Freitag, 09. Dezember 2016


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BDI: „Konjunkturzahlen ein Alarmsignal für die Wirtschaftspolitik

(lifePR) (Berlin, ) .
- Industrie wirbt für Wachstumsstrategie
- Kapazitäten immer noch überdurchschnittlich ausgelastet
- BIP-Zuwachs von etwa zwei Prozent immer noch erreichbar

"Der deutliche Rückgang des deutschen Bruttoinlandsprodukts um 0,5 Prozent im 2. Quartal 2008 ist ein Alarmsignal für die Wirtschaftspolitik. Notwendig ist jetzt eine konsequente Strategie, um das Wachstumspotenzial der deutschen Wirtschaft nachhaltig zu steigern - auch bei Gegenwind." Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf anlässlich der heutigen Veröffentlichung der BIP-Zahlen.

"Bildung, Forschung, Innovation und Infrastruktur gehören ins Zentrum der Strategie für Wachstum und Beschäftigung. Zudem muss der arbeitenden Mittelschicht durch niedrigere Steuern und Abgaben mehr Netto vom Brutto bleiben", forderte Schnappauf. Der BDI lehnt Konjunkturprogramme ab. "Deutschland braucht kein konjunkturelles Strohfeuer, das nach kurzem Auflodern nur einen Haufen Asche hinterlässt."

Schnappauf wies darauf hin, dass Deutschland von einer wirtschaftlichen Rezession ein gutes Stück entfernt sei. "Selbst wenn das BIP im dritten Quartal erneut schrumpft, steckt Deutschland noch nicht in der Rezession. Die Kapazitäten der deutschen Volkswirtschaft sind immer noch überdurchschnittlich ausgelastet." In einer Rezession dagegen geht auch der Auslastungsgrad deutlich zurück.

Laut BDI ist für das laufende Jahr nach wie vor eine BIP-Zunahme von etwa zwei Prozent erreichbar. Angesichts des sich verschlechternden weltwirtschaftlichen Umfeldes sei dies zwar zunehmend ehrgeiziger, aber immer noch möglich. Schnappauf: "Deshalb wenden sich die Unternehmer dagegen, die Stimmung schlecht zu reden. Deutschland kann mehr. Die Politik muss statt Verteilungsfragen die Wachstumsthemen forcieren - für neuen Wohlstand, neue Arbeitsplätze, neue Lebensqualität."

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