Donnerstag, 19. Januar 2017


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Förderpreis der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE geht an Dr.-Ing. Andreas Matiss

(lifePR) (Frankfurt, ) Einen der zwei mit 2.000 Euro dotierten Förderpreise für ausgezeichnete Dissertationen der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE (ITG) erhält in diesem Jahr Dr.-Ing. Andreas Matiss von der u²t Photonics AG in Berlin. Er wird für seine Arbeit zum Thema "Entwurf und Realisierung neuartiger Schaltungskonzepte mit Resonanztunneldioden" ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde gestern Abend im Rahmen des VDE Hauptstadtforums "Telekommunikation und Energieeffizienz" in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften von Staatssekretär Horst Westerfeld, CIO und Bevollmächtigter für EGovernment und Informationstechnologie der Hessischen Landesregierung, von Prof. Dr.- Ing. Ingo Wolff, Vorsitzender der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE, sowie von Thomas Sattelberger, Vorstandsmitglied Deutsche Telekom, Personal und Arbeitsdirektor, vergeben.

Im Rahmen seiner Dissertation hat Dr.-Ing. Matiss verschiedene neuartige Schaltungsansätze mit Resonanztunneldioden auf III/V Halbleiterbasis entwickelt und sie hinsichtlich der Anwendung in hochbitratigen optoelektronischen Übertragungssysteme für die sogenannte Ultra-Wide-Band (UWB) Technik optimiert und realisiert. "Im Zentrum der Arbeit steht die Resonanztunneldiode, deren Funktion auf dem intrinsisch sehr schnellen quantenmechanischen Tunneleffekt beruht. Sie weist als wesentliches Merkmal einen negativ differentiellen Widerstandsbereich auf. Andreas Matiss gelingt es eindrucksvoll, die damit verbundene außerordentliche Funktionsvielfalt zu erfassen, zu modellieren, in neuartige Schaltungskonzepte umzusetzen und diese zu demonstrieren und zu verifizieren", freut sich Dr.-Ing. Volker Schanz, Geschäftsführer der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE über den Erfolg des jungen Preisträgers. "Er hat somit neuartige Ansätze der Mikroelektronik aufgezeigt, die die CMOS-Technologie signifikant ergänzen und in wesentlichen Teilen entscheidend darüber hinausgehen."

Über den Preisträger

Andreas Matiss wurde 1978 in Krefeld geboren. Nach seinem Abitur 1997 am Michael-Ende Gymnasium in Tönisvorst studierte er an der Universität Duisburg-Essen. 2003 schloss er sein Studium mit dem Dipl.-Ing. in der Vertiefungsrichtung Mikroelektronik ab. Er arbeitete als wissenschaftlicher Angestellter am Zentrum für Optoelektronik und Halbleitertechnik (ZHO) an der Universität Duisburg-Essen im Fachgebiet Halbleitertechnik und Halbleitertechnologie und promovierte im Februar 2008 zum Dr.-Ing. Danach wechselte er zur Firma u²t Photonics in Berlin und ist seitdem in der Projektleitung der Produktentwicklung von schnellen optischen Glasfaserempfängern tätig.

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