Mittwoch, 07. Dezember 2016


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dwpbank bleibt profitabel in krisenbelastetem Marktumfeld

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) .
- Bilanzgewinn von 4,5 Mio. EUR erlaubt erneute Dividendenzahlung
- Konsolidierung der IT-Abwicklungssysteme auf der Zielgeraden
- Wiederbestellung der Ressort-Vorstände für Vertrieb und Wertpapierservice

Die Deutsche WertpapierService Bank AG (dwpbank) bleibt auch im Umfeld rückläufiger Abrechnungszahlen profitabel. Für das Geschäftsjahr 2009 weist die Transaktionsbank einen Bilanzgewinn von 4,51 Mio. EUR (2009: 6,75) aus. Der Hauptversammlung wird eine Ausschüttung von 4,0 Mio. EUR (6,0) vorgeschlagen, was einer Dividende von 0,20 EUR (0,30) je Aktie entspricht. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit lag im Jahr 2009 bei 6,55 Mio. EUR (27,86) und ergibt einen Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 4,75 Mio. EUR (7,11). Im Berichtsjahr machte sich erneut ein massiver Rückgang der abgewickelten Wertpapiergeschäfte als eine Auswirkung der Finanzmarktkrise bemerkbar. Entsprechend dem Markttrend sank die Anzahl der verarbeiteten Transaktionen im Jahr 2009 auf 28,8 Mio. Stück (2009: 39,8) bei 7,83 Mio. (8,25) verwalteten Wertpapierdepots. Das technische Verwahrvolumen stieg mit Kursbewertung zum Jahresende 2009 auf 1.777 Mrd. EUR (1.634). Die Anzahl der direkten Kunden blieb stabil und ging lediglich fusionsbedingt auf 389 Institute (395) zurück.

"Die Zurückhaltung der Anleger als Folge der Finanzmarktkrise hat sich in 2009 spürbar verschärft. Es wurden nochmals weniger Wertpapiergeschäfte getätigt und auch inzwischen bestandslose Depots vielfach geschlossen", erklärt Dr. Ralf Gissel, Vorstandsvorsitzender der dwpbank und resümiert: "Trotzdem hat sich unser Geschäftsmodell auch in dieser Phase als robust erwiesen. Die dwpbank-Kunden sehen sich bei diesen rückläufigen Umsätzen erneut in ihrer Entscheidung für das Outsourcing sowie für erweiterte Prozessverlagerungen in der Marktfolge bestätigt. Wir helfen den Instituten, sich voll auf eine bedarfsgerechte Endkundenbetreuung zu konzentrieren." Die dwpbank reagierte frühzeitig auf die sich abzeichnende Verschlechterung der Marktlage und konnte durch ein striktes Kostenmanagement erneut wirksame Einsparungen - insbesondere beim IT-Betrieb sowie bei den sonstigen Fremdleistungen und sonstigen Sachkosten - erreichen.

Gleichzeitig wurden Produkt- und Prozessinnovationen, die Akquisition der SEB als neuen Kunden sowie die Systemkonsolidierung auf die zentrale IT-Plattform WP2 erfolgreich vorangetrieben.

Im Rahmen von zwei großen Migrationsprojekten werden die beiden anderen verbliebenen Wertpapierabwicklungssysteme der dwpbank seit 2009 sukzessiv auf die Zielplattform WP2 überführt. Vom System WIS sind den letzten Wochen die bayerischen Sparkassen sowie die Bayern LB erfolgreich migriert worden. Nach diesen rund 75 neuen Nutzern von WP2 folgen im vierten Quartal abschließend die Sparkassen aus Hessen und Thüringen sowie die Helaba. Beim System WVS, das für den genossenschaftlichen FinanzVerbund zum Einsatz kommt, sind bereits vier von sieben Migrationstranchen überführt worden. Seit Anfang dieser Woche arbeiten mit insgesamt über 550 Instituten rund die Hälfte aller Primärbanken unter DZ BANK und WGZ BANK operativ auf dem System WP2. Das mit rund 3 Mio. Wertpapierdepots größte Migrationsprojekt der dwpbank soll zur Jahresmitte fertig werden. So findet in 2010 mit dem Auslaufen der Systeme WIS und WVS der mehrjährige Konsolidierungsprozess vor seinem vorläufigen Abschluss. Die Synergieeffekte aus der zukünftig zentralen Systemlandschaft verbessern die Kostenstruktur, speziell im Bereich IT-Betrieb und -Weiterentwicklung, für die kommenden Jahre nachhaltig.

Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung Ende März die Wiederbestellung von Karl-Martin im Brahm (47), zuständiger Ressortvorstand für den Vertrieb, und Bernd Sperber (59), zuständiger Ressortvorstand für den Wertpapierservice, vorgenommen. Beide Vorstandsmitglieder waren bislang bis zum 30.11.2010 bestellt. Karl-Martin im Brahm wurde für die Dauer von weiteren fünf Jahren, dass heißt bis zum 30.11.2015, wiederbestellt. Die Wiederbestellungsdauer von Bernd Sperber erfolgt bis zum 31.12.2012. Mit diesem verkürzten Zeitraum trägt der Aufsichtsrat der persönlichen Lebensplanung von Herrn Sperber Rechnung. Durch die beiden Wiederbestellungsentscheidungen ist für die Zusammensetzung des Vorstandsgremiums, dem darüber hinaus der Vorsitzende Dr. Ralf Gissel (52) sowie IT-Vorstand Dr. Sören Christensen (63) angehören, und für die Ausrichtung der dwpbank Planungssicherheit gewonnen.

Deutsche WertpapierService Bank AG

Die Deutsche WertpapierService Bank AG (dwpbank) ist Marktführer in der deutschen Wertpapierabwicklung. Die Eigentümerstruktur setzt sich gleichberechtigt aus Instituten des genossenschaftlichen FinanzVerbunds und aus der Sparkassen-Finanzgruppe zusammen. Mit rund 400 direkten Kunden und circa 1.600 angeschlossenen Instituten nutzen mehr als zwei Drittel aller Banken in Deutschland die Prozess- und Systemdienstleistungen rund um die Wertpapierabwicklung. Die dwpbank betreut sektorübergreifend fast 8 Mio. Depots und bündelt das Wertpapiergeschäft im genossenschaftlichen FinanzVerbund über die beiden Zentralbanken, mehr als 80 Prozent der Dienstleistungen im Wertpapierservice für Sparkassen und Landesbanken sowie die Wertpapierabwicklung für rund 35 Institute im Segment der Privat- und Geschäftsbanken.

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