Samstag, 03. Dezember 2016


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Zwei Highlights vor der Winterpause

Kurz vor Saisonende standen noch zwei Events der Superlative auf dem Lehrplan der Deutsche Post Speed Academy: Die Besuche bei den Motorsportschmieden AMG und ABT

(lifePR) (Bonn, ) Ein SLS AMG, ein S 65 AMG und sogar ein umgebauter SL 65 AMG Black Series - die Speed-Studenten staunten nicht schlecht, als sie den Showroom der AMG Manufaktur im schwäbischen Affalterbach betraten. Um Heiko Hammel, Christopher Mies, Marco Wittmann, David Mengesdorf, Daniel Abt und Nico Monien nicht mit trockener Theorie zu langweilen, führten Ariane Fiedler und Alexander Weber von der AMG Driving Academy sie inmitten der High-Performance Modelle in die AMG Philosophie ein. Die Speed-Studenten waren beeindruckt von der Ästhetik der Fahrzeuge. "Der Flügeltürer SLS vereint für mich zwei Ziele: Sportlichkeit und Eleganz, genau das macht für mich den Reiz von AMG aus", schwärmte Christopher Mies. Bei der anschließenden Werksführung konnten die Nachwuchstalente den hochqualifizierten Technikern von AMG über die Schulter schauen. Sie wurden Zeuge, wie zum Beispiel ein V8 Saugmotor von einem Mechaniker in nur drei Stunden zusammengebaut wurde. Auf welch hohem Level so ein AMG-Motor läuft, konnten die Nachwuchs-Racer schließlich noch am eigenen Leib spüren: In unterschiedlichen AMG-Fahrzeugen machten sie eine Testfahrt in die Affalterbacher Umgebung.

Ein paar Tage später sorgte der Ausflug zum renommierten Fahrzeug-Veredler ABT für reichlich Nervenkitzel. Dabei fing alles so harmlos an: Nachdem Abt-Kommunikationschef Harry Unflath den Speed Studenten in einem nützlichen Seminar viel zum Thema: "Wie finde ich erfolgreich Sponsoren im Rennsport" erzählte, führte er sie durch das ABT-Museum und gab ihnen einen interessanten Einblick in die lange Rennsportvergangenheit des Familienbetriebes. Danach wartete das erste Highlight auf den Nachwuchskader: Zusammen mit den beiden besten Mechanikern aus dem Team des frisch gebackenen DTM-Champion Timo Scheider übten sie den Boxenstopp an dessen V8-Boliden. Profis brauchen für den Stopp nicht einmal drei Sekunden. Die Speed Academy Jungs haben ihn nach einiger Übung mit dem Schlagschrauber in immerhin 5,2 Sekunden geschafft.

Bis zuletzt wurde geheim gehalten, was ganz am Schluss auf den Nachwuchskader wartete: Ein Tandem-Fallschirmsprung aus 4000 Metern Höhe. Ehe sie sich versahen, rasten die sechs jungen Rennfahrer zusammen mit Timo Scheider und Champions der nationalen Fallschirmspringer-Szene im freien Fall auf die verschneite Landschaft des Allgäus zu. "Als ich realisierte, das ich gleich aus dem Flugzeug springe, hatte ich einen extremem Adrenalinschub," sagt David Mengesdorf hinterher. "Dann habe ich nur noch gedacht, hoffentlich geht der Schirm auf." Bei 1500 Metern zogen die Springer die Reißleine. "Man wird richtig in die Gurte gepresst, wenn sich der Fallschirm öffnet," berichtet Christopher Mies. "Nach der Schirmöffnung waren es 4 Minuten voller Ruhe, ein sanftes Gleiten, es war einfach nur ein Wahnsinn. Die Landung war perfekt und ich war stolz, dass ich es gemacht habe," freut sich David, der hier nach dem Hochseilgarten-Event erneut seine Höhenangst überwunden hat. Am Ende waren sich alle einig: "Das waren lehrreiche Tage in der Speed Academy und zudem ein sehr gutes letztes Event im Jahr 2009."

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