Samstag, 10. Dezember 2016


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Pschierer: "Geodateninfrastrukturen - ein Beitrag zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts Deutschland!"

(lifePR) (München, ) "Geodateninfrastrukturen auf Basis amtlicher Geodaten sind wesentliche Säulen des eGovernment und haben ein hohes wirtschaftliches Potenzial." erklärte Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer, der ITBeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, am Freitag (5.3.) bei seinem Besuch im CeBIT Public Sector Parc Forum. "Geodaten schaffen Transparenz in komplexen Sachverhalten. Sie sind beispielsweise relevant bei privaten und wirtschaftlichen Standortentscheidungen, bei Risikobewertungen im Versicherungswesen, zur Identifikation von Nutzungskonflikten bei Bauprojekten oder im Umweltschutz." erläuterte Pschierer die Vorteile von Geodaten.

Pschierer hob den zukunftsfähigen Ansatz der eGovernment-Initiative Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) hervor, mit dem amtliche Geodaten aller Verwaltungsstufen und Verwaltungsbereiche in Form von standardisierten Online- Diensten verfügbar werden. Pschierer gab den Startschuss für die öffentliche Kommentierung des Architekturkonzepts der GDI-DE (www.gdi-de.org), einem technischen Bauplan für ein deutschlandweites Geodatennetzwerk.

"Wir müssen zudem darauf achten, dass ländliche Kommunen nicht von solchen gesellschaftlichen Innovationen auf Basis des Internets abgehängt werden!" forderte Pschierer. "Ein leistungsfähiger Internetzugang ist ein wirtschaftlicher Standortfaktor erster Klasse, besonders für den Mittelstand. Ich setze mich auf Landes- und Bundesebene mit Nachdruck für einen flächendeckenden Ausbau der Breitbandinfrastruktur ein!" so Pschierer. Der Bayerische Finanzsstaatssekretär regte außerdem an, beim Ausbau der Breitbandinfrastruktur amtliche Geodaten aus Bund und Ländern zu nutzen. Mit ihnen ließe sich der Bedarf ("weiße Flecken") und der Bestand der Breitbandinfrastruktur aktuell darstellen. Die amtlichen Daten seien zudem eine verlässliche Planungsgrundlage und sichern eine effektive finanzielle Förderung. "Die Einbeziehung der kommunalen Familie in die eGovernment-Initiativen ist ein Eckpfeiler des Zusammenwirkens in unserem föderalen Staat", so Pschierer.

Darüber hinaus sprach sich Pschierer für ein pragmatisches Verwaltungshandeln bei der Bereitstellung staatlicher Geodaten für die Wirtschaft aus. In seiner Funktion als IT-Beauftragter in Bayern unterzeichnete er im Dezember 2009 mit dem Bayerischen Industrieverband Steine und Erden eine Lizenzvereinbarung über die Nutzung von Geodaten aus vier Ressortbereichen des Freistaats. Einzelverhandlungen und Einzelverträge gehören damit der Vergangenheit an. Der Bayerische Industrieverband Steine und Erden hat 600 Mitglieder, die einen Jahresumsatz von 4,3 Mrd. Euro generieren. Die Verbandsmitglieder nutzen Geodaten aus den Bereichen Raumplanung, Umwelt- und Naturschutz, Liegenschaftskataster und Denkmaldaten zur Betriebsentwicklung, Abbauplanung und Grundstücksverwaltung.

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