Freitag, 30. September 2016


Villeroy & Boch startet mit Umsatz- und Ergebniswachstum ins neue Jahr

Zwischenbericht zum 1. Quartal 2015

(lifePR) (Mettlach, ) .
- Konzernumsatz mit 195,2 Mio. € um 1,2 % über Vorjahr.
- Operatives EBIT um 8,0% auf 9,5 Mio. € gesteigert.
- Konzernergebnis mit Anstieg um 34,9 % auf 5,8 Mio. €.
- Wachstums- und Ergebnisziele für das Gesamtjahr 2015 bestätigt.

Umsatzentwicklung: +1,2% über Vorjahr


In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2015 hat der Villeroy & Boch-Konzern seinen Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 % auf 195,2 Mio. € gesteigert. Auf konstanter Kursbasis, d.h. auf Grundlage unveränderter Währungskurse im Vergleich zum Vorjahr, betrugen die Umsatzerlöse 195,6 Mio. € (+1,4 %). Der Nettoumsatz auf dem deutschen Heimatmarkt kletterte um 1,0 Mio. € bzw. 1,7 % auf 60,0 Mio. €. Der Auslandsumsatz lag mit 135,2 Mio. € leicht über dem Vorjahreswert von 134,0 Mio. €. Das konzernweit größte Wachstum wurde - insbesondere dank eines sehr starken Sanitärgeschäfts - in Russland erzielt (+30,7 %).

Der Auftragsbestand zum 31. März 2015 erhöhte sich im Vergleich zum 1. Januar des laufenden Jahres um 10,3 Mio. € auf 61,7 Mio. € - davon entfielen rund 65 % auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness.

Operatives EBIT um 8,0% auf 9,5 Mio. € verbessert; EBIT insgesamt 15,9 % über Vorjahr

Das operative Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) stieg in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres um 0,7 Mio. € bzw. 8,0% auf 9,5 Mio. €. Die Gründe hierfür waren in erster Linie Effizienzverbesserungen im Produktionsnetzwerk sowie - dank einer Verbesserung im Produkt-, Preis- und Ländermix - die Optimierung der Umsatzqualität. Unter Berücksichtigung des Immobilienprojektes Gustavsberg (Schweden) erhöhte sich das EBIT sogar um insgesamt 1,3 Mio. € bzw. 15,9 %, weil Projektaufwendungen das Ergebnis im Vorjahreszeitraum um 0,6 Mio. € gemindert hatten.

Entwicklung in den Unternehmensbereichen

Der Unternehmensbereich Bad und Wellness erzielte im Auftaktquartal 2015 einen Umsatz in Höhe von 123,7 Mio. € und lag damit auf dem Niveau des Vorjahres (123,8 Mio. €). Auf konstanter Kursbasis wurde ein Umsatzplus in Höhe von 2,9 Mio. € bzw. 2,4 % verbucht. Die wesentlichen Währungseinflüsse resultierten aus Veränderungen in den Währungen Russischer Rubel und Schwedische Krone.

Auf dem Heimatmarkt Deutschland konnte der Umsatz im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres um 4,0 % auf 38,7 Mio. € gesteigert werden. Die größten Umsatzzuwächse wurden dabei mit Villeroy & Boch-Kollektionen in den Produktfeldern Sanitär und Badmöbel erreicht. Eine weitere wesentliche Umsatzsteigerung schlug in den Golfstaaten zu Buche (+18,5 %). In Frankreich und Italien (jeweils -11,4 %) sind die Umsatzrückgänge der weiterhin schwachen Baukonjunktur geschuldet.

Der Unternehmensbereich Tischkultur erreichte von Januar bis März 2015 Umsatzerlöse in Höhe von 71,5 Mio. €, was einem Zuwachs von 2,3 Mio. € bzw. 3,3 % entspricht. Auf konstanter Kursbasis lag der Umsatz mit 68,9 Mio. € nahezu auf dem Vorjahresniveau von 69,2 Mio. €. Die wesentlichen Währungseinflüsse resultierten aus Veränderungen des US-Dollars und des Britischen Pfunds.

Mit einem leichten Wachstum in Höhe von 0,9 % auf 21,3 Mio. € präsentierte sich der deutsche Heimatmarkt stabil. Umsatzzuwächse im Ausland wurden vor allem in den USA (+24,2 %), in den Niederlanden (+12,5 %) und in Italien (+11,9 %) erzielt. Darüber hinaus konnten die Umsätze in der Region Asien/Australien/Afrika (+16,4 %) - hier vor allem in Japan - deutlich gesteigert werden.

Investitionsvolumen im ersten Quartal 2015: 2,9 Mio. €

In den ersten drei Monaten 2015 hat der Villeroy & Boch-Konzern 2,9 Mio. € investiert (Vorjahr: 5,3 Mio. €). Davon entfiel mit 72,4 % der größere Teil auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness, wo die Investitionsmittel hauptsächlich in Modernisierungsmaßnahmen sowie in neue Anlagen für die Sanitärfabriken in Mexiko, Thailand und Rumänien flossen. Im Unternehmensbereich Tischkultur wurde überwiegend in die neu eröffneten Verkaufsgeschäfte in Mühlheim (Deutschland) und Warschau (Polen) sowie in die Renovierung des Shops in Cookstown (Kanada) investiert.

Ausblick für das Gesamtjahr 2015

"Das Auftaktquartal war einerseits geprägt von Wachstumsimpulsen dank steigender privater Konsumausgaben in den meisten Ländern der Eurozone und andererseits von einer schwachen konjunkturellen Entwicklung in Einzelmärkten wie Frankreich und Italien", so Frank Göring, Vorstandsvorsitzender der Villeroy & Boch AG. "Für den weiteren Jahresverlauf stimmen uns der nochmals gestiegene Auftragsbestand, das positive Kundenfeedback zu unseren Produktneuheiten auf den Fachmessen Ambiente und ISH sowie unsere Erwartung einer moderat wachsenden Weltwirtschaft jedoch zuversichtlich."

Die Prognosen für das Geschäftsjahr 2015 bleiben demnach unverändert. Das Unternehmen geht weiterhin von einer Steigerung des Konzernumsatzes um 3 bis 5 % aus. Für das operative Ergebnis wird eine Verbesserung von mehr als 5 % erwartet.

Darüber hinaus ist mit der Realisierung von Sondererträgen aus dem Immobilienprojekt Gustavsberg zu rechnen. Von den insgesamt in Aussicht gestellten 17 Mio. € wurden 11,8 Mio. € bereits in den Geschäftsjahren 2013 bzw. 2014 verbucht. Der größere Teil des noch ausstehenden Restbetrags wird voraussichtlich in diesem Jahr folgen.
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Über die Villeroy & Boch AG

Villeroy & Boch mit Hauptsitz in Mettlach/Deutschland hat Produktionsstätten in Europa, Mexiko und in Thailand. Mit Produkten aus den Bereichen Bad und Wellness, Tischkultur und Fliesen ist Villeroy & Boch in 125 Ländern vertreten. Das börsennotierte Unternehmen blickt auf eine mehr als 265-jährige Firmengeschichte zurück.

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