Samstag, 10. Dezember 2016


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VIDEOAKTIV-Report: 3D-Fernsehen - kein neuer, aber DER Trend

2010 wird das Jahr von 3D - das hoffen Filmleute und Fernseher-Hersteller gleichermaßen

(lifePR) (Reichenau, ) Endlich sind hoch auflösende Bildschirme und Camcorder im Massenmarkt angekommen, gute Flach-TVs erschwinglich, ebenso Full-HD-Kameras, da treibt die Industrie schon die nächste Sau durchs Dorf: 3D. Dabei ist die dritte Dimension beileibe kein neues Schlagwort, sondern schon seit dem Beginn der Fotografie in Wellenbewegungen immer wieder nach oben geschwappt.

Doch dieses Mal scheint es mehr als eine Wellenbewegung zu sein. Der Kassenerfolg des 3D-SciFi-Spektakels "Avatar" von James Cameron hat in vielen Vorstandsetagen die Skeptiker verstummen lassen. Befeuert durch die Pläne großer Hollywood-Studios, in Zukunft mehr und mehr Titel "räumlich" zu produzieren, wollen auch die TV-Gerätehersteller vom Boom der dritten Dimension profitieren.

Eilig hat die Industrie den erst im Mai 2009 verabschiedeten HDMI-Schnittstellenstandard 1.4 (High Definition Multimedia Interface)angesichts des 3D-Trends auf Version 1.4a erweitert. Inhalt der Erweiterung: Die Definition der 3D-Übertragungsmöglichkeiten.

Also alles auf Anfang? Full-HD-Cams, -Projektor oder -Flachbildschirm gleich wieder einmotten? Gemach: "Die Fernseh-Geräte werden aufgrund der rasanten Entwicklung bei 3D dieses Jahr mit einer gewissen Verzögerung auf den Markt kommen" meint Joachim Sauer von der Redaktion VIDEOAKTIV. "Die Hersteller arbeiten nun mit Hochdruck daran, die neue HDMI-Schnittstelle 1.4a noch in der diesjährigen Gerätegeneration zu integrieren."

Zumindest ist das in der Oberklasse zu erwarten - das meint VIDEOAKTIV im Report der Ausgabe 3/2010, denn im Premium-Segment dürften zum Herbst alle Hersteller mit einem 3D-Logo werben. Damit wird zwangsläufig die Basis für 3D-Videoinhalte erheblich größer. Mehr 3D-Inhalte werden benötigt.

Doch Trend hin oder her - Hollywood wird voraussichtlich in den nächsten zwei Jahren kaum mehr als 80 3D-Filme produzieren. Da müssen auch Fernsehsender an die 3D-Produktionen ran - und wie bei High-Definition sind es voraussichtlich wieder die Filmer selbst, die den neuen Trend als erstes aufgreifen und 3D-Inhalte erstellen.

Entsprechend gibt es auch im Camcorder-Segment erste, wenn auch zaghafte 3D-Ansätze. Den Auftakt machen dabei die Extreme: Aiptek bringt ein Modell für 200 Euro - und Panasonic, 3D-one und Ikonoskop bauen Profimodelle in der 20-40.000-Euro-Klasse. Engagierte 3D-Fans konstruieren aus zwei Camcordern und einer Schiene eigene 3D-Aufzeichnungssysteme.

Doch 3D-Filmen oder 3D-Inhalte produzieren bedeutet derzeit dennoch technisches Neuland. Was Begriffe wie die Übertragungsstandards "top/bottom" oder "side-by-side" bedeuten, wie es um die Auflösungsqualität der verschiedenen Übertragungsstandards bestellt ist und welche 3D-Brillen man für welchen Standard benötigt, das hat VIDEOAKTIV in der aktuellen Ausgabe beleuchtet und stellt parallel dazu einen 3D-Geräteübersicht und alle 3D-News in einem Portfolio unter www.videoaktiv.de/31043 zur Verfügung.

Resümee der Experten: Filmemacher bekommen erstmals eine qualitativ hochwertige und technisch zuverlässige Kette, von der Produktion bis zur Vorführung im Kino oder zu Hause - und mit der Blu-ray-Disc das adäquate Speichermedium. Dank Plasma und LCD sind Diagonalen von 1,27 Metern und mehr weder ein technisches noch ein pekuniäres Problem - 3D wirkt am besten, füllt der Bildschirm das Gesichtsfeld des Zuschauers möglichst weit aus.

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