Samstag, 03. Dezember 2016


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Afghanistan: Mehrheit sieht keine erhöhte Terrorgefahr durch Kunduz-Affäre

(lifePR) (Köln, ) Die von der Bundeswehr angeordnete Bombardierung von Tanklastzügen in der afghanischen Region Kunduz wird von Politik und Medien kontrovers diskutiert und ist Thema eines eigens eingesetzten parlamentarischen Untersuchungsausschusses. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) geriet durch die Kunduz-Affäre zunehmend unter Druck und verspricht eine lückenlose Aufklärung der Geschehnisse. Doch es bleibt die Frage, ob die weltweite Berichterstattung über die bei dem Angriff getöteten afghanischen Zivilisten Deutschland stärker ins Visier islamistischer Terroristen gerückt hat.

58 Prozent der befragten Bundesbürger glauben dies nicht, mehrheitlich Männer (Männer: 67 Prozent / Frauen: 49 Prozent). Eine erhöhte Gefahr für die Bundesrepublik attestiert jeder Dritte, vor allem Frauen (Frauen: 38 Prozent / Männer: 28 Prozent). Weniger besorgt zeigen sich zudem die über 50-Jährigen, von denen 62 Prozent keine erhöhte Terrorgefahr ableiten. Die vergleichsweise besorgteste Gruppe findet sich unter den 41 bis 50-Jährigen, von denen 36 Prozent eine erhöhte Gefahr vermuten. Darüber hinaus zeigen sich die Bundesbürger in den alten Bundesländern (34 Prozent) deutlich besorgter als diejenigen in den neuen Bundesländern (27 Prozent).

Dies sind Ergebnisse der täglichen Befragung "YouGov 12nach12" des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov. Befragt wurden über 1000 wahlberechtigte Deutsche.

Bezüglich der Parteiaffinität zeigen sich lediglich geringe Unterschiede. Am wenigsten besorgt zeigen sich die Wähler von Bündnis 90/Die Grünen: 62 Prozent sehen keine erhöhte Terrorgefahr. Eine erhöhte Terrorgefahr sehen dagegen vor allem die Wähler der Linken (38 Prozent).
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YouGov Deutschland AG

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Weitere Informationen finden Sie unter www.yougov.com und www.12nach12.de.

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