Samstag, 10. Dezember 2016


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Fachtagung "Interkulturelle Öffnung in der Kommune"

(lifePR) (Jena, ) Interkulturelle Öffnung in der Kommune war das Thema, über das ca. 40 Fachleute und Interessierte am Mittwoch in Jena anlässlich einer Fachtagung diskutierten. Die Tagung wurde vom Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e. V. im Zuge des durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Bundesagentur für Arbeit geförderten Netzwerkes Integration durch Qualifizierung veranstaltet.

Das Grußwort sprach der Ausländerbeauftragte von Thüringen, Eckehard Peters. Er bezeichnete den Prozess der interkulturellen Öffnung als "spannend, aber auch anstrengend". Diese Einschätzung unterstrich auch Dr. Christine Tuschinsky, eine bundesweit anerkannte Expertin auf diesem Gebiet, indem sie darauf hinwies, dass Interkulturelle Öffnung einer Institution ein Prozess ist, der sehr lange dauern kann und viel Zeit in Anspruch nimmt. Sie betonte aber gleichzeitig, dass kleine Signale, auch auf der persönlichen Ebene genauso wichtig und wirkungsvoll sein können, wie große Konzepte. Beispiele, wie solche Konzepte aussehen könnten, zeigte Professor Jürgen Bolten, Friedrich-Schiller-Universität Jena, auf. Gezieltes Wissensmanagement unter Nutzung moderne Kommunikationsplattformen könnte aus seiner Sicht einen wichtigen Beitrag zur Interkulturellen Öffnung leisten.

Dass die Stadt Jena das Potenzial und den Mehrwert einer interkulturell geöffneten Verwaltung bereits erkannt hat, zeigte der engagierte Vortrag der Integrationsbeauftragten der Stadt Jena, Dörthe Thiele. Sie wollte aber nicht verschweigen, dass sich die Stadt Jena bei der Umsetzung der interkulturellen Öffnung noch in den Anfängen des Prozesses befindet. Mit Interesse wird sie verfolgt haben, dass Beiträge von Referenten aus Berlin und Oldenburg im Konzept der Integrationslotsen seit einigen Jahren einen wichtigen Baustein zur Interkulturellen Öffnung der Verwaltung sehen. Es gibt ebenfalls in Jena bereits ein Integrationslotsenprojekt, dass nach der Qualifizierungsphase die Arbeit mit Zugewanderten realisieren wird.

Die Veranstaltung hat gezeigt, dass ein großes Bedürfnis zu spüren ist, sich zu diesem Thema intensiver auszutauschen, resümierte Steffen Jacobi vom Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e. V. Im nächsten Jahr wird das Transferprojekt Thüringen weitere Veranstaltungen organisieren, in denen Themen der Integrationsarbeit genauer beleuchtet und diskutiert werden können.

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