Sonntag, 22. Januar 2017


  • Pressemitteilung BoxID 63259

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist für mich...

Dossier mit Positionen zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird morgen der Öffentlichkeit vorgestellt

(lifePR) (Berlin, ) "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist für mich nicht langweilig, spaßfrei und unverständlich, sondern vielstimmig, engagiert und mit Sinn für den anderen Blick. Das ist Kultur!", schreibt die Kulturbeauftragte der EKD Petra Bahr. Demgegenüber sagt der Drehbuchautor und Regisseur Fred Breinersdorfer: "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist für mich ein nicht genügend eingelöstes Versprechen von Qualität.". "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist für mich unverzichtbar, wenn er anders ist als die Angebote privatwirtschaftlicher Medien. Er muss und darf nicht vor allem marktgerecht, quotenorientiert und nachfragegesteuert sein.", meint Bundestagspräsident Norbert Lammert. "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist für mich unverzichtbar für die Kultur der freien und verantwortungsvollen Information in Deutschland. Er erfüllt seinen Auftrag, in dem er uns Europa und die Welt insgesamt nahe bringt.", erklärt Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. Das sind vier von insgesamt 24 Statements zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk, die im Dossier öffentlich-rechtlicher Rundfunk der Zeitung des Deutschen Kulturrates politik und kultur veröffentlicht wurden.

Das Dossier enthält darüber hinaus Beiträge zur Geschichte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, zur Einflussnahme der europäischen Gesetzgebung auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, zur Herausforderung der Digitalisierung, zum Kulturauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Visionen zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Im Dossier kommen Vertreter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ebenso zu Wort wie seine Kritiker. EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes erläutert erstmals umfassend die Haltung der Kommission zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk und seiner weiteren Entwicklung. WDR-Intendantin Monika Piel wirft einen Blick in die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Bundesverfassungsrichter a.D. Wolfgang Hoffmann-Riem unterstreicht im Interview "Medienfreiheit ist dienende Freiheit". Helmut Heinen, Präsident des Zeitungsverlegerverbands, kündigt an, dass die Diskussion gerade erst anfängt. Zur digitalen Zukunft des Radios positioniert sich der Vize-Präsident des VPRT Hans-Dieter Hillmoth und der ARD-Vorsitzende Fritz Raff schreibt über die digitale Herausforderung 2.0.

Das Dossier "öffentlich-rechtlicher Rundfunk" wird

am Freitag, den 29.08.2008 um 10.00 Uhr

von den Herausgebern von politik und kultur Theo Geißler und Olaf Zimmermann im Sitzungsraum des Deutschen Kulturrates, Chausseestraße 103, 10115 Berlin (U-Bahnstation Zinnowitzer Straße) vorgestellt.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Dulden Sie keine Computerprobleme in Ihrer Nähe

, Medien & Kommunikation, Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA

Vor 34 Jahren, also 1983, kam einem die PC-Technologie der damaligen Zeit nahezu steinzeitlich vor. Umso mehr überrascht es, wie drastisch sich...

Normenkontrollrat Bürokratieabbau

, Medien & Kommunikation, Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald

Die Landesregierung will im Laufe des neuen Jahres einen Normenkontrollrat zum Abbau von Bürokratie einrichten. Alois Jöst, Präsident der Handwerkskammer...

Reformationsgeschichte für Kinder

, Medien & Kommunikation, Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland / Süddeutscher Verband KdöR

Am 3. Februar startet im Hope Channel Fernsehen, einem Sender der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, eine Serie zur Geschichte der Reformation...

Disclaimer