Dienstag, 06. Dezember 2016


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Nervöse Tage

(lifePR) (Stuttgart, ) Showdown in der griechischen Tragödie? Die Nervosität steigt, kaum jemand wagt sich vorzustellen, was geschieht, wenn Griechenland eine offizielle Staatspleite hinlegen würde. Nun, die Welt würde sich weiterdrehen, denn es gibt genügend Beispiele, wie Staaten ihre Insolvenz überstanden haben, wie zum Beispiel Argentinien. Der Spezialfall Griechenland ist allerdings bis dato ohne Beispiel, da er innerhalb einer Währungsunion stattfinden würde.

Nicht nur wegen eventueller Ansteckungsgefahren bei insbesondere wirtschaftlich angeschlagenen südeuropäischen Peripheriestaaten, sondern auch wegen unkalkulierbarer sozialer Spannungen innerhalb Europas wird wohl alles unternommen, um dem griechischen Staat weitere Rettungsmöglichkeiten zu eröffnen. Dies setzt allerdings den guten Willen der griechischen Regierung voraus, die nun die Wahl hat, den Gläubigern entgegenzukommen und damit ihre Wahlversprechen zu verraten oder diese einzuhalten und die Staatspleite heraufzubeschwören. Eine Zerreißprobe, die zu Neuwahlen führen könnte. Zumindest scheint sich auf den Straßen Athens die Erkenntnis durchzusetzen, dass der Hardliner-Strategie der Tsipras-Regierung kein Erfolg vergönnt sein wird.

Die Märkte reagieren wie immer in solch unsicheren Phasen mit erhöhten Schwankungen. Positive Wirtschaftsmeldungen verpuffen schnell, während negativen Meldungen eher dauerhafte Aufmerksamkeit geschenkt wird. Das Thema Griechenland dürfte die Märkte noch länger in Atem halten, da schnelle Lösungen wohl kaum in Sicht sind.

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