Dienstag, 22. Juli 2014


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Gustavo Dudamel dirigiert die Wiener Symphoniker

(lifePR) (Wien, ) Wiener Symphoniker
Gustavo Dudamel Dirigent
Katia Labèque & Marielle Labèque Klavier

Francis Poulenc:
Konzert für zwei Klaviere und Orchestre d-moll S61
Claude Debussy: Prélude à l’aprés-midi d’un faune
Igor Strawinski:
Le Sacre du Printemps

Gustavo Dudamel ist weltweit eine der schillerndsten Künstlerpersönlichkeiten in der jungen Dirigentengeneration. Vor kurzem wurde er zum Musikdirektor der Los Angeles Philharmonic ernannt, ein Amt, das er in der Saison 2009-10 antreten wird. Derzeit ist Dudamel Chefdirigent des Gothenburg Symphony Orchestra und bereits seit acht Jahren Musikdirektor des Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela. Der Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon hat Anfang Mai seine zweite CD-Aufnahme mit dem Simón Bolívar Youth Orchestra (Mahlers 5. Symphonie) herausgebracht, nachdem die Debüt-CD mit Beethovens 5. und 7. Symphonie mit großer Begeisterung bei Kritk und Publikum aufgenommen worden war. Seine Debüts mit den Wiener Philharmonikern, dem New York Philharmonic Orchestra und den Berliner Philharmonikern stehen in der Saison 2007-08 an.
Nun dirigiert Dudamel erstmals die Wiener Symphoniker. Aufdem Programm stehen Werke von Strawinski, Debussy und Francis Poulenc, Solistinnen der Konzerte sind die Schwestern Katia Labèque & Marielle Labèque.
Der 1981 in Barquisimeto, Venezuela, geborene Dudamel machte international auf sich aufmerksam, als er 2004 Sieger des ersten Gustav Mahler-Dirigentenwettbewerbs der Bamberger Symphoniker wurde.
Dudamel prägte von Beginn an das Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela, dessen Musikdirektor er seit 1999 ist. Die Erfolgsgeschichte dieses Ausnahmeorchesters ist einzigartig. Gegründet als Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation Zehntausender mittelloser Jugendlicher entwickelte es sich schnell zu einem Klangkörper, der inzwischen einen internationalen Stellenwert besitzt – wovon alleine schon die beiden CD-Einspielungen bei der Deutschen Grammophon zeugen. Es war Dudamel, der durch sein Engagement das Orchester bekannt machte, u.a. durch Tourneen beispielsweise nach Chile, Mexiko, in die USA, nach Frankreich und Italien, aber auch durch seine Einladungen berühmter Dirigenten wie Sir Simon Rattle und Claudio Abbado, die nach Venezuela kamen, um das Orchester zu dirigieren.

Biografie Gustavo Dudamel
»Er ist . . . ein Phänomen. Man braucht keine Lektion in Musikkritik, um dieses Charisma zu erkennen . . . Solche Größe erlebt man nicht oft.«

Los Angeles Times, Januar 2007 Der am 26. Januar 1981 in Barquisimeto (Venezuela) geborene Gustavo Dudamel erhielt schon in sehr frühem Alter Unterricht in Harmonielehre, allgemeiner Musiklehre und Kontrapunkt. Mit zehn Jahren begann er Geige zu spielen und studierte bald darauf auch Komposition. Seine Geigenlehrer am Jacinto-Lara-Konservatorium waren José Luis Jiménez, Francisco Díaz und Rubén Cova, anschließend arbeitete er mit José Francisco del Castillo an der Lateinamerikanischen Violin-Akademie.
1995 Beginnt ein Dirigierstudium bei Rodolfo Saglimbeni in Venezuela. Ernennung zum Associate Conductor des Amadeus Chamber Orchestra, ein Jahr später zum Assistant Conductor
1999 Fortsetzung des Dirigierstudiums bei José Antonio Abreu; Ernennung zum Musikdirektor des von Abreu gegründeten Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela, das aufgrund seines Beitrags zur Verbesserung der Lebenssituation Zehntausender mittelloser Jugendlicher allgemeine Anerkennung genießt; in den darauf folgenden Jahren unternimmt Dudamel mit dem Orchester Tourneen beispielsweise nach Chile, Mexiko, in die USA, nach Frankreich und Italien
2000 Gefeierte Deutschland-Tournee mit dem Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela, zu der auch ein Konzert in der Berliner Philharmonie gehört. Ernennung zum Musikdirektor des Jugendorchesters der Andenstaaten (La Orquesta Sinfónica de Juventudes de los Países Andinos – C.A.F.) und zum Chefdirigenten des Youth Orchestra of the Americas
2002 Finalist im ersten Maazel/Vilar-Dirigierwettbewerb
2004 Sieger des ersten Gustav Mahler-Dirigentenwettbewerbs der Bamberger Symphoniker (zur Jury gehören die Dirigenten Esa-Pekka Salonen, Jukka-Pekka Saraste, Leon Botstein, Lawrence Foster und Jonathan Nott, der Komponist Magnus Lindberg, der Consultant Ernest Fleischmann und als Ehrenmitglied Marina Mahler, die Enkeltochter des Komponisten); Dudamel springt beim Beethovenfest in Bonn kurzfristig für Frans Brüggen am Pult des Londoner Philharmonia Orchestra ein; er dirigiert Beethovens Symphonien Nr. 3 und 4 mit dem Mahler Chamber Orchestra in Caracas; Sir Simon Rattle und Claudio Abbado nehmen seine Einladung an, Venezuela zu besuchen und sein Orchester zu dirigieren

