Samstag, 22. November 2014


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10 Jahre Qualitätsverband Wohnsiegel - Das Europäische Markenhaus e.V.

Innovation, Architektur etc. unter der Schirmherrschaft von Björn Engholm

(lifePR) (Lohfelden/Kassel, ) Vor über 10 Jahren, am 01. Juli 2001 wurde von Herrn Björn Engholm, Ministerpräsident a.D. und ehemaliger Kanzlerkandidat sowie Herrn Heinz H. Lachmann, langjähriger Unternehmensberater in der Baubranche, der Qualitätsverband Wohnsiegel – Das Europäische Markenhaus e.V. in Kassel gegründet.

In einen jahrelang bestehenden Kontakt der beiden Herren wurde immer wieder die Idee diskutiert, einen Verband zum Wohle des Bauherrn zu gründen.

Herr Engholm hatte als Ministerpräsident in seiner Sprechstunde regelmäßig mit Bauherren zu tun, die teilweise vor dem Nichts standen, da sie sich für den falschen Baupartner entscheiden haben.

Der Unternehmensberater wusste auf der anderen Seite um die Problematik auf der Unternehmerseite und hat vielfach erleben müssen, dass mangelndes Know-how und teilweise Unredlichkeit zu einer schlechten Bauleistung führten.

Im Sommer 2001 wurde daraus sodann der Verband Wohnsiegel ins Leben gerufen. Heute zählen 65 Bauunternehmen und namhafte Industriepartner zu den Mitgliedern; zusammen werden jährlich ca. 5.000 Wohneinheiten erstellt.

Jeder Bauunternehmer hat die Möglichkeit, Mitglied dieses Verbandes zu werden, sofern er folgende Punkt nachweisen kann, die zu den Kernthemen des Qualitätsverbandes zählen: Bonität, Qualität, Seriosität.

Konkret wird geprüft:

Schriftliche Befragung von Bauherren der letzten 2 bis 3 Jahre
(umfangreiche schriftliche Auswertung für das Unternehmen in statistischer Form zur Verwendung für zukünftige Kundengespräche)

Telefonische Befragung der Subunternehmer zur Auswertung der Zufriedenheit in der Zusammenarbeit

Persönliches Qualitäts-Audit von 5 bis 10 laufenden Bauvorhaben

Prüfung des Werkvertrages mit den Bauherren, der Zahlungsbedingungen bzw. der allgemeinen Vertragsbedingungen, der Bauleistungsbeschreibung und der Rahmenverträge mit den Subunternehmern durch einen Rechtsanwalt aus dem Bereich des Baurechts / Architektenrechts

Prüfung der Bonität des Unternehmens durch einen externen Wirtschaftsprüfer

Die Prüfung erfolgt jährlich. Aufgrund der strengen Kriterien des Verbandes Wohnsiegel wurden in der Vergangenheit auch verschiedene Unternehmen wieder ausgeschlossen, da sie die Kriterien, die zur Aufnahme herangezogen wurden, nicht mehr erfüllten.

Bei unseren Mitgliedern halten wir als Verband durch die regelmäßige Bauherrenbetreuung während der Bauzeit den Kontakt zum Bauherrn und können so bereits frühzeitig reagieren, wenn dies notwendig erscheint.

Das veränderte Nachfrageverhalten von potentiellen Bauherren in den vergangenen 10 Jahren führt zu einem erheblich größeren Beratungsaufwand, auch gerade im energetischen Bereich. Damit unsere Mitgliedsunternehmen (und künftige MItgliedsunternehmen) die Marktführerschaft in diesem Bereich für sich in Anspruch nehmen können, haben wir gemeinsam mit den namhaften Industriepartnern ein energieautarkes Haus entwickelt – das Wohnsiegel-Haus.

Es wird das modernste energieeffizienteste Einfamilienhaus entstehen. Das Wohnsiegel-Haus wird als „Autarkes EnergiePlus-Wohnsiegel-Haus“ erstellt werden. Es braucht weder Öl, noch Gas, und kann, wenn nötig, auch autark ohne Stromanschluss betrieben werden.

Das bedeutet, das Gebäude produziert mehr Energie, als es verbraucht. Auf dem Dach liegen Photovoltaik Module, die Strom erzeugen und Solarkollektoren, die das Brauchwasser erwärmen. Das Brauch- und Heizwasser kann auch zusätzlich über einen Kamin erwärmt werden.

Sämtliche gewonnene Wärme wird in den 1.000 Liter Multispeicher, der immer frisches Trinkwasser liefert, eingespeichert und nach Bedarf abgerufen. Darüber hinaus steht eine Batterie im Hauswirtschaftsraum, die nicht größer als ein Kühlschrank ist, die den selbstproduzierten Strom speichert und in der Lage sein wird, diesen bei Bedarf wieder abzugeben.

Die gesamte Anlage kann bei Bedarf unabhängig über ein Stromaggregat betrieben werden.

Die Komponenten, die hier eingebracht werden, sind sehr umfassend, bedeuten aber für den Benutzer keinerlei Einschränkung beim Komfort. Anders als beim Passivhaus richtet sich die Anlagentechnik nach dem Verhalten und dem Bedarf der Bewohner.

Die Bewohner können jederzeit die Fenster öffnen, wann immer und wie lange sie wollen. Die Raumtemperatur ist in jedem Raum individuell regelbar. Das Raumklