Freitag, 02. Dezember 2016


Die Zukunft im Visier: Innovative Holzbauweise auf fünf Stockwerken

(lifePR) (Rheinau, ) Als Baustoff ist Holz ein absoluter Gewinner, vor allem in den Bereichen Wohngesundheit, Ökologie und Nachhaltigkeit. Nachwachsend, natürlich und vielseitig kam der "lebendige" Rohstoff bislang vor allem für Ein- und Zweifamilienhäuser zum Einsatz. Inzwischen setzen Architekten und Investoren in Deutschland vermehrt im mehrgeschossigen Hausbau auf das abwechslungsreiche Material. In Kehl entstand in nur knapp einem Jahr Bauzeit ein Pilotprojekt des badischen Fertighausherstellers WeberHaus: ein in Holzbauweise umgesetztes, fünfgeschossiges Mehrfamilienhaus mit ressourcenschonender Heiz- und Haustechnik und KfW-Effizienzhaus-Standard 55.

Bald 55 Jahre lang baut WeberHaus Häuser in Holzbauweise - 2015 wird die Marke der 34.000 aufgebauten Häuser überschritten. Viele Entwürfe waren individuell nach Kundenwunsch von Architekten entworfene Villen, mehrgeschossige Häuser oder bauliche Konzepte, die Wohnen und Arbeiten unter einem Dach ermöglichen.

Das badische Hausbauunternehmen wird wieder einmal seiner Pionierrolle gerecht und baut nun als eines der ersten deutschen Bauunternehmen ein fünfgeschossiges Holzgebäude. Endlich kann WeberHaus somit demonstrieren, dass Fertighäuser aus Holz nicht nur durch eine lange Lebensdauer und hohe Wertbeständigkeit überzeugen können, wie bisher bis zu zwei Geschossen Höhe auch, sondern, dass das neue Mehrfamilienhaus darüber hinaus alle relevanten brandschutztechnischen Anforderungen erfüllt.

Dem Trend voran: Mehrgeschossige Fertigbauten in Holzbauweise

Fest steht, dass freie Bauflächen, vor allem in Ballungsräumen, immer knapper werden. In Folge wird der "Lebensraum Haus" nach oben wachsen, um platzsparend und zukunftsorientiert zu bleiben. Der Bereich des Mehrfamilienhauses auf mehr als drei Geschossen ist also eine sinnvolle Perspektive. Ein weiterer Vorteil ist, dass großvolumige Gebäude durch den hohen Vorfertigungsgrad der Bauelemente in einer sehr kurzen Zeit gebaut werden können. Und auch hinsichtlich Bauökonomie und konstruktiver Eigenschaften bietet der CO2-neutrale Baustoff Holz der "steinernen" Konkurrenz gegenüber zahlreiche Vorteile. Vielmehr bietet die Holzbauweise hinsichtlich des Klimaschutzes entscheidende Pluspunkte - ökologisches Bauen liegt im Trend und hält vermehrt auch Einzug in die Stadt.

Smarte Aussichten: Klare Optik und starke Ressourcenschonung

Klare, symmetrische Linien und eine zeitlose Formensprache: Von außen ist kaum sichtbar, dass das fünfgeschossige Gebäude in Sachen Energie echten Vorbildcharakter hat. Als KfW-Effizienzhaus 55 unterschreitet das Mehrfamilienhaus in Kehl deutlich die gesetzlichen Anforderungen, die derzeit an einen Neubau gestellt werden. Verantwortlich für so viel Energieeffizienz ist in erster Linie die Gebäudehülle, die mit einem U-Wert von 0,15 W/m2K beispielhaft ist. Ebenso sorgen die dreifach wärmeschutzverglasten Fenster für optimale Dämmwerte. Beheizt wird das Mehrfamilienhaus mit einer Holz-Pelletheizung. Eine Lüftungsanlage mit dezentralen Lüftern in jeder Wohnung steigert den Komfort zusätzlich. Die modernen Balkone mit Glasbrüstungen und die Terrassen im Erdgeschoss sorgen für ebenerdige Vergrößerung des Wohnraumes und sind nach Süden ausgerichtet.

Exakt im Zeitplan, clever im Grundriss

Der Bau von Keller und Treppenhaus erfolgte im November/Dezember 2013 und bereits im Oktober 2014 konnten die Bewohner einziehen. Durchdachte Grundrisse lassen den Mietparteien viel Freiraum: Insgesamt stehen knapp 920 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung, die sich auf acht Wohnungen mit je 98,5 Quadratmetern sowie die Penthouse-Wohnung auf dem Dach mit rund 130 Quadratmetern verteilen. Die Wohnungen im Erdgeschoss spiegeln einander einen beinahe gleichen Grundriss, mit offener Küche zum Wohn- und Ess-Bereich, einem, beziehungsweise zwei, Zimmern zusätzlich zum Schlafzimmer und dem bodengleichen Zugang zur Terrasse.

Vom ersten bis dritten Obergeschoss messen alle Wohnungen circa 99 Quadratmeter und zeigen denselben Grundriss wie die jeweilige Nachbarwohnung. Über den geräumigen Flur gelangen die Bewohner zu Bad, dem Elternschlafzimmer, den beiden weiteren Zimmern und dem Wohn- und Essbereich mit angrenzender offener Küche (zusammen rund 35 Quadratmeter umfassend). Alle Bewohner genießen zusätzlich die Vorzüge eines Balkons.

