Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Schülerinnen präsentieren Messmethoden für den Füllstand von Flaschen

"Forscherinnen-Camp" an der Hochschule Regensburg und bei der Krones AG

(lifePR) (Regensburg / Neutraubling, ) Wie läuft eine Vorlesung ab? Wie funktionieren Abfüllanlagen? Und überhaupt - was machen Ingenieure den ganzen Tag? Mit solchen Fragen beschäftigten sich zwölf Teilnehmerinnen des "Forscherinnen-Camps" beim Abfüll- und Verpackungs-Spezialisten Krones AG und an der Hochschule für angewandte Wissenschaften - Hochschule Regensburg. Bei diesem Projekt, das das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) in Kooperation mit Unternehmen und Hochschulen veranstaltet, hatten die Gymnasiastinnen und Fachoberschülerinnen aus ganz Bayern fünf Tage Zeit, konventionelle und alternative Methoden bei der Füllstandsmessung von Flaschen zu testen und zu vergleichen. Fachlich begleitet wurden sie dabei von Dozenten der Hochschule Regensburg sowie von Ingenieuren der Krones AG.

Die Nachwuchs-Ingenieurinnen entwickelten innovative Ansätze, die sie bei der Abschlussveranstaltung des "Forscherinnen-Camps" am Freitag präsentierten. "Die 'Forscherinnen-Camps' tragen zu einer praxisnahen Berufs- und Studienorientierung bei und fördern erste Kontakte zwischen den jungen Frauen einerseits und den Unternehmen und Hochschulen andererseits", erklärte Kathrin Hell, Projektleiterin beim bbw, das die "Forscherinnen-Camps" im Rahmen der Bildungsinitiative "Technik - Zukunft in Bayern?!" veranstaltet. Die Gymnasiastinnen und Fachoberschülerinnen seien eine sehr attraktive Zielgruppe an künftigen Fachkräften für die Unternehmen: "Immerhin haben Mädchen häufig bessere Noten und Schulabschlüsse als die jungen Männer."

An den Forscherinnen-Camps, die 2007 gestartet sind, beteiligten sich in diesem Jahr neun Unternehmen aus ganz Bayern in enger Zusammenarbeit mit namhaften Hochschulen. Die Verbände der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie BayME und VBM unterstützen als Hauptsponsoren "Technik - Zukunft in Bayern?!" Monika Stiglmeier, BayME/VBM-Referentin in Niederbayern-Oberpfalz, begründete beim Camp-Abschluss dieses Engagement: "Mit diesem Projekt wollen wir gerade angehende Studentinnen begeistern. Viele dieser jungen Frauen interessieren sich oft nicht für Ingenieurstudiengänge, weil sie denken, sie hätten keine Begabung dafür. Durch das 'Forscherinnen-Camp' wollen wir ihnen zeigen, dass sie in diesem Bereich jede Menge Chancen haben." Gerade die Metall- und Elektrobranche biete Mädchen und Frauen viele abwechslungsreiche und vielversprechende Perspektiven, so Monika Stiglmeier.

Förderung kommt auch aus der bayerischen Politik: Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil hat für die "Forscherinnen-Camps" die Schirmherrschaft übernommen. Das Bayerische Wirtschaftsministerium unterstützt auch noch weitere bbw-Angebote, die sich an junge Frauen und Mädchen richten. Die Camps sind, bis auf die Kosten für An- und Abreise, für die Mädchen kostenlos - und sehr beliebt: Es liegen regelmäßig mehr Anmeldungen vor als Camp-Plätze zur Verfügung stehen. Die nächsten Camps werden wieder in 2010 stattfinden. Mehr dazu unter www.tezba.de.

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