Sonntag, 11. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 152539

Die Marktmeinung aus Stuttgart vom 17.03.2010

(lifePR) (Stuttgart, ) Hoffnungen auf eine anhaltende Konjunkturerholung und die Bestätigung der Bonitätsnote Griechenlands haben die europäischen Aktienmärkte wieder beflügelt. Trotz des Sparkurses bleibt die Lage in Griechenland schwierig, aber die Politik lässt einheitlich verkünden, dass ein Notfallplan für die Eurostaaten nicht eingesetzt werden müsse. Diese Aussagen reichen den Märkten, um wieder ein rosarotes Bild zu zeichnen.

Auch die amerikanische Notenbank spricht davon, dass sich der US-Arbeitsmarkt nun wieder stabilisiert habe. Trotz allem sieht die Fed noch für einen längeren Zeitraum die Notwendigkeit, an ihrem Niedrigzinskurs festzuhalten. Aufgrund dieser Rahmeneckdaten kam es an den Aktienmärkten in den letzten Tagen auch zu erhöhtem Umsatzvolumen. Es ist festzustellen, dass viele institutionelle Investoren ihre Cashpositionen abbauen und sich wieder der Aktie zuwenden. Die Indizes zeigen einen freundlichen Trend, der DAX hat die 6.000-Punkte-Marke überschritten und dürfte somit auch wieder seine alten Jahreshöchstkurse erreichen können. Auch dem Euro Stoxx 50 fehlen nicht mehr viele Punkte bis zur 2.650-Punkte-Marke. Der Dow-Jones-Index ist in einem langen Aufwärtstrend, der beim Überschreiten der 10.700-Punkte-Marke neue Höchstkurse generieren kann.

Der DAX konnte die 6.000-Punkte-Marke erreichen, entscheidend wird aber sein, ob er das Jahreshoch vom 11. Januar mit 6.094 Punkten überschreiten kann, um dann in Richtung 6.250 Punkte weiter steigen zu können. Die europäischen Länderrisiken rücken damit definitiv in den Hintergrund und können den Aufwärtsdruck nicht mehr aufhalten.

Unterstützung erhalten die Märkte auch von den asiatischen Börsen. Einen zusätzlichen Impuls gibt die japanische Notenbank, die ihre Geldpolitik weiter lockert, wodurch der Nikkei-Index auf Jahreshöchstkurs klettert. Positiv verlaufen auch die Rohstoffwerte, die sich einer großen Nachfrage erfreuen dürfen. Beeinträchtigt werden könnte das "Rundum-sorglos- Paket" durch Veränderungen der Geldpolitik in China. Die guten Nachrichten für China sind für die anderen Länder nicht positiv zu betrachten, das Wirtschaftswachstum liegt in der Prognose bei 9,5 %, so dass die Weltbank nun China auffordert, die geldpolitischen Zügel anzuziehen, um insbesondere Inflationserwartungen und eine Immobilienblase zu vermeiden.

Wobei China sicherlich keine Veränderung seiner Währungspolitik vornehmen wird. Anleger sollten sich in der augenblicklichen Phase auf einem Beobachtungsposten halten, da nur ein Überschreiten der Indizes über die Jahreshöchstkurse weiteres Kaufpotential eröffnet. Ansonsten bietet der Markt weiterhin nur kurzfristige Tradingchancen, so dass wir auch unverändert an unserer defensiven Strategie festhalten. Positiv bleiben wir für die Branchen Nahrungsmittel und Gesundheitswesen sowie die Minenwerte. Bei den Einzeltiteln empfehlen wir Nestlé, Fresenius und Anglo American.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Wohnungsüberlassung an Tochter steuerlich nicht anerkannt

, Finanzen & Versicherungen, Wüstenrot & Württembergische AG

Wird eine Wohnung einem unterhaltsberechtigt­en Kind nicht gegen Geld überlassen, sondern im Rahmen der elterlichen Unterhaltspflichten zum Bewohnen...

Vorweihnachtliche Überraschungen statt aufwändiger Weihnachtsgeschenke

, Finanzen & Versicherungen, Taunus Sparkasse

Die Taunus Sparkasse verzichtet auch in diesem Jahr auf aufwändige Geschenke für Kunden und Geschäftspartner. Stattdessen spendet sie insgesamt...

Was tun gegen vereiste Windschutzscheiben?

, Finanzen & Versicherungen, Wüstenrot & Württembergische AG

Wer kennt das nicht? Die Temperaturen gehen gegen null, und schon sind die Scheiben am Auto vereist. Bei klirrender Kälte müssen Autofahrer dann...

Disclaimer