Sonntag, 11. Dezember 2016


Der Einbau eines Fahrstuhls ist steuerlich abzugsfähig

(lifePR) (Stuttgart, ) Die Kosten für den notwendigen Einbau eines Fahrstuhls stellen krankheitsbedingte außergewöhnliche Belastungen dar. Ein Fahrstuhl ist ein medizinisches Hilfsmittel, wenn durch ein ärztliches Attest die medizinische Notwendigkeit bescheinigt werden kann. Wie die Wüstenrot Bausparkasse, eine Tochter des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische, mitteilt, gilt dies auch dann, wenn durch die Baumaßnahme der Immobilienwert erhöht wird.

Wer krankheitsbedingt unausweichlich dazu gezwungen ist, fest in ein Haus eingebaute technische Hilfen anzubringen, kann diese Aufwendungen als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend machen. Ein Ehepaar hatte in seinem Haus einen behindertengerechten Fahrstuhl einbauen lassen, da aufgrund der technischen Vorschriften der Einbau eines Treppenlifts nicht möglich war. Das Finanzamt verweigerte zunächst die Berücksichtigung der Einbaukosten als außergewöhnliche Belastungen, da mit dem Fahrstuhl ein erheblicher Gegenwert für die Immobilie geschaffen wurde.

Die Ehefrau erhob dagegen Klage vor dem Finanzgericht Köln. Ihr wurde stattgegeben. Auch wenn der Einbau eines Fahrstuhls im Vergleich zu dem eines Treppenlifts deutlich teurer war, sind diese Mehraufwendungen als krankheitsbedingte außergewöhnliche Belastungen steuerlich abziehbar. Die medizinische Notwendigkeit des Einbaus konnte durch ärztliche Atteste nachgewiesen werden. Dass gleichzeitig ein nicht unerheblicher Gegenwert für die Immobilie entsteht, rückt angesichts der medizinischen Notwendigkeit einer baulichen Maßnahme in den Hintergrund, so das Finanzgericht Köln (Az.: 14 K 2517/12).
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Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe ist "Der Vorsorge-Spezialist" für die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Im Jahr 1999 aus dem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, verbindet der börsennotierte Konzern mit Sitz in Stuttgart die Geschäftsfelder BausparBank und Versicherung als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Die rund sechs Millionen Kunden der W&W-Gruppe schätzen die Service-Qualität, die Kompetenz und die Kundennähe von rund 7.600 Innendienst-Mitarbeitern und 6.000 Außendienst-Partnern in Deutschland. Dank eines weiten Netzes aus Kooperations- und Partnervertrieben sowie Makler- und Direkt-Aktivitäten kann die W&W-Gruppe mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland erreichen. Die W&W-Gruppe setzt auch künftig auf Wachstum und hat sich bereits heute als größter unabhängiger und kundenstärkster Finanzdienstleister Baden-Württembergs etabliert.

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