Samstag, 10. Dezember 2016


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Wo in der EU wird in Euro gezahlt?

DRV gibt Tipps zu Informationsquellen für Reisende

(lifePR) (Berlin, ) Seit 2002 gilt der Euro in vielen EU-Ländern als offizielles Zahlungsmittel und erspart Reisenden in Europa den Geldumtausch sowie die damit verbundenen Gebühren. "Doch der Euro gilt noch längst nicht in allen EU-Staaten", unterstreicht Klaus Laepple, Präsident des Deutschen ReiseVerbands (DRV). "Denn die Gemeinschaftswährung Euro ist zwar offizielles Zahlungsmittel in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU). Doch ist diese nicht mit dem Gebiet der Europäischen Union gleichzusetzen. Urlauber sollten sich daher vor Abreise über das offizielle Zahlungsmittel ihres Reiselandes informieren", rät Laepple.

Derzeit ist der Euro in 15 der 27 EU-Mitgliedsstaaten offizielles Zahlungsmittel. Zur so genannten Euro-Zone gehören Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Portugal, Slowenien, Spanien und Zypern sowie zahlreiche Übersee-Gebiete, Territorien und Inseln, die zu einem Land des Euroraums gehören oder mit einem solchen assoziiert sind. Dazu zählen beispielsweise die französischen Karibik-Inseln Guadeloupe und Martinique sowie das französische Übersee-Departement Réunion im Indischen Ozean.

Aber auch in der Republik San Marino, dem Fürstentum Monaco und in der Vatikanstadt gilt der Euro als offizielle Währung. Die Balkanrepubliken Montenegro und Kosovo sowie der Zwergenstaat Andorra haben den Euro ebenfalls als Landeswährung eingeführt. Ausnahmeklauseln gelten für Wo in der EU wird in Euro gezahlt?

DRV gibt Tipps zu Informationsquellen für Reisende Seite 2 von 2 Dänemark und Großbritannien. Beide Länder sind zwar EU-Mitgliedsstaaten, haben aber die Einführung des Euro in ihren Hoheitsgebieten abgelehnt. Dort zahlt man nach wie vor mit Dänischen Kronen (DKK) beziehungsweise mit Britischem Pfund Sterling (GBP).

Die übrigen EU-Mitgliedsstaaten bereiten ihren Beitritt zur Währungsunion vor und arbeiten an der Erfüllung der vorgeschriebenen Kriterien, die zur Einführung des Euro berechtigen. Dort gelten bis auf weiteres die entsprechenden Landeswährungen. Die nächste Erweiterung der EWWU steht 2009 bevor. Mit Beginn des kommenden Jahres wird in der Slowakei der Euro die Slowakische Krone als offizielles Zahlungsmittel ablösen.

Weitere Informationen zur Euro-Zone sowie zur Gemeinschaftswährung sind auf den Internetseiten der Europäischen Kommission unter http://ec.europa.eu/economy_finance/the_euro/the_euro6482_de.htm oder auf der Homepage der Europäischen Zentralbank unter http://www.ecb.eu/bc/faqbc/circulation/html/index.de.html#q2 zu finden.

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