Montag, 16. Januar 2017


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Sag mir, wo die Frauen sind: djb-Aktion "Hauptversammlungen - Aktionärinnen fordern ein!" geht in die 15. Runde

(lifePR) (Berlin, ) Bei Thyssen Krupp, Siemens, Porsche, Infineon und anderen haben die djb-Aktionärinnen schon ihre kritischen Fragen gestellt. Auf der Hauptversammlung der Daimler AG am 14. April 2010 in Berlin wird Oberregierungsrätin Kathrin Otto (Mitglied im Vorstand des djb-Landesverbands Berlin) vom aktienrechtlichen Auskunftsrecht Gebrauch machen. Sie wird von den Mitgliedern des Vorstands und Aufsichtsrats konkret Auskunft verlangen, warum trotz der Vorgaben im Deutschen Corporate Governance Kodex und anderweitigen Bekundungen aus den Unternehmen der Frauenanteil bei den Aufsichtsratsmandaten der Anteilseigner sich immer noch nicht wesentlich erhöht hat.

Wir machen weiter:

Zahlreiche Mitglieder des djb werden an über 70 Hauptversammlungen der größten deutschen Unternehmen teilnehmen. Sie wollen genau wissen, welche Bemühungen das Unternehmen unternommen hat und unternehmen wird, um Vorstand, Aufsichtsrat und andere Führungspositionen mit Frauen zu besetzen.

Trotz der Appelle an die Wirtschaft, endlich die "gläserne Decke" zu beseitigen, und der Verabschiedung gesetzlicher Regelungen zur Gleichstellung von Frauen und Männern bleibt die Beteiligung von Frauen an Führungspositionen in der Wirtschaft auf einem unakzeptablen, niedrigen Level.

Zur nachhaltigen Veränderung dieser Situation fordern wir die Verabschiedung einer gesetzlichen Mindestanteilsregelung von 40% bei der Besetzung von Führungspositionen inkl. Vorständen und Aufsichtsräten.

Weitere Informationen auf unserer Homepage:
http://www.djb.de/Projekt_HV/

Die Aktion wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

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