Sonntag, 04. Dezember 2016


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Tempora mutantur ...

(lifePR) (München, ) Die Zeiten ändern sich, ändern wir uns aber auch mit ihnen? Das frägt sich Hans-Edmund Glatzl, Redakteur "Der gelbe Dienst", im Leitartikel der März-Ausgabe des Bayerischen Ärzteblattes. Im Tretminenfeld der Gesundheitspolitik sei jede Bewegung lebensgefährlich. Ironisch formuliert Glatzl: "Wer sich in die Gesundheitspolitik begibt, kommt darin um." Obwohl die Gesetzesmaschinerie in immer höherer Drehzahl neue Vorschriften ausspucke, würden die Ergebnisse immer kläglicher und widersprüchlicher. So komme der unverbrauchte Newcomer, Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler (FDP), schon auf den ersten Metern dieser Marathonstrecke ins Straucheln. Und das Störfeuer komme nicht nur aus der Opposition. Insbesondere der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Horst Seehofer reibe sich beim Thema Kopfpauschale an seinem Amtsnachfolger. Seehofer wisse aus eigener schmerzhafter Erinnerung, dass sich mit gesundheitspolitischen Themen keine Wahlen gewinnen, sehr wohl aber verlieren lassen würden. Also sei vorsichtiges Lavieren angesagt. Der Spagat des demographischen Wandels und den Möglichkeiten einer High-Tech-Medizin gerate immer mehr zur Prokrustes-Folter bloßer Verteidigungskämpfe. Stationär gegen ambulant, Basisversorgung gegen Spezialmedizin. Das Geld sei endlich, die Wünsche ebenso unendlich wie sie berechtigt seien. Das ganze Dilemma spiegle sich in der Diskussion um Priorisierung und Rationierung wider. Da sei es für einzelne Akteure verlockend, sich Vorteile gegenüber dem Kollektiv aus dem kleiner werdenden Kuchen herauszuschneiden und den Rest hinter sich zu lassen.

Die Ärztinnen und Ärzte würden in die Gefahr laufen, sich in Splittergruppen zu zerteilen um sich am Ende als Spielball von großen Krankenkassen-Konzernen wieder zu finden, die Leistungen für ihre Mitglieder zum günstigsten Preis einkaufen würden. Dagegen sei im Interesse einer effektiven Verwendung knapper Ressourcen grundsätzlich nichts einzuwenden, wenn am Ende die Qualität stimme.

Mehr zum Thema "Tempora mutantur ..." lesen Sie in der März-Ausgabe des Bayerischen Ärzteblattes (www.blaek.de).

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