Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Wenn es richtig kalt wird: Mit ADAC-Tipps Rutschpartien und Frostpannen vermeiden

(lifePR) (Niedersachsen, ) Bis zum vierten Advent sinken die Temperaturen laut Wettervorhersage deutlich - das ist zwar gut für die Weihnachtsstimmung, heißt aber für Autofahrer, dass sie besonders aufmerksam sein müssen. Durch ein paar technische Vorkehrungen lassen sich Frostpannen vermeiden.

Der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt gibt folgende Tipps für kalte Tage:

- Batterie und Kühler-Frostschutz vom Fachmann überprüfen lassen.
- Auf ausreichend Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage achten. Der Check sollte im Winter grundsätzlich in kürzeren Abständen erfolgen, da die Scheibenwaschanlage häufiger als zu anderen Jahreszeiten genutzt wird.
- Gummidichtungen an Fenstern und Türen mit Pflege-Sprays oder -Stiften einfetten, dadurch wird das Zufrieren verhindert. Vor der Anwendung müssen die Gummidichtungen trocken sein.
- Enteiser für Türschlösser griffbereit in die Jackentasche stecken.

Damit der Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen nicht zur Rutschpartie wird, empfehlen die ADAC-Experten eine vorausschauende Fahrweise. Besonders kritisch sind schon Temperaturen um den Gefrierpunkt, dann ändert sich die Fahrbahnbeschaffenheit ständig.

Auch eine gute "Rundum-Sicht" ist entscheidend für sicheres Fahren.

- Vor dem Losfahren alle Scheiben gründlich von Eis befreien. Wer nur ein Guckloch frei macht, kann an einem Unfall mitschuldig sein. "Guckloch"-Fahrer gefährden sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer.
- Eine Bremsprobe nach wenigen Metern Fahrtstrecke gibt ein Gefühl für die veränderten Straßenverhältnisse. Achtung: Vorher aber unbedingt in den Rückspiegel schauen! Schleichwege durch ruhige Wohnstraßen bringen meist keinen Vorteil. Diese Straßen sind kaum gestreut und werden erst sehr spät und manchmal gar nicht geräumt. Vor Kreuzungen und Ampeln sollte man einen extra großen Sicherheitsabstand halten und auf vorausfahrende Fahrzeuge achten, weil es hier besonders glatt ist.
- Extreme Vorsicht ist auf Brücken geboten. Sie können im Winter zu heimtückischen Glatteisfallen werden, weil sie von oben und unten "gekühlt" werden. Vor allem Nebel kann sich an kalten Tagen als Eis niederschlagen und Brücken in Rutschbahnen verwandeln.
- Gefährlich sind nach Erfahrungen des ADAC Tage, an denen die Temperatur um den Gefrierpunkt schwankt. Durch das wechselnde Tauen und Frieren ändert sich die Fahrbahnbeschaffenheit häufig. Außerdem ist ein Eisbelag bei null Grad glatter als bei strengem Frost, weil sich ein zusätzlicher Wasserfilm bilden kann.

Signale für Glatteis sind leisere Abrollgeräusche der Reifen und das Durchdrehen der Antriebsräder. Die gefährlichsten Tageszeiten sind abends, wenn der Winterdienst nicht mehr, oder morgens, wenn er noch nicht im Einsatz ist.

Um auch bei Glätte heil anzukommen, sollte man längere Fahrzeiten einplanen und besonders behutsam mit dem Gaspedal umgehen. Denn plötzliches, ruckartiges Gas geben oder bremsen kann zum Ausbrechen und Rutschen des Wagens führen.

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