Samstag, 10. Dezember 2016


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6. Bayerischer Qualitätstag

DEHOGA Bayern-Präsident Brandl und Ministerialdirigent Dr. Gert Bruckner verleihen ServiceQ-Zertifikate und den GastroManagementPass an 77 Betriebe im Freistaat

(lifePR) (Schlüsselfeld, ) Im Rahmen des sechsten Bayerischen Qualitätstages erhalten heute im ADAC Fahrsicherheitszentrum Nordbayern 77 Betriebe aus ganz Bayern die Zertifikate für die erfolgreiche Implementierung des Qualitätsmanagementsystems ServiceQualität Deutschland in Bayern bzw. des GastroManagementPasses. Ebenso erhält die Stadt Gunzenhausen deren Zertifikat als QualitätsStadt. Dieses Mal überreicht Ulrich N. Brandl, Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern, diese Qualitätssiegel zusammen mit Ministerialdirigent Dr. Gert Bruckner, Abteilungsleiter für Mittelstand, Handwerk und Tourismus im Bayerischen Wirtschaftsministerium.

Brandl fasst die Vorteile dieser Auszeichnungen zusammen: „Von einer Auszeichnung profitieren nicht nur die Gäste, die spüren, dass sie in ihren Wünschen und Erwartungen ernst genommen und positiv überrascht werden, sondern auch die Mitarbeiter, die an der Qualitätsoptimierung im Unternehmen aktiv mitwirken, Serviceideen einbringen und die neue Begeisterung (er)leben. Aber auch die Unternehmer haben Vorteile, da sie durch interne Qualitätsverbesserungen eine starke Bindung der Gäste und Mitarbeiter an den Betrieb erreichen. Und nicht zuletzt auch Bayern, das seine Attraktivität als Tourismusland Nr. 1 durch viele branchenübergreifende, qualitätsbewusste Dienstleistungsbetriebe erhöht und seine Gäste immer wieder aufs Neue begeistert.“

In seinem Grußwort betonte Dr. Bruckner, dass der Bayerntourismus und die Dienstleistungsbranche auch künftig konsequent auf Qualität setzen. „Qualität ist das entscheidende Wettbewerbsinstrument der Zukunft und für unseren Tourismus ein wichtiger Standortfaktor. Sie hebt das Image der einzelnen Einrichtung und stärkt den Ruf Bayerns als Urlaubsland erster Güte.“

Zum Hintergrund:

Als Ergänzung zur Sterne-Klassifizierung, die ein Gütesiegel für die Hardware im Beherbergungsbereich ist, setzt die Initiative ServiceQualität Deutschland in Bayern bei den Serviceprozessen, der Software, an. Das Siegel wird für drei Jahre vergeben. Teilnehmen können nicht nur touristische Betriebe, sondern alle Dienstleister.

Als erster Schritt auf dem Weg zu dieser Zertifizierung werden in einem Seminar Qualitäts-Coaches ausgebildet, die in ihren Betrieben und Organisationen die Grundlagen für die Zertifizierung schaffen. Das Qualitätssiegel gibt es in drei Stufen, wobei höhere Stufen größere Anforderungen mit sich bringen. Neben Betrieben können sich auch Gemeinden und Städte zertifizieren lassen. Dazu muss in dem Ort – abhängig von der Einwohnerzahl – eine bestimmte Anzahl von Q-Betrieben existieren und mindestens eine städtische Einrichtung zertifiziert sein.

In Bayern werden seit September 2008 Qualitäts-Coaches ausgebildet. Inzwischen belegt der Freistaat im Bundesvergleich der Q-Betriebe Platz zwei. Weitere Informationen hierzu gibt es im Internet unter www.q-deutschland.de.

Neben der Zertifizierung ServiceQ werden 21 Betriebe mit dem GastroManagementPass ausgezeichnet. Die Zertifizierung ist ein Instrument zur Sicherung der bestehenden Hygiene- und Qualitätsstandards der Branche. Sie soll dem Endverbraucher dokumentieren, dass der Betrieb hoch qualifiziert aufgestellt ist und in den Bereichen Hygiene, Recht, Unternehmensführung und Service-Qualität fundierte Kenntnisse aufweisen kann. Informationen zum GastroManagementPass gibt es auch unter www.gmp-bayern.de.

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