Sibiriens zu absolvieren. Doch ist dieses Angebot keineswegs nur für Führungsnachwuchs aus dem technischen Bereich reizvoll. Mit ihren elf Fakultäten, 20 Studiengebäuden sowie modernen Laboratorien und Computerzentren gilt die TPU als eine der führenden Universitäten Russlands. Das breite Studienangebot zog bisher zwölf Heidenheimer Studenten und Studentinnen nach Tomsk und auch 2010 werden insgesamt fünf Studierende am gegenseitigen Austausch teilnehmen. Dabei sind verschiedenste Studiengänge vertreten, wobei von deutscher Seite vor allem Studierende aus dem Studiengang BWL-Industrie großes Interesse zeigen.

Da von den rund 500.000 Einwohnern etwa 85.000 Studierende sind, bietet Tomsk alle Vorzüge einer waschechten Studentenstadt. Mit ca.24.000 Studierenden ist die TPU die größte der sechs Hochschulen in Tomsk und trägt durch die Kooperationen mit verschiedenen Ländern einen großen Teil zum internationalen Flair der Stadt bei. Den Alltag inmitten verschiedener Nationen zu verbringen, fremde Mentalitäten und Sitten kennen zu lernen, bietet den Studierenden eine Chance zur persönlichen Weiterentwicklung. Natürlich profitieren auch die Ausbildungsunternehmen von diesem Einblick in fremde Kulturen, durch den ihre Studenten optimal im Umgang mit internationalen Kunden geschult werden.

Dies bestätigt auch Susanne Rödel, die als DH-Studentin der Robert Bosch GmbH in Heidenheim BWL-Industrie studiert und dieses Jahr begeistert aus Tomsk zurückkehrte."Tomsk habe ich als eine typisch sibirische Stadt in einem Land voller Gegensätze erlebt. Intensiv habe ich die russische Kultur und Mentalität kennen gelernt und viele einmalige Eindrücke und Erfahrungen gesammelt. Nie hätte ich gedacht, dass man so gut in ungewöhnlichen Strukturen leben und studieren kann", so Rödel.

Eine weitere Besonderheit an der Partnerschaft mit Russland liegt in der überraschend starken Affinität zur deutschen Sprache und Kultur."Egal ob auf der Straße, in der Uni oder im Cafe, überall wurde ich mit großem Interesse auf meine deutsche Herkunft angesprochen" berichtet Frau Lange vom Auslandsamt der DHBW Heidenheim. Da wundert es kaum, dass viele Studenten Deutsch als Fremdsprache wählen und das Germanistikinstitut der TPU nicht mehr wegzudenken ist. Zudem zeichnet sich die russische Mentalität durch ausgeprägte Gastfreundlichkeit und den Wissenshunger auf Neues aus.

Um die Brücke zwischen Heidenheim und Russland weiter zu festigen, entschied sich die DHBW Heidenheim für die Partnerschaft mit der Yugra State University in Khanty-Mansiysk. Seit März 2007 ist diese wirtschaftlich stark aufstrebende Stadt in Nordwestsibirien ebenfalls ein beliebtes Austauschziel. Somit reagiert die DHBW Heidenheim auf den wachsenden Einfluss Russlands auf den Weltmarkt und bietet ihren Studierenden ein zukunftsorientiertes Ausbildungsprogramm.Für 2010 ist ein zweiwöchiges Sommerseminar in Planung, bei dem Studenten und Dozenten beider Institutionen sich in Tomsk mit der Thematik "Qualität in Prozessen und Führung" auseinandersetzen werden. Unterstützt wird dieses Projekt vom Sibirischen Zertifizierungszentrum, das u. a. Unternehmen aus Europa und Asien bei der Optimierung ihrer Prozessabläufe berät.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

12. Dezember, 18 Uhr: "Die EU-Fischerei im Lichte von Blue Growth - eine juristische Betrachtung"

, Bildung & Karriere, Hochschule Bremen

Mit dem Vortrag „Die EU-Fischerei im Lichte von Blue Growth - eine juristische Betrachtung“ setzt die Hochschule Bremen am Montag, dem 12. Dezember...

Prof. Clemens Bonnen neuer Vorsitzender des Fachbereichstages Architektur

, Bildung & Karriere, Hochschule Bremen

Der Fachbereichstag Architektur hat auf seiner Plenumssitzung im November in Köln Prof. Dipl.-Ing. Clemens Bonnen zum neuen Vorsitzenden gewählt....

Soziale Integration durch Schulverpflegung

, Bildung & Karriere, Hochschule Osnabrück

Gerade im schulischen Umfeld gewinnt religionsadäquate, nachhaltige Verpflegung immer mehr an Bedeutung. Das Wissen darum ist zu einem wichtigen...

Disclaimer