- Pressemitteilung BoxID 335360
Verbraucherpreise im Land Brandenburg im Juli 2012 gegenüber Juli 2011 um 1,7 Prozent gestiegen
Die gegenüber dem Vormonat ermittelte durchschnittliche Erhöhung der Verbraucherpreise im Juli 2012 (+0,4 Prozent) ist vor allem auf saisonbedingte Preiserhöhungen für den Urlaub zurückzuführen. So stiegen die Mieten für Ferienwohnungen oder -häuser um 27,9 Prozent, die Preise für Pauschalreisen um 14,9 Prozent und die Personenbeförderung im Luftverkehr um 8,7 Prozent. Die Mineralölprodukte beeinflussten die Gesamtentwicklung mit +1,5 Prozent (Heizöl: +4,7 Prozent; Kraftstoffe: +0,6 Prozent). Dämpfend auf die Gesamtentwicklung wirkten dagegen beginnende Preisreduzierungen für Bekleidung (-2,3 Prozent) und Schuhe (-0,9 Prozent).
Auch die Nahrungsmittelpreise gingen im Vergleich zum Juni 2012 um 0,9 Prozent zurück. Dies beruhte vordergründig auf Preissenkungen für Gemüse (-5,9 Prozent), Speisefette und -öle (-2,1 Prozent) sowie Obst (-1,7 Prozent).
Das Niveau der jährlichen Veränderungsrate sank auch im Juli 2012 weiter und lag mit +1,7 Prozent (Juni 2012: +1,8 Prozent) den zweiten Monat in Folge unter der Zwei-Prozent-Marke. Bestimmt wurde die Entwicklung weiterhin durch die Energiepreise (+4,4 Prozent; Teuerung ohne Energie: +1,5 Prozent). Mineralölprodukte verteuerten sich dabei um 4,2 Prozent, wobei Heizöl um 8,5 und Kraftstoffe um 2,9 Prozent teurer wurden.
Gestiegen sind im Vergleich zum Vorjahr auch die Nahrungsmittelpreise (+2,5 Prozent). Insbesondere für Obst (+7,8 Prozent), Zucker, Marmelade u. a. Süßwaren (+6,0 Prozent), Fisch und Fischwaren (+5,4 Prozent), Fleisch und Fleischwaren (+4,7 Prozent) sowie Brot und Getreideerzeugnisse (+3,0 Prozent) mussten die Verbraucher wesentlich mehr bezahlen als im Juli 2011. Günstiger als vor einem Jahr wurden dagegen Speisefette und -öle (-9,0 Prozent) sowie Molkereiprodukte und Eier (-2,8 Prozent) angeboten.
Ebenfalls deutlich mehr als im Vorjahr Jahr kosteten Pauschalreisen (+5,8 Prozent), alkoholfreie Getränke (+5,4 Prozent), Verkehrsdienstleistungen (+2,9 Prozent) und Bekleidung (+2,6 Prozent). Weiterhin verbraucherfreundlich entwickelten sich im Jahresvergleich die Preise für Informationsverarbeitungsgeräte (-4,7 Prozent) und Unterhaltungselektronik (-4,5 Prozent).
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