Freitag, 02. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 537895

Bruttomonatsverdienste in Berlin im Jahr 2014 um 1,8 Prozent gestiegen

(lifePR) (Potsdam, ) Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, lag nach den Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst aller vollzeit-, teilzeit- und geringfügig beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einschließlich Sonderzahlungen im Jahr 2014 in Berlin bei 3 010 EUR. Dies waren 1,8 Prozent mehr als 2013 und ein stärkerer Anstieg als bei den Verbraucherpreisen (+0,8 Prozent) im gleichen Zeitraum. Dabei wurde im Produzierenden Gewerbe (3 720 EUR; +1,2 Prozent) mehr verdient als im Dienstleistungsbereich (2 899 EUR; +1,8 Prozent).

Die Verdiensterhöhung wurde insbesondere durch die größeren Steigerungen im zweiten Halbjahr 2014 bestimmt. Während die Bruttomonatsverdienste in den ersten beiden Quartalen des Jahres 2014 einschließlich Sonderzahlungen im Durchschnitt Zuwächse von 1,4 Prozent im ersten und lediglich 0,8 Prozent im zweiten Quartal 2014 gegenüber den Vorjahresquartalen erreichten, fiel die Erhöhung im dritten und vierten Quartal 2014 mit 2,1 bzw. 2,9 Prozent spürbar höher aus. Dagegen verlor der Anstieg der Verbraucherpreise im Jahresverlauf zunehmend an Tempo. Die jährliche Teuerungsrate sank kontinuierlich von +1,2 Prozent im ersten Quartal 2014 über +0,9 Prozent im zweiten und +0,7 Prozent im dritten Quartal letztendlich bis auf +0,4 Prozent im vierten Quartal 2014.

Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhielten im Jahr 2014 einschließlich Sonderzahlungen im Schnitt monatlich 3 696 EUR (+2,4 Prozent) bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 39,2 Stunden (-0,1 Prozent). Während ihr Monatsverdienst im Produzierenden Gewerbe bei durchschnittlich 3 974 EUR (+1,8 Prozent) lag, betrug er im Dienstleistungsbereich im Schnitt monatlich 3 637 EUR (+2,5 Prozent). Dabei mussten in Vollzeit Tätige im Dienstleistungsbereich mit wöchentlich 39,3 Stunden länger arbeiten als im Produzierenden Gewerbe, mit durchschnittlich 38,5 Wochenstunden. Den mit Abstand höchsten durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst einschließlich Sonderzahlungen erhielten Vollzeitbeschäftigte im Jahr 2014 in der Energieversorgung (5 843 EUR), gefolgt von den Bereichen Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (4 871 EUR) sowie Information und Kommunikation (4 706 EUR). Die niedrigsten Monatsverdienste wurden Vollzeitbeschäftigten im Bereich sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (2 206 EUR) und im Gastgewerbe (2 231 EUR) gezahlt.

Auch 2014 konnten Abweichungen in Bezug auf die Qualifikation beobachtet werden. Während der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst vollzeitbeschäftigter Spezialistinnen und Spezialisten sowie Meisterinnen und Meister inklusive Sonderzahlungen im Schnitt bei 4 274 EUR lag und vollzeitbeschäftigte Führungskräfte in leitender Stellung sogar 6 901 EUR erzielten, kamen in Vollzeit tätige Facharbeiterinnen und Facharbeiter (2 928 EUR) sowie angelernte (2 252 EUR) und ungelernte Vollzeittätige (1 794 EUR) monatlich auf weit niedrigere Verdienste.

Hinsichtlich der Geschlechter gab es im Jahr 2014 weiterhin erkennbare Unterschiede. Männer verdienten einschließlich Sonderzahlungen mit 3 374 EUR monatlich mehr als Frauen (2 643 EUR). Der Anstieg der Bruttomonatsverdienste aller Beschäftigten Männer gegenüber dem Vorjahr ist mit +1,0 Prozent aber deutlich geringer ausgefallen als der aller beschäftigten Frauen (+1,7 Prozent).

Über das Datenangebot des Bereiches Verdienste informiert:
Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
Telefon 030 9021-3318, Fax: 030 9028-4011
E-Mail: verdienste@statistik-bbb.de

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