Samstag, 10. Dezember 2016


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Schrecksekunde

Die Marktmeinung aus Stuttgart

(lifePR) (Stuttgart, ) Als vor einigen Wochen die Spekulationsblase in China platzte und veritable Kursrückgänge an der chinesischen Börse zu verzeichnen waren, gruben sich Sorgenfalten in die Stirn von Finanzanalysten. Massive Auswirkungen auf die internationale Börsenentwicklung wurden befürchtet, bis hin zu crashartigen Szenarien. Nach alter Manier hat die chinesische Regierung flugs einige Kontrollmechanismen und Regulierungsmaßnahmen erlassen, flankiert von massiven monetären Stützungsmaßnahmen. Dies trug zu einer Beruhigung der Lage bei, die Kurse an der chinesischen Börse stabilisierten sich und setzten sogar zu einer kleinen Erholungsrally an. Grund genug, dass sich internationale Investoren wieder schnell in Sicherheit wiegten. Am Montag versetzte dann jedoch ein 8,5-Prozent-Kurssturz die Börsianer in eine kleine Schockstarre, denn die Crash-Thematiken liegen nun wieder auf dem Tisch.

In Deutschland sorgte allerdings ein unerwartet positiver Ifo-Geschäftsklimaindex für eine Stabilisierung der Börsenlage. Die vorläufige Einigung im Schuldenstreit mit Griechenland wirkt zusätzlich beruhigend nach, auch wenn langsam klar wird, dass die Verhandlungen, also die harte Arbeit, erst noch vor uns liegen. Vor diesem Hintergrund wird unsere Erwartung gestützt, dass wir an den Aktienmärkten in eine ausgeprägte sommerliche Seitwärtsphase hineinlaufen. Größere Schwankungen sollten durchaus zum Aufbau von Positionen bzw. zu Aufstockungen genutzt werden.

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