Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Professor Tom Gross zum Repräsentanten Deutschlands im Weltdachverband für Informatik gewählt

Der Weimarer Medieninformatik-Experte ist zukünftig Deutschlands Stimme für den Bereich Mensch-Computer-Interaktion

(lifePR) (Weimar, ) Die International Federation for Information Processing (IFIP) ist der weltweite Dachverband für Informatik. Beim Frühjahrstreffen des deutschen IFIP-Beirates der Gesellschaft für Informatik e.V. in Frankfurt am 8. März 2010 ist Prof. Dr. Tom Gross einstimmig zum Vertreter Deutschlands im Technical Committee 13 gewählt worden.

Das "TC13 Human-Computer-Interaction" fördert die Wissenschaft und Technik im Bereich der Mensch-Computer-Interaktion. Ihre Mitglieder beschäftigen sich insbesondere mit Benutzeranforderungen an interaktive Systeme und den Auswirkungen von Informations- und Kommunikationstechnologie auf Menschen und Organisationen. Nützlichkeit, Nutzbarkeit und Akzeptanz von Informations- und Kommunikationstechnologie, die angemessene Allokation von Aufgaben zwischen Benutzern und Technologie sowie die Modellierung von Benutzern und Nutzerbedürfnissen bilden weitere Schwerpunkte. Deutschland wird bei der IFIP offiziell über die Gesellschaft für Informatik vertreten.

Prof. Dr. Tom Gross ist Professor für Computer-Supported Cooperative Work an der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar. Bei der Wahrnehmung des Amtes werden Prof. Gross seine einschlägigen Erfahrungen zu Gute kommen, die er insbesondere als mehrjähriges Expert Member des TC13, aber auch im Leitungsgremium der Fachgruppe Computer-Supported Cooperative Work des Fachbereichs Mensch-Computer-Interaktion der GI gesammelt hat. Im Jahr 2007 war er Ausrichter der Mensch & Computer-Tagung in Weimar - der größten deutschsprachigen Tagung zu diesem Thema. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen rechnergestützte Gruppenarbeit, Mensch-Computer-Interaktion und Ubiquitous Computing. Zu diesen Themen arbeitet er in verschiedenen nationalen und internationalen Projekten. Zahlreiche Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Human-Computer-Interaction sowie Lehraufträge an verschiedenen europäischen Universitäten weisen ihn als einen der führenden deutschen Experten in diesem Wissenschaftsbereich aus.

Die International Federation for Information Processing (IFIP) versteht sich als multinationale und unpolitische Organisation im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien und -wissenschaften und wird als solche von den Vereinten Nationen offiziell anerkannt. In der IFIP sind 56 Nationen aus fünf Kontinenten durch in der Regel national agierende Gesellschaften vertreten. Als Resultat des ersten Weltcomputerkongresses in Paris 1959 wurde sie 1960 unter Schirmherrschaft der UNESCO gegründet. Inhaltlich ist die IFIP in 14 Technical Committees (TC) sowie über 100 Working Groups strukturiert.

Weitere Informationen:
IFIP (http://www.ifip.or.at)
Gesellschaft für Informatik (http://www.gi-ev.de)
Professur Prof. Tom Gross (http://www.uni-weimar.de/medien/cscw)

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