Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Drei weitere Paralympics-Medaillen für das deutsche Alpin-Lager

(lifePR) (Whistler, ) Mit gleich drei Medaillen haben die alpinen Skirennläufer Deutschlands im Abfahrtslauf der Paralympics in Whistler Creekside richtig zugeschlagen. Gerd Schönfelder sichert sich nach überzeugender Vorstellung seine insgesamt 14. Goldmedaille bei Paralympischen Spielen, während Andrea Rothfuss und Gerd Gradwohl mit Begleitläufer Karl-Heinz Vachenauer jeweils die Bronzemedaille erringen.

Nach dem mehrmaligen Verschieben des Abfahrtslaufes, fand dieser nun endlich bei besten äußeren Bedingungen auf der Strecke "Franz's Downhill" statt. Das Ergebnis für Deutschlands Alpine mit drei Mal Edelmetall passend zum strahlenden Sonnenschein: Für Gerd Schönfelder war es nach Silber im Slalom und Gold im Riesenslalom der stehenden Männer ebenso die dritte Medaille im dritten Rennen wie für Andrea Rothfuss, die in Slalom und Riesenslalom der stehenden weiblichen Konkurrenz jeweils Silber gewann. Hinter Schönfelder fuhren Marty Mayberry (Australien) und Michael Brugger (Schweiz) zeitgleich jeweils auf Silber. Schneller als Rothfuss waren nur Lauren Woolstencroft

(Kanada), die das dritte Gold in Serie einstrich und Solene Jambaque aus Frankreich. Sensationell auf den Bronzerang fuhr der sehbehinderte Gerd Gradwohl, begleitet von seinem Guide Karl-Heinz Vachenauer. Das Sieger-Duo der letzten Paralympics in Turin trainiert erst seit Januar wieder ernsthaft, nachdem sich Gradwohl im Herbst den Unterschenkel gebrochen hatte. Sie klassierten sich hinter dem Spanier Jon Santacana Maiztegui und Mark Bathum aus den USA.

Eine weitere positive Überraschung lieferte Thomas Nolte ab und verpasste dabei nur ganz knapp die Sensation: Mit lediglich 0,41 Sekunden auf das Podest wurde er Vierter in der sitzenden Klasse. Auf dem Podest fanden sich Christoph Kunz aus der Schweiz und die beiden Japaner Taiki Morii und Akira Kano. Franz Hanfstingl wurde indes guter 14. und Martin Braxenthaler, unterwegs mit der schnellsten Zwischenzeit, schied auf halber Strecke aus. Dieses Schicksal ereilte auch Kevin Wermeester bei den Stehern.

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