Montag, 23. Januar 2017


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Afrika-Verein richtet Wirtschaftsforum in der teuersten Hauptstadt der Welt aus

(lifePR) (Berlin / Luanda, ) Der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft richtet am 21. und 22. Juli das 6. Deutsch-Angolanische Wirtschaftsforum in Luanda aus. Eröffnet wird das Forum durch die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, Brigitte Zypries. Zypries reist mit einer hochrangingen Wirtschaftsdelegation zur wichtigsten Mehrbranchenmesse des Landes, "Feira Internacional de Luanda", kurz FILDA,.

"Der Besuch der Staatssektretärin und der besondere Status, den Deutschland als Gastland der diesjährigen FILDA genießt, schaffen einen fruchtbaren Boden für die Gespräche auf dem Wirtschaftsforum", so Christoph Kannengießer, Hauptgeschäftsführer des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft. "Das Forum unterstreicht zudem die zunehmende Bedeutung Angolas für ausländische Investoren und die gute wirtschaftliche Kooperation der beiden Länder. Wir gehen davon aus, dass zahlreiche Geschäftsabschlüsse zustande kommen werden."

Speziell im Energiesektor sind zahlreiche deutsche Unternehmen in Angola aktiv. Mit der Errichtung zahlreicher Ausbildungszentren arbeiten sie an der Zukunft des Landes mit. "Jetzt gilt es, diesen Erfolg auch auf den Bereich Gesundheit auszuweiten", bemerkt der AV-Hauptgeschäftsführer. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen sei Angola ein stabiler Markt mit sehr guten Perspektiven. Der deutsche Außenhandel mit dem ehemaligen Bürgerkriegsland legte allein 2014 um 29 Prozent auf 375 Millionen Euro zu.

Nach Ende des angolanischen Bürgerkriegs im Jahr 2002 erlebte Angola einen wirtschaftlichen Aufschwung. Mittlerweile ist Angola die zweitgrößte Volkswirtschaft innerhalb der SADC-Region (Southern African Development Community). Nach Nigeria gehört Angola zu Afrikas größten Erdölexporteuren. Um die Abhängigkeit vom Öl zu verringern, steht die Diversifizierung des Bergbaus zunehmen im Fokus. Angola ist der drittgrößte Abnehmer deutscher Erzeugnisse in Subsahara Afrika. Dabei beschränkt sich der Warenaustausch nach Deutschland von Seiten Angolas zum großen Teil auf Rohöl, Erdgas und andere mineralische Erzeugnisse. Währenddessen besteht in Angola ein großes Interesse an Maschinen, Fahrzeugen und anderen technischen Gütern "Made in Germany".

Angolas Hauptstadt Luanda gilt als teuerste Hauptstadt der Welt. In einem vom Beratungsunternehmen Mercer veröffentlichten Ranking zu den Lebenshaltungskosten für Ausländer, landete die 5-Millionen-Einwohner-Metropole erst kürzlich wieder auf Platz 1 - und schlug damit sogar Hongkong, Zürich oder Moskau.

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