Donnerstag, 19. Januar 2017


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Von der ISS in das Technik MUSEUM SPEYER

Vortrag und Autogrammstunde des deutschen ESA Astronauten Alexander Gerst am 25. April 2015

(lifePR) (Speyer, ) Im letzten Jahr gelang es einem Mann aus Künzelsau ganz Deutschland für die Internationale Raumstation ISS und die Raumfahrt zu begeistern. Über Facebook und Twitter konnte man die Abenteuer von "Astro Alex" regelrecht live miterleben, denn der sympathische deutsche ESA Astronaut Alexander Gerst ließ uns alle, mit Bildern und Kurznachrichten über seine Mission, am Traum ins Weltall zu fliegen teilhaben.

Der promovierte Geophysiker und Vulkanologe Alexander Gerst gehört seit 2009 dem ESA-Astronautenkorps an. Er flog am 28. Mai 2014 an Bord eines russischen Sojus-Raumschiffes zur ISS, um dort ein halbes Jahr lang zu leben und zu forschen. Damit ist er der elfte Deutsche im All und der dritte deutsche Raumfahrer auf der ISS. Bereits nach sechs Stunden Flug erreichte er die Raumstation, die die Erde in einer Höhe von 400 Kilometern mit einer Geschwindigkeit von 28.800 Kilometern pro Stunde umkreist.

100 Experimente in der Schwerelosigkeit des Alls

Im Mittelpunkt der sog. "ISS-Expedition" 40 und 41 standen mehr als 100 wissenschaftliche Experimente auf den Gebieten der Materialforschung, Biologie, Medizin, Physik, Astronomie, Erdbeobachtung und Technik. Neben den wissenschaftlichen Experimenten wurde auch an einem Bildungsprogramm vorwiegend für Schulen gearbeitet. Am 10. November 2014 endete die Expedition für Alexander Gerst und er flog, an Bord des Sojus TMA-13M Raumschiffs, zur Erde zurück. Alexander Gerst verbrachte 165 Tage, 8 Stunden und 1 Minute im Weltraum bei 2.566 Erdorbits.

Zu den Höhepunkten von Gersts Mission "Blue Dot" gehörten beispielsweise die Inbetriebnahme eines Schmelzofens der ESA, mit dem Proben geschmolzenen Metalls frei im Raum schwebend abgekühlt werden können, ein Außenbordeinsatz ("Space Walk") für Wartungs- und Verbesserungsarbeiten an der Raumstation und das Andocken des letzten europäischen ATV, des bisher größten Raumtransporters zur Versorgung des orbitalen Forschungsaußenpostens. Im Januar 2015 wurde Alexander Gerst von Bundespräsident Joachim Gauck mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Am Samstag, 25. April 2015 besucht der deutsche ESA Astronaut Alexander Gerst Europas größte Raumfahrtausstellung "Apollo and Beyond" im Technik MUSEUM SPEYER und hält einen Vortrag zu seiner Mission im All sowie eine Autogrammstunde.

Astronaut im All & Erdbeobachtung aus dem Weltall

Mit dabei ist sein ESA-Kollege Prof. Mike Rast von der ESA Direktion für Erd- und Umweltbeobachtung in Rom, der ebenfalls mit einem Vortrag "Wohin reist unser gemeinsames Raumschiff Erde?" über die vielseitigen Perspektiven der Umweltbeobachtung aus dem All berichtet. Die Vorträge finden ab 11.00 Uhr in der Raumfahrthalle statt. Von 13.15 Uhr bis 13.45 Uhr gibt Alexander Gerst, ebenfalls in der Raumfahrthalle, eine Autogrammstunde. Die Vorträge und die Autogrammstunde sind im regulären Eintrittspreis des Technik MUSEUM SPEYER enthalten.

Informationen:
- Technik MUSEUM SPEYER: http://speyer.technik-museum.de/alexander-gerst
- Alexander Gerst: http://alexandergerst.esa.int
- Europäische Weltraumorganisation ESA: www.esa.de
- Deutsche Beiträge und Schwerpunkte der Mission: www.dlr.de/gerst
- ESA-Erdbeobachtungsprogramm: www.esa.int/eo

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