2005 Dirigiert das Philharmonia Orchestra in der Royal Festival Hall in London im Rahmen der International Conductors’ Academy; stürmisch gefeierte Konzerte (u. a. Mahlers Symphonie Nr. 5) mit dem Israel Philharmonic Orchestra im Mann Auditorium in Tel Aviv; Debüt bei den BBC Proms, als er kurzfristig für Neeme Järvi am Pult des Gothenburg Symphony Orchestra – des schwedischen Nationalorchesters (Göteborgs Symfoniker) – einspringt; im Rahmen des Beethovenfestes findet sein Power of Music überschriebenes Konzert am 23. September in der Bonner Beethovenhalle statt – auf dem Programm stehen Beethovens Symphonie Nr. 7 und Werke lateinamerikanischer Komponisten. Erneute Deutschland-Tournee mit dem Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela. Weitere europäische Debüts u. a. beim Orchestra Sinfonica dell’Accademia di Santa Cecilia in Rom (Beethovens Neunte), Verbier Festival (UBS Verbier Festival Orchestra mit Werken von Revueltas, Strawinsky und Berio), der Camerata Salzburg, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra und Orchestre Philharmonique de Radio France; Konzerte mit dem Philharmonia Orchestra beim Aldeburgh Festival, USA-Debüt mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra in der Hollywood Bowl. Gustavo Dudamel unterzeichnet einen Exklusivvertrag mit Deutsche Grammophon

2006 Konzerte mit dem Philharmonia Orchestra in Großbritannien, dem Orchestra Sinfonica dell’Accademia di Santa Cecilia in Rom, dem Gothenburg Symphony Orchestra in Göteborg; Debüts beim City of Birmingham Symphony Orchestra, bei der Gulbenkian Foundation, der Staatskapelle Dresden, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt, dem Orchestra Filarmonica della Scala und dem Gürzenich-Orchester Köln; 10-tägige Israel-Tournee mit dem Israel Philharmonic Orchestra und dem Pianisten Yundi Li; Auftritt mit dem Boston Symphony Orchestra beim Tanglewood Festival. Dudamel und das Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela geben Konzerte in Italien und Spanien und eröffnen einen neuen Konzertsaal in Caracas, das »Centre for Social Action Through Music«. Zu Dudamels Opernengagements zählen Donizettis L’elisir d’amore an der Berliner Staatsoper Unter den Linden und Mozarts Don Giovanni an der Mailänder Scala. Seine erste Deutsche Grammophon-Veröffent¬lichung erscheint unter großem Beifall der Kritik: Beethovens Symphonien Nr. 5 und 7 mit dem Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela. Im April wird Gustavo Dudamel zum Chefdirigenten des Gothenburg Symphony Orchestra ernannt; seine Amtszeit beginnt in der Saison 2007/2008

2007 Engagements u. a. beim Los Angeles Philharmonic Orchestra (mit Yefim Bronfman), National Arts Center Orchestra in Kanada (mit Pinchas Zukerman), City of Birmingham Symphony Orchestra, Philharmonia Orchestra, bei den Bamberger Symphonikern, dem Israel Philharmonic Orchestra und dem Gothenburg Symphony Orchestra (beide mit Measha Brueggergosman). Erste Auftritte mit dem Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino (mit Jian Wang), der Tschechischen Philharmonie, dem Chicago Symphony Orchestra (mit Zukerman), den Wiener Symphonikern, den Wiener Philharmonikern und den New Yorker Philharmonikern. Dudamel dirigiert mehrere Konzerte mit dem Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela beim Lucerne Festival zu Ostern; im November unternehmen sie gemeinsam eine Konzertreise in vier Städte der USA, Höhepunkt sind Aufführungen in New York im Rahmen des Festivals »Berlin in Lights« der Carnegie Hall. Ein besonderes Ereignis ist im Frühjahr ein Auftritt im Vatikan mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart und der Geigerin Hilary Hahn. Veröffentlichung seiner zweiten Aufnahme für Deutsche Grammophon: Mahlers Fünfte Symphonie mit dem Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela
2008 Debüt mit den Berliner Philharmonikern und erneute Engagements an der Mailänder Scala
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