Freitag, 09. Dezember 2016


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Bundesweite Protestaktion für ungewollt Kinderlose

(lifePR) (Leipzig, ) Aktion Kinderwunsch e.V. übergibt an Bundesministerium für Gesundheit in Berlin bundesweit gesammelte Puppen und Unterschriften sowie Forderungskatalog zur Verbesserung der Bedingungen ungewollt Kinderloser / Bundesweite Sammelaktion von Puppen und Unterschriften bisher noch nicht abgeschlossen.

Leipzig, 03. September 2008. Mittels einer Protestaktion vor dem Reichstag in Berlin wirbt Aktion Kinderwunsch e.V. am 30. September, ab 13 Uhr, dieses Jahres um erhöhte Aufmerksamkeit für die rund 1,4 Millionen ungewollt Kinderlosen in Deutschland (Quelle: Allensbach Studie aus 2007). Während dieser Demonstration übergeben Vereinsmitglieder unzählige Puppen, die die ungeborenen Kinder symbolisieren, mit einem Forderungsschreiben, das die Ziele des Vereins beinhaltet, an Mitglieder des Bundesgesundheitsministeriums.

Aktion Kinderwunsch e.V. will sich gegen die einseitige Debatte über sinkende Geburtenzahlen in Deutschland wehren. Inzwischen ist jedes siebte Paar ungewollt kinderlos. Tendenz steigend! Doch die Betroffenen werden kaum erwähnt und erhalten viel zu wenig Unterstützung in ihren Bemühungen um ein eigenes Kind.

Insbesondere kämpft der Verein dafür, dass die Bundesregierung Unfruchtbarkeit als Krankheit anerkennt - wie es bereits die Weltgesundheitsorganisation tut. "Nach dieser Anerkennung würden wohl auch die Krankenkassen nicht mehr um die Wiedereinführung der Vollfinanzierung von künstlichen Befruchtungen herum kommen. Seit die Kostenübernahme im Rahmen der Gesundheitsreform von 2004 gekürzt wurde, kommen pro Jahr nur noch halb so viele durch Kinderwunschbehandlung entstandene Kinder zur Welt wie vorher. Waren es bis zur Gesundheitsreform noch rund 20.000 Babys sind es jetzt nur noch knapp 10.000. Das entspricht der Geburtenrate einer Großstadt wie Köln", erläutert Pressesprecherin des Vereins und Mitinitiatorin der Aktion, Ina Ganschow (36) die Tragweite ungewollter Kinderlosigkeit. Dabei nimmt sie Bezug auf die im vergangenen Jahr veröffentlichte Studie des Allensbacher Instituts für Demoskopie. "Diese Kinder würden die Behandlungskost en jedoch um ein Vielfaches in Form von Steuern, Sozialabgaben und Krankenkassenbeitragen zurückzahlen. Die Einsparungen halte ich für eine Milchmädchenrechnung", so Ina Ganschow.

Weiterhin fordern die Vereinsmitglieder die Gleichbehandlung von unverheirateten Paaren im Rahmen der Reproduktionsmedizin sowie die Zulassung von Eizellen- und Embryonenspenden. Ina Ganschow erklärt: "Für viele Paare ist aus medizinischer Sicht eine Eizell- oder Embryonenspende die letzte Chance auf ein eigenes Kind. Wir setzen uns dafür ein, dass diese in Deutschland zugelassen werden - so wie es in großen Teilen des europäischen Auslands schon der Fall ist.Vor mehr als einem Jahr wurde die "Aktion Kinderwunsch" ins Leben gerufen durch Männer und Frauen, die ungewollt kinderlos sind. Seit dem 25. Januar 2008 ist die "Aktion Kinderwunsch" ein eingetragener Verein. Die Mitglieder kommen aus ganz Deutschland. Unter http://www.aktionkinderwunsch.de finden Interessierte den Forderungskatalog des Vereins sowie Informationen über die gesamte Thematik und weitere geplante Aktionen. "Noch bis unmittelbar vor der Protestaktion in Berlin nehmen wir gerne Puppen und den unterschriebenen Forderungskatalog an", bittet Pressesprecherin Ina Ganschow abschließend.


"Vorplatz Reichstag Platz der Republik 1 10557 Berlin http://www.aktionkinderwunsch.de

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