Mittwoch, 07. Dezember 2016


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Weniger neue Büroobjekte in der Cee Region machen den Investmentmarkt wieder attraktiver

(lifePR) (Wien/Prag, ) Die starke Reduzierung von Büroentwicklungsvorhaben in Zentral- und Osteuropa seit Ende 2008 wird wahrscheinlich positive Langzeitauswirkungen auf die Region haben und sollte bessere Konditionen für Investoren in bestimmten Marktsegmenten schaffen - so das Ergebnis der neuen Studie von CB Richard Ellis: CEE Office Development Trends. Insgesamt haben sich die CEE-Entwicklungsvorhaben - alle in den kommenden 18 bis 24 Monaten geplanten Büroobjekte wurden hier analysiert - seit dem 4. Quartal 2008 um 30% reduziert. Das gesunkene Flächenangebot sollte in einigen Märkten zu niedrigeren Leerstandsraten führen und ab Mitte 2010 sogar in ein paar zentraleuropäischen Märkten eine Flächenknappheit verursachen.

Jos Tromp, Head of CEE Research & Consulting, kommentiert: "In CEE gab es erhebliche Schwankungen bei den Bürofertigstellungen, diese waren von Markt zu Markt unterschiedlich. Die Büropipeline in Zentraleuropa ist am stärksten gefallen (-45 % seit Ende 2008), während Südosteuropa indessen nur ein Minus von 30% verzeichnete. Betrachtet man einzelne Märkte, wie z.B. Bratislava ist hier ein Rückgang um 62% festzustellen, während Zagrebs relativ kleine Pipeline sich in dieser Zeit sogar verdoppelt hat. Prags Büro-Pipeline hat sich um 43 % und Warschaus Pipeline um 48 % reduziert. Bei der Büro-Pipeline in Moskau konnte auch ein Rückgang von 20 % festgestellt werden. Einige Marktexperten in Moskau meinen allerdings, dass sich der Markt schnell wieder erholen wird, trotz der derzeitig hohen Leerstandsraten.



Die Gründe für die deutliche Reduzierung von bereits bestätigten Bauprojekten sind in allen CEE-Märkten ähnlich:

(1) Kredite bleiben teuer, dadurch gestalten sich Finanzierungen für neue Projekte nachwievor schwierig.

(2) Banken verlangen hohe Vorvermietungsstände bevor sie einer Finanzierung zustimmen, was schwierig zu erreichen ist, gerade wenn die Nachfrage nach Büroflächen sinkt.

(3) In einigen Märkten sind Leerstandsrate und Anzahl der Büroprojekte hoch, was viele Bauträger vor neuen Projekten abhält.

(4) Die zunehmende Reife der Zentraleuropäischen Büromärkte bietet weniger Anreize für spekulative Entwicklungen als früher.

Jos Tromp meint weiter: "Investoren und Entwickler haben erkannt, dass die zentraleuropäischen Büromärkte bereits reifer sind, was heißt, dass minder- oder grenzwertige Entwicklungen schwerer bis unmöglich zu vermieten sind. Das ist einer jener Gründe, warum schwächere Neuprojekte in dieser Subregion teilweise nicht fertig gestellt werden. Weiters werfen hohe Leerstandsraten und große Büro-Pipelines in Südosteuropa Fragen über die Zukunftsaussichten dieser neuen Büroprojekte auf. Anderseits haben die zahlreichen Baustopps und Projektbrüche in Märkten wie Bukarest und Kiew erheblich dazu beigetragen die Pipelines zu schmälern."

Die meisten Bauvorhaben in den Büro-Pipelines bestehen ohne Vorvermietung, trotz des sich ändernden Marktumfeldes. Jos Tromp erklärte: "78% der gesamten Büro-Pipeline war Ende des 3. Quartals 2009 spekulativ, aber dies wird sich ändern. Der Anteil von Vorvermietungen ist relativ stabil geblieben. In 2009 spiegeln sich vor allem Vorvermietungen aus den vorhergehenden Jahren wider. In naher Zukunft werden neuen Büroprojekte wichtige Vorvermietungen fehlen, dies führt entweder zu Bauverzögerungen oder sogar zum kompletten Ausstieg aus den jeweiligen Bauvorhaben. Zusammenfassend heißt dies, dass in Zukunft die Mieter die Büroentwicklungen am Markt bestimmen werden.

Die reduzierten Bauvorhaben werden die Märkte Treiber für den kurz- bis mittelfristigen bestimmen. Pavel Schanka, Director CEE Capital Markets, erklärt: "Zentraleuropäische Märkte wie Prag und Warschau werden wahrscheinlich ab Mitte 2010 für Investoren sehr interessant und attraktiv sein, sobald sich der Mietermarkt verbessert. Auf südosteuropäischen Märkten und in Moskau sind inzwischen die Zeichen für ein Ende dieser schnellen Entwicklungsperiode und einen nachhaltigeren Wachstumsverlauf zu sehen. In vielen Märkten ist die tatsächliche Nachfrage um mehr als 30% gefallen, Vorvermietungen sind weniger geworden. Die Bedingungen bleiben somit auf jeden Fall schwierig für Projektentwickler. Allerdings gibt es nachwievor Möglichkeiten in der Region, wie neueste Transaktionen zeigen und innovative Projektentwickler, die die Mieter verstehen und auf deren Wünsche eingehen, können durchaus erfolgreich sein. Die Büromärkte in CEE bieten trotzdem großes Potential, aber die Wachstumsstruktur wird sich ändern und innovative, auf den Mieterwunsch eingehende Lösungen müssen gefunden werden, um die derzeitigen Marktbedingungen optimal zu nutzen."

CBRE GmbH

CB Richard Ellis Group (New York Stock Exchange: CBG) rangiert im Fortune 500 und S&P 500 Aktienindex und ist das weltweit führende Unternehmen für Gewerbeimmobilien (Basis: Umsatz 2008). Das in Los Angeles ansässige Unternehmen mit mehr als 30.000 Mitarbeitern in mehr als 300 Büros weltweit (exkl. Zweigstellen und Partnerbüros) arbeitet für Immobilieneigentümer, Investoren und Mieter auf der ganzen Welt. Strategische Beratung, Immobilienvermietung und ?verkauf gehören ebenso zum Portfolio wie Immobilien?, Facility? und Projektmanagement. Corporate Services, Finanzierung, Investment Management, Evaluierung und Bewertungen, Research sowie Investment Strategien und Consulting runden das Angebot ab. CB Richard Ellis wird vom Wirtschaftsmagazin BusinessWeek zu den 50 besten Unternehmen seiner Klasse in allen Industriezweigen gezählt. "Fortune" listet CB Richard Ellis als eines der 100 am schnellsten wachsenden Unternehmen.

Weitere Informationen unter www.cbre.com

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