Freitag, 30. September 2016


Sanierungszeit nicht überdehnen

(lifePR) (Stuttgart, ) Wer ein Mietshaus generalsanieren will, muss dies in einem überschaubaren Zeitraum tun. Anderenfalls könnte sich das Finanzamt zu Recht weigern, die Sanierungskosten steuerlich anzuerkennen. Wie die Wüstenrot Bausparkasse, eine Tochter des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische, mitteilt, hat der Bundesfinanzhof (BFH) kürzlich eine entsprechende Entscheidung eines Finanzgerichts bestätigt - Az.: IX R 46/13.

Im Urteilsfall hatte der Kläger versucht, Werbungskosten in der mehrjährigen Sanierungsphase steuerlich geltend zu machen. Dieses Recht billigte ihm der BFH grundsätzlich zu, solange er die Absicht habe, die leerstehenden Wohnungen wieder zu vermieten. Ein Eigentümer hat also einen angemessenen Entscheidungsspielraum.

Diesen Spielraum sah das Gericht im konkreten Fall jedoch überschritten, weil der Eigentümer jahrelang - es handelte sich dabei um neun Jahre - untätig geblieben war. Es sei nicht absehbar gewesen, ob der Kläger die Räume überhaupt wiedervermieten wolle und für wann das gegebenenfalls geplant sei. Somit habe er das Finanzamt und die Finanzgerichte nicht davon überzeugen können, auf diese Weise wieder Einkünfte zu erzielen.
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Über die Wüstenrot & Württembergische AG

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe ist "Der Vorsorge-Spezialist" für die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Im Jahr 1999 aus dem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, verbindet der börsennotierte Konzern mit Sitz in Stuttgart die Geschäftsfelder BausparBank und Versicherung als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Die rund sechs Millionen Kunden der W&W-Gruppe schätzen die Service-Qualität, die Kompetenz und die Kundennähe von rund 7.600 Innendienst-Mitarbeitern und 6.000 Außendienst-Partnern in Deutschland. Dank eines weiten Netzes aus Kooperations- und Partnervertrieben sowie Makler- und Direkt-Aktivitäten kann die W&W-Gruppe mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland erreichen. Die W&W-Gruppe setzt auch künftig auf Wachstum und hat sich bereits heute als größter unabhängiger und kundenstärkster Finanzdienstleister Baden-Württembergs etabliert.

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