Dienstag, 06. Dezember 2016


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Ballack, Frings und Pander kehren in DFB-Auswahl zurück

(lifePR) (Frankfurt/Main, ) Erstmals seit einem Jahr gehört Christian Pander wieder zum Kader der deutschen Nationalmannschaft. Bundestrainer Joachim Löw nominierte den Abwehrspieler vom FC Schalke 04 für das 21 Spieler umfassende Aufgebot für die ersten beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Liechtenstein am 6. September 2008 in Vaduz und Finnland am 10. September in Helsinki.

Pander debütierte in der DFB-Auswahl am 22. August 2007. Beim 2:1-Erfolg gegen England im neuen Londoner Wembley-Stadion erzielte der Schalker, der am gestrigen Donnerstag seinen 25. Geburtstag feierte, den Siegtreffer. Danach wurde er noch einmal am 8. September 2007 im EM-Qualifikationsspiel gegen Wales in Cardiff eingesetzt. Joachim Löw äußert zu seiner erneuten Nominierung für das DFB-Team: "Leider war Christian in den letzten Monaten oft verletzt und gehörte deshalb auch nicht zum EM-Aufgebot. Die Vorbereitung auf die neue Saison hat er jedoch komplett absolviert, daher ist er in einer sehr guten körperlichen Verfassung. Wenn er fit und gesund ist, ist er immer ein Kandidat für die Nationalmannschaft, nicht zuletzt wegen seiner sehr guten Standards."

Ebenfalls wieder zum Kader gehören Kapitän Michael Ballack und Torsten Frings, die zum Saisonauftakt gegen Belgien in Nürnberg am 20. August 2008 wegen Verletzungen nicht zur Verfügung standen. Dagegen zählen Jermaine Jones, der zuletzt wegen eines Risses des Syndesmosebandes pausieren musste, und der ebenfalls angeschlagene Arne Friedrich nicht zum Aufgebot. "Ich habe mit beiden ein Gespräch geführt und wir sind uns einig, dass es besser ist, wenn sie die zweiwöchige Bundesligapause für ein intensives Fitness- und Regenerationsprogramm nutzen", begründet der Bundestrainer diese Entscheidung.

Für das Tor wurden von Joachim Löw wie schon gegen Belgien Robert Enke und Tim Wiese nominiert. Neben Wiese und Pander wurden drei weitere Spieler eingeladen, die nicht zum Aufgebot für die EURO 2008 gehörten: Serdar Tasci, Marko Marin und Patrick Helmes.

Erstmals als Spieler des Hamburger SV wird Marcell Jansen am kommenden Dienstag zum Treffpunkt der Nationalmannschaft in die Sportschule Oberhaching reisen. Der 28fache Nationalspieler hatte am Mittwochabend seinen Abschied vom FC Bayern München bekannt gegeben. "Ich begrüße die Entscheidung von Marcell, denn in Hamburg hat er nunmehr die Chance, regelmäßig zu spielen. Es ist ein Schritt, der ihn in seiner Entwicklung sicherlich ein Stück weiter bringt", sagt Löw.

Vor den beiden WM-Qualifikationsspielen in Vaduz und Helsinki steht für die deutsche Nationalmannschaft am Dienstagabend zunächst das Abschiedsspiel für den 86fachen Nationaltorhüter Oliver Kahn auf dem Programm. "Wir freuen uns auf dieses Spaßspiel. Es soll ein schönes Fest werden, bei dem das Ergebnis völlig nebensächlich ist", sagt Löw. Für den Bundestrainer ist es eine Selbstverständlichkeit, dass die Nationalmannschaft ihren ehemaligen Kapitän in den sportlichen Ruhestand verabschiedet: "Oliver kann stolz auf seine Laufbahn zurückblicken. Dass er dreimal zum 'Welttorhüter des Jahres' gewählt wurde, sagt eigentlich alles. Als Persönlichkeit ist er immer seinen Weg gegangen und dadurch auch mal angeeckt, aber er hat immer seine Linie durchgezogen, um nach oben zu kommen."

Das Abschiedsspiel für Oliver Kahn hatte der DFB auf seiner Präsidiumssitzung im März dieses Jahres beschlossen. DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger würdigt die Verdienste des Weltpokalsiegers, Champions League-Gewinners, achtfachen Deutschen Meisters und sechsmaligen DFB-Pokalsiegers: "Oliver Kahn ist ein herausragender Sportler und außergewöhnlicher Mensch. Die WM 2002, bei der er als bester Akteur des Turniers ausgezeichnet wurde, ist untrennbar mit seinen einzigartigen Leistungen verbunden. Vier Jahre später bei der WM in Deutschland hat er sich als großartiger Sportsmann präsentiert, der in einer für ihn schwierigen Situation mit fairem und überzeugendem Verhalten letztlich wichtige Impulse für das Team gegeben hat. Wir wünschen Oliver Kahn für die Zeit nach seiner Laufbahn alles Gute und hoffen, dass wir alle ein Abschiedsspiel erleben, das viel Freude bereitet und in bester Erinnerung bleiben wird."

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