Samstag, 10. Dezember 2016


Villeroy & Boch steigert Umsatz und operativen Gewinn deutlich - Vorstand bestätigt Wachstums- und Ergebnisziele für das Gesamtjahr 2015

Zwischenbericht zum 2. Quartal 2015

(lifePR) (Mettlach, ) .
- Konzernumsatz mit 386,9 Mio. € um 4,0 % über Vorjahr.
- Operatives EBIT steigt um 16,3 % auf 15,7 Mio. €.
- Konzernergebnis um 34,2 % auf 9,8 Mio. € verbessert.
- Wachstums- und Ergebnisziele für das Gesamtjahr 2015 bestätigt.


Umsatzentwicklung: +4,0 % über Vorjahr

Der Villeroy & Boch-Konzern hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015 seinen Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 4,0 % auf 386,9 Mio. € gesteigert. Auf Basis konstanter Währungskurse betrug der Nettoumsatz 383,5 Mio. €. Dies entspricht einem Anstieg um 3,1 %.

In Deutschland verzeichnete Villeroy & Boch einen Umsatzanstieg von 2,1 % auf 110,1 Mio. €. Der Auslandsumsatz konnte um 4,7 % auf 276,8 Mio. € gesteigert werden.

Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2015 hat sich im Vergleich zum 1. Januar 2015 um 19,8 Mio. € auf 71,2 Mio. € erhöht. Hierbei entfielen 44,0 Mio. € auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness und 27,2 Mio. € auf den Unternehmensbereich Tischkultur.

Operatives EBIT um 16,3 % auf 15,7 Mio. € verbessert; EBIT insgesamt 14,4 % über Vorjahr

Das operative Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) verzeichnete im ersten Halbjahr 2015 einen Anstieg von 2,2 Mio. € bzw. 16,3 % auf 15,7 Mio. €. Die weitere Effizienzverbesserung im weltweiten Produktionsnetzwerk sowie die erneute Verbesserung im Produkt-, Preis- und Ländermix führten zu der gestiegenen Umsatzqualität.

Im Rahmen des Immobilienprojekts Gustavsberg (Schweden) hat Villeroy & Boch im zweiten Quartal 2015 ein weiteres Grundstück an die Gemeinde Värmdö veräußert und so einen Sonderertrag von 1,0 Mio. € (Vorjahr: 1,1 Mio. €) erzielt. Das EBIT inklusive dieses Sonderertrags erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 2,1 Mio. € bzw. 14,4 %.

Entwicklung in den Unternehmensbereichen

Im Unternehmensbereich Bad und Wellness verzeichnete der Villeroy & Boch-Konzern im ersten Halbjahr 2015 einen nominalen Umsatz in Höhe von 253,0 Mio. € und lag damit um 10,5 Mio. € bzw. 4,3 % über dem Vorjahr. Auf konstanter Kursbasis stieg der Umsatz um 5,4 % auf 255,7 Mio. €. Wesentliche Währungseinflüsse resultierten aus den negativen Effekten in den Währungen Russischer Rubel und Schwedische Krone.

Der Umsatz in Deutschland stieg um 4,2 %. In Russland ist das Wachstum von 40,5 % insbesondere dem starken ersten Quartal und dem Trend, in langfristige Investitionsgüter zu investieren zuzuschreiben. Die Golfstaaten verzeichneten einen Zuwachs von 21,0 %. In Westeuropa entwickelten sich die Märkte Großbritannien (+26,2 %) und Niederlande (+13,3 %) sehr erfreulich. Durch eine weiterhin schwache Baukonjunktur verzeichneten Frankreich (-9,4 %) und Italien (-8,5 %) Rückgänge.

Mit einem operativen Gewinn (EBIT) von 19,4 Mio. € hat der Unternehmensbereich Bad und Wellness das Vorjahresergebnis um 7,8 % bzw. 1,4 Mio. € übertroffen.

Im Unternehmensbereich Tischkultur stieg der nominale Umsatz in den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 um 4,3 Mio. € bzw. 3,3 % auf 133,9 Mio. €. Auf konstanter Kursbasis betrugen die Umsatzerlöse 127,8 Mio. € und lagen damit unter dem Vorjahr (129,6 Mio. €). Die wesentlichen Währungseinflüsse resultierten aus US-Dollar, Britischem Pfund sowie Schweizer Franken.

Im deutschen Heimatmarkt lag der Umsatz auf Vorjahresniveau. Die Zuwächse wurden im Ausland erzielt. Vor allem in Japan (+50,4 %), in Australien (+15,7 %), in den Golfstaaten (+15,4 %) und in Italien (+7,0 %) steigerte der Unternehmensbereich die Umsätze. Rückgänge sind insbesondere in Russland (-46,0 %) zu verzeichnen, wo die Wirtschaftskrise zu einer rückläufigen Konsumgüternachfrage führte.

Das operative Ergebnis (EBIT) des Unternehmensbereichs Tischkultur lag mit -3,7 Mio. € um 0,8 Mio. € über dem Vorjahr (-4,5 Mio. €).

Investitionsvolumen im ersten Halbjahr 2015

Die Investitionen des Konzerns beliefen sich im ersten Halbjahr auf 7,5 Mio. € (Vorjahr: 15,5 Mio. €). Auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness entfielen 5,8 Mio. € bzw. 77,3 % des Investitionsvolumens, auf den Unternehmensbereich Tischkultur entfielen 1,7 Mio. € bzw. 22,7 %. Hauptsächlich investierte der Unternehmensbereich Bad und Wellness in die Modernisierung der Sanitärfabriken in Mexiko, Thailand, Rumänien und Ungarn. Die Investitionen des Bereichs Tischkultur flossen hauptsächlich in die eigenen Einzelhandelsgeschäfte.

Ausblick für das Gesamtjahr 2015

Auf Basis eines weiterhin moderaten Wirtschaftswachstums für das Jahr 2015 und eines starken zweiten Quartals geht Frank Göring, Vorstandsvorsitzender der Villeroy & Boch AG, weiterhin von einer Steigerung des Konzernumsatzes zwischen 3 und 5 % aus: "In den USA und dem überwiegenden Teil der Euroländer wird sich der private Konsum aus unserer Sicht auf einem hohen Niveau stabilisieren. Kritisch beobachten wir die Entwicklung in Russland, wo sich im zweiten Quartal angesichts der Wirtschaftskrise auch für unseren Unternehmensbereich Bad und Wellness das Wachstum verringert hat." Beim operativen Ergebnis rechnet das Unternehmen unverändert mit einem überproportionalen Anstieg, also einer Verbesserung um mehr als 5 %.

Aus dem Immobilienprojekt Gustavsberg (Schweden) erwartet der Konzern im Verlauf des zweiten Halbjahres eine weitere Ertragsrealisierung. Von den insgesamt in Aussicht gestellten 17 Mio. € wurden 7,0 bzw. 4,8 Mio. € bereits in den Geschäftsjahren 2013 bzw. 2014 verbucht.
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