Dienstag, 06. Dezember 2016


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Aktuelle Trendstudie zum Golfsport in Deutschland

Bundesweit 2,2 Millionen Aktive | Großes Interesse am Einstieg | Nachfrage bei Jüngeren besonders hoch | Ehemaliger Elitesport entwickelt sich zum Breitensport

(lifePR) (Wiesbaden, ) Golf gewinnt bei den Deutschen zunehmend an Beliebtheit, verliert sein Altherren-Image und begeistert vor allem jüngere Generationen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Trendstudie zum Golfsport in Deutschland, die jetzt von der Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) vorgelegt wurde.

Wie die in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut IPSOS* durchgeführte "VcG-Trendstudie Golf" zeigt, ist das Interesse am Golfsport weit verbreitet: 18 Prozent der Deutschen, die bisher noch kein Golf spielen, können sich vorstellen, mit dem grünen Sport zu beginnen. Auf Seiten der Männer ist der Anteil der Einstiegswilligen mit 21 Prozent höher als bei den Frauen (15 Prozent). Offensichtlich unterliegt der Golfsport einem Demokratisierungsprozess: Laut Studie sind 42 Prozent der Deutschen davon überzeugt, dass sich Golf mehr und mehr zu einem Sport für jedermann entwickelt.

Verjüngungstrend | Golf verliert Altherren-Image

Die Nachfrage nach dem Golfsport ist bei den Jüngeren besonders ausgeprägt: 44 Prozent der unter 34-jährigen, die noch kein Golf spielen, gaben an, Interesse am Golfeinstieg zu haben. Der ehemals von einem Altherren-Image geplagte Golfsport macht offenbar einen Imagewandel durch: Laut Studie sind sogar 75 Prozent der Deutschen der Überzeugung, dass Golf für Jüngere eine interessante und attraktive Sportart ist. Frauen stehen diesem "Verjüngungstrend" mit 78 Prozent etwas positiver gegenüber als Männer (72 Prozent). Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass derzeit über die Hälfte (54 Prozent) der im Deutschen Golf Verband (DGV) organisierten Golfspieler über 50 Jahre alt sind**, zeichnet sich hier eine erfreuliche Verjüngung ab.

2,2 Millionen aktive Golfer | Viele nicht organisierte Spieler

Das große Interesse der Deutschen am Golfeinstieg legt nahe, dass sich seine enorme Verbreitung auch in Zukunft fortsetzen wird. Die Anzahl der unter dem Dach des DGV organisierten Spieler hat sich während der letzten 25 Jahre fast verzehnfacht - von 56.000 in 1982 auf mehr als 550.000 im Jahr 2007.** Die "VcG-Trendstudie Golf" zeigt jedoch, dass sich dieses erstaunliche Wachstum auch außerhalb des organisierten Golfsports bemerkbar gemacht hat: Laut Studie verstehen sich 3,4 Prozent der Deutschen als Golfer. Gemessen an der Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren sind das rund 2,2 Millionen Menschen, also wesentlich mehr als die 550.000 Aktiven**, die derzeit in einem dem DGV angeschlossenen Club organisiert sind. Die Ergebnisse machen deutlich, dass es in Deutschland eine überraschend große Anzahl an Golfspielern gibt, die nicht Mitglied in einem dem DGV angehörigen Club sind. Diese Entwicklung ist auf die Eröffnung zahlreicher so genannter öffentlicher Golfplätze zurückzuführen, die von Golfinteressierten ohne Clubmitgliedschaft und teilweise auch ohne den Nachweis einer Platzreife genutzt werden können. Die Anzahl dieser Anlagen ist seit 1985 um rund 3.000 Prozent gestiegen: Heute existieren bundesweit mehr als 330 von ihnen.***

Ostdeutschland holt auf

Besonders erfreulich ist das hohe Interesse am Golfsport in den neuen Bundesländern. Im Vergleich zum Westen ist die Dichte an Golfplätzen zwischen Rügen und Erzgebirge mit gerade einmal 54 Golfplätzen*** noch recht dünn (Westen: 630). Doch der Osten holt auf, denn Potential an Golfinteressierten ist vorhanden: So äußern 14 Prozent der Befragten in den neuen Ländern ihr Interesse am Golfen.

"Unsere Trendstudie zeigt: Golf gewinnt immer stärker an Beliebtheit. Vielen neuen, auch mutigen Ideen von Anlagen- und Clubbetreibern, einer ständigen Nachwuchsförderung und neuen, öffentlich zugänglichen Spielmöglichkeiten ist es zu verdanken, dass immer mehr und immer jüngere Menschen den Weg aufs Grün finden", sagt Marco Paeke, Geschäftsführer der VcG. "Mit der VcG-Trendstudie wollen wir die Entwicklung des Golfsports künftig im Auge behalten, Trends, Einstellungen und Entwicklungspotential ablesen, um so den Golfsport in Deutschland weiter fördern zu können", so Paeke.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Studienergebnisse steht Ihnen unter vcg.de/presse als Download zur Verfügung. Weitere Informationen zur VcG und zum Golfsport unter vcg.de.

* Telefonische Repräsentativbefragung der IPSOS GmbH im Auftrag der Vereinigung clubfreier Golfspieler im August 2008. Befragt wurde eine repräsentative Stichprobe mit deutschlandweit 1.000 Personen ab 14 Jahren.

** Quelle: "Golftimer 2008". Herausgegeben vom Deutschen Golf Verband, Wiesbaden 2008.

*** Quelle: "öffentliche golfplätze 2008". Herausgegeben von der Vereinigung clubfreier Golfspieler, Wiesbaden 2008.
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Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV e. V.

15 Jahre Erfahrung im Golfmarkt und die Anerkennung des Deutschen Golf Verbandes (DGV) als einzige Interessenvertretung clubfreier Golfspieler in Deutschland machen uns zu einem starken Partner für Golfeinsteiger und Greenfee-Spieler. Als einer der größten Sportvereine Deutschlands mit 18.500 Mitgliedern (Stand 12/2007) engagieren wir uns gemeinsam mit dem DGV und zahlreichen Golfclubs für die bundesweite Popularisierung des Golfsports. Dies geschieht sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene: Denn erstens bieten wir unseren Mitgliedern die Möglichkeit, bei über 630 Golfanlagen gegen Greenfee Golf zu spielen und zweitens reinvestieren wir die aus unseren Mitgliedsbeiträgen erwirtschafteten Erträge in bundesweite Fördermaßnahmen - bis heute insgesamt 11,5 Millionen Euro (Stand 12/2007).

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