Donnerstag, 23. Oktober 2014


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"Gesund älter werden - Strategien für Deutschland und Europa"

(lifePR) (Bonn, ) Der Bundesminister für Gesundheit Daniel Bahr und Helga Kühn-Mengel, Präsidentin der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG), haben heute in Köln den 5. Gemeinsamen Präventionskongress "Gesund älter werden - Strategien für Deutschland und Europa" eröffnet.

"Der demografischen Wandel ist eine Herausforderung", sagt Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr anlässlich der Eröffnung des Kongresses. "In einer Gesellschaft des Alterns müssen auch die Präventionsangebote angepasst werden. Das Gesundheitsziel 'Gesund älter werden' ist ein erster Schritt dazu. Es benennt Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention älterer Menschen und insbesondere Menschen mit Demenz. Mit der Präventionsstrategie wollen wir den nächsten Schritt machen und vorhandenes Wissen und Erfahrungen nutzen und im Alltag nutzbar machen. Dazu müssen Bund und Land, Ärzte und Kassen, Vereine und Verbände ihren Beitrag leisten. Nur gemeinsam kann Prävention erfolgreich sein."

"Die Lebenserwartung ist gestiegen und wird weiter steigen", erklärt Helga Kühn-Mengel, Präsidentin der BVPG. "Dieses Merkmal der demografischen Entwicklung ist inzwischen in der Öffentlichkeit angekommen und wird breit diskutiert.

An Konzepten und Strategien dazu herrscht kein Mangel. Doch um die Strategien auf EU- und nationaler Ebene mit Leben zu erfüllen, bedarf es der Umsetzung - und dafür ist die Einbindung aller verantwortlichen Akteure, insbesondere auch der Zivilgesellschaft, von besonderer Bedeutung."

Auf dem Kongress sprechen Experten über den demografischen Wandel als Gestaltungsaufgabe für Deutschland und Europa. Sie geben einen Überblick über nationale Ziele und Programme und suchen gemeinsam nach Lösungen für den Alltag. In vier Workshops wird diskutiert, wie Kommunen, Sportvereine, Senioren- und Bildungseinrichtungen zum gesunden und aktiven Älterwerden beitragen können.

Seit 2008 führen das Bundesministerium für Gesundheit und die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. jährlich gemeinsam Präventionskongresse durch. Die Kongresse sollen dazu beitragen, den fachlichen "State of the Art" im Bereich "Prävention und Gesundheitsförderung" abzubilden, den bereits erreichten Umsetzungsstand zu klären und insbesondere auch zivilgesellschaftlichen Akteuren eine Plattform für den Austausch zu bieten.

In diesem Jahr nutzen 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung sowie Fachkräfte aus dem Gesundheits-, Sport- und Seniorenbereich, Akteure aus den Bereichen der Sozialen Stadt, Wohnungsunternehmen, Krankenkassen sowie Ehrenamtliche, den Kongress als Möglichkeit, den Diskurs über gesundes Altern aufzugreifen und mit neuen Impulsen fortzuführen.

http://www.gesundheitsziele.de

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der BVPG unter www.bvpraevention.de/8951

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