Sonntag, 22. Januar 2017


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Kindersklaven - Sklavenkinder

(lifePR) (Mainz, ) Mit den Kindersklaven der Antike beschäftigt sich eine von der Gerda Henkel Stiftung geförderte Tagung des Akademieprojektes "Forschungen zur antiken Sklaverei".

Am 13. und 14. Oktober kommen etwa 60 Mitarbeiter des Forschungsvorhabens aus sieben europäischen Ländern und Nachwuchswissenschaftler des Trierer Graduiertenkollegs "Sklaverei - Knechtschaft und Frondienst - Zwangsarbeit" in den Räumen der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur zusammen.

Die Schicksale von Kindersklaven bewegen sich zwischen Zuneigung und Ausbeutung. Fünf Vorträge thematisieren unter anderem Kinderarbeit, das Leben und Sterben von Sklavenkindern und die Mutter-Kind-Beziehung im Altertum. Den Eröffnungsvortrag hält die Bayreuther Ethnologin Erdmute Alber, die der Frage nachgeht, wie der heutige Kinderhandel in Westafrika zu bewerten ist.

Auf diese Weise wird der Bogen zwischen Moderne und Antike gespannt und der Blick auf mögliche Parallelen gelenkt. Das im Jahr 1950 initiierte und heute von Prof. Dr. Heinz Heinen, Universität Trier, geleitete Projekt "Forschungen zur antiken Sklaverei" hat seinen Sitz an der Mainzer Akademie. Es gilt als eines der größten und ertragreichsten Forschungsvorhaben der deutschen Altertumswissenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg und hat auch international Anerkennung gefunden.

Die PDF mit dem Tagungsprogramm finden Sie im Anhang. Eine aktuelle Version kann auch unter http://www.adwmainz.de/index.php?id=673 heruntergeladen werden.

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