Das Penthouse im Obergeschoss überzeugt nicht nur mit einem beeindruckenden Ausblick in die Ferne, sondern auch mit einer intelligenten Raumaufteilung. Das zeitlose Badezimmer besticht durch eine Eckbadewanne in Kombination mit Dusche. Direkt aus dem Bad ist über die komfortable Ankleide das Schlafzimmer zu erreichen. Der Wohn- und Essbereich ist mit fast 30 Quadratmetern ebenfalls großzügig bemessen, und geht fließend in die offen gestaltete Küche über. Auch verfügt die 130 Quadratmeter große Wohnung zudem über einen noch etwas größeren Balkon im Vergleich zu den anderen Wohneinheiten.

Zukunftsorientiertes Wohnen - in allen Lebenslagen

"In dem neuen Mehrfamilienhaus haben wir die Wohnungen so konzipiert, dass sie Menschen jeden Alters und in allen Lebenslagen gerecht werden. Ein zentraler Fahrstuhl vom Untergeschoss bis zur Penthouse-Wohnung ermöglicht Familien mit Kindern, Mobilitätseingeschränkten und Rollstuhlfahrern beispielsweise einen barrierefreien Zugang zu den Wohnungen", erklärt Architekt A. Hamid von Berg-Hadjoudj. Zusätzlich ist eine Wohneinheit im Erdgeschoss barrierefrei und behindertengerecht, die zweite ist barrierearm und schwellenfrei ausgestattet.

Die bautechnische Basis des Gebäudes ist die WeberHaus-Grundkonstruktion: die Außenwand verfügt über eine Außendämmung aus Steinwolle 140 mm und sowohl Rähm als auch Schwellen wurden, statt aus Furnierschichtholz gefertigt. Die Deckenkonstruktion ist mit F90 die standardisierte Ausführung bei WeberHaus. Die Außenwand des Mehrfamilienhauses ist als hinterlüftete Fassade ausgeführt, wobei 4 mm starken Dekorplatten aus Alucobond® auf eine Unterkonstruktion angebracht wurden. Die 2 Zentimeter breite Hinterlüftung ist Bedingung für die Fassadenplatten aus Alucobond®-Platten (Alu/PE/Alu). Für die Alu-Fassadenplatten ist eine horizontale Alu-Unterkonstruktion eingebaut worden.

Das Treppenhaus in Massivbauweise dient als Fluchttreppenhaus. Die vertikale Trennung der Wohneinheiten erfolgt durch die Wohnungstrennwand in Variation REI 90. Die horizontale Trennung der Wohneinheiten wird wiederum mittels der WeberHaus-Wohnungstrenndecke durchgeführt.

Die Verbindung von Beton-Treppenhaus und Gebäudehülle aus Holz

Beim fünfgeschossigen Mehrfamilienhaus von WeberHaus in Kehl ist der Erschließungskern aus Beton, dazu zählen das Treppenhaus und der Versorgungs- und Fahrstuhlschacht. Der Anschluss des Treppenhauses aus Beton an die hölzerne Außenwand des Gebäudes erfolgt über eine Konstruktion mit Taschenholz, diese wird an den Kern aus Beton gedübelt. Die Oberkante der letzten Holzdecke liegt bei ca. 15 Metern und die Oberkante der Fahrstuhldecke bei 17 Metern.

Smartes Energiekonzept auf fünf Geschossen

Im Untergeschoss sind auf den insgesamt rund 223 Quadratmetern die Kellerräume, ein Hausmeister-, ein Wasch- und ein Anschlussraum untergebracht. Darüber hinaus gibt es einen separaten Raum für das Abstellen der Kinderwagen. Neben dem großen Installationsraum liegt der beinahe ebenso große Raum für das Pellet-Lager. Nach geltender EnEv 2009 ist das Mehrfamilienhaus in Kehl ein Gebäude nach KfW-Standard 55.

Auf der Höhe der Zeit: Die Haustechnik

Eine zentrale Lüftungsanlage mit einer Zu- und Abluft mit Wärmerückgewinnung von bis zu 85% für alle Wohneinheiten befindet sich auf dem Dach und bedient alle Wohneinheiten, die wiederum dezentral mittels eines eigenen Volumenstromreglers den Wünschen der Bewohner der einzelnen Wohneinheiten angepasst werden können. So erhält das Haus eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung. Zusätzlich ist in allen Wohnungen Fußbodenheizung installiert. Als Teil der Heizungsanlage werden vier Vakuum-Röhrenkollektoren mit einer Gesamtfläche von knapp 20 Quadratmetern eingesetzt. Die Pelletheizung Pelletti III von Paradigma verfügt über eine solare Trinkwassererwärmung, besitzt einen 1000 Liter Pufferspeicher und einen 500 Liter Brauchwasserspeicher.

Fünf smarte Geschosse: Die Haussteuerung

In allen Wohnungen ist WeberLogic auf der Basis der enOcean-Technologie installiert, Die Bewohner bedienen alle Funktionen der Haussteurungsanlage bequem und einfach vom Sofa aus, während obendrein Elektrosmog deutlich reduziert wird. Mit WeberLogic lässt sich die Temperatur in den Räumen energiesparend regulieren. Im Winter bei Sonneneinstrahlung öffnen sich die Jalousien automatisch und im Sommer schließen sie. Mit programmierbaren Dimmer- und Lichtszenen genießen alle Wohneinheiten höchsten Wohnkomfort. Des Weiteren verfügen alle Wohnungen über eine Haustürsprechanlage für komfortables Freisprechen. Eine KabelBW-Anlage beliefert alle Bewohner mit TV, Internet und Telefon - die Verkabelung in den Wohnungen besitzen zudem jeweils ein Patch-Feld zur optimalen Verteilung von Netzwerk-, Telefon- und Glasfaserkabeln.

Informationen unter weberhaus.de
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