Dienstag, 06. Dezember 2016


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Weltcup Kopenhagen: DKV-Rennkanuten bestätigen gute Form

(lifePR) (Duisburg, ) Beim vergleichsweise schwächer als zuletzt in Duisburg besetzten 3. Weltcup der Saison auf dem Kopenhagener Bagsværd-See trumpften am Wochenende die Kajak-Herren und -Damen des DKV mit jeweils drei Siegen und Sebastian Brendel im Canadier-Einer mit einem Sieg auf. Daneben erkämpften die DKV-Athleten noch dreimal Silber und viermal Bronze.

Mit Sebastian Brendel (Potsdam), Max Hoff (Essen) und dem K2 Max Rendschmidt (Essen) und Marcus Groß (Berlin) triumphierten drei Siegerboote des Weltcups in Duisburg auch in Kopenhagen. Sebastian Brendel sicherte sich im C1 über 1000m diesmal Weltcup-Gold vor Gerasim Kochnev (UZB) und Ilya Shtokalov (RUS), Max Hoff gewann im K1 der Herren über 1000m vor Lokalmatador Rene Holten Poulsen und dem Belgier Artuur Peters und holte zudem hinter dem 500m-Weltmeister Poulsen und vor dem Usbeken Aleksey Mochalov im K1 über 500m Silber. Brendel und Hoff blieben damit auf ihrer Parade-Strecke in dieser Saison weiterhin ungeschlagen. Gleiches gilt auch für den K2 über 1000m Max Rendschmidt (Essen) und Marcus Groß (Berlin), die sich wie schon vor einer Woche in Duisburg vor dem australischen Duo Wallace/Tame durchsetzten und das russische Boot Ekimov/Chervov auf Rang drei verwiesen.

Im K4 der Herren holte sich in Abwesenheit der drei Medaillenboote von Duisburg diesmal in einem äußerst engen Rennen das DKV-Quartett mit Martin Schubert (Friedrichshafen), Kostja Stroinski (Berlin), Lukas Reuschenbach (Oberhausen-Sterkrade) und Kai Spenner (Essen) den Sieg knapp vor Australien und dem zweiten deutschen Boot mit Felix Landes (Neckarsulm), David Schmude (Essen), Fabian Kux (Essen) und Gordan Harbrecht (Neubrandenburg). Beide deutschen Boote trennten nicht einmal zwei Zehntelsekunden.

Im Kajak der Damen ließen sich im ersten gemeinsamen Rennen nach längerer Pause die K2-Olympiasiegerinnen Franziska Weber (Potsdam) und Tina Dietze (Leipzig) den Weltcupsieg über 500m nicht nehmen. Sie verwiesen die Chinesinnen Ren/Ma sowie das einheimische Boot aus Dänemark Jørgensen/Hansen auf die Plätze, dahinter belegte der zweite DKV-Zweier mit Sabine Volz und Verena Hantl (beide Karlsruhe) Rang vier. Im K2 auf der Sprintdistanz paddelten die DKV-Damen gar zum Doppelsieg: Sabine Volz und Conny Waßmuth (Potsdam) gewannen vor den 500m-Siegerinnen Franziska Weber und Tina Dietze und vor Li/Huang aus China. Schließlich triumphierte auch der DKV-Vierer der Damen über 500m mit Sabine Volz, Franziska Weber, Conny Waßmuth und Tina Dietze vor den Booten aus Russland und China.

Eine weitere Silbermedaille holten Yul Oeltze (Magdeburg) und Ronald Verch (Potsdam) im C2 über 500m hinter Menkov/Mirbekov (UZB), im C2 über 1000m paddelten die Duisburg-Sieger Peter Kretschmer (Leipzig) und Michael Müller (Magdeburg) hinter Menkov/Mirbekov und Russel/Sevigny (CAN) diesmal zu Bronze. Ebenfalls Bronze gab es für Yul Oeltze im C1 über 500m sowie für Stefan Kiraj (Potsdam) im C1 über 200m, 1000m-Sieger Sebastian Brendel (Potsdam) belegte im Sprintfinale Rang sechs.

Weitere Finalplatzierungen auf der 200m-Sprintdistanz gab es für Yul Oeltze und Ronald Verch mit Rang fünf im C2, für Felix König (Potsdam) mit Platz sieben im K1 der Herren sowie für Sabrina Hering (Hannover) und Melanie Gebhardt (Leipzig) mit den Plätzen acht und neun im K1 der Damen. Im K1 über 500m belegte Melanie Gebhardt Rang fünf.

Chefbundestrainer Reiner Kießler unterstrich zum DKV-Ergebnis des Kopenhagener Weltcups: „Es war gut, dass wir den Wettkampf so absolvieren konnten. Man muss bei den Erfolgen natürlich die Konkurrenz berücksichtigen, d. h. wo gab es starke Boote und wo eher nicht. Ich denke, dass wir das eine oder andere hier in Kopenhagen noch gesehen haben. Im K4 der Damen haben sich z. B. mit China und Russland zwei weitere starke Boote präsentiert, die man neben den Ungarinnen, auf die wir ja auch noch nicht getroffen sind, auf jeden Fall auf der Rechnung haben sollte. Im Canadier-Bereich war zu sehen, dass sich Usbekistan neu aufgestellt und sowohl im C1 als auch im C2 einen starken Eindruck hinterlassen hat. Auch da müssen wir auf der Hut sein.“

Als nächste Bewährungsprobe für die bei den beiden Weltcups erfolgreichen DKV-Rennkanuten stehen nun die Europäischen Spiele in Baku an (14.-16. Juni). Die Einsatzkonzeption dafür wird am morgigen Montag festgelegt.

Komplette Ergebnisse: http://www.canoeworldcup2015.dk/?page_id=867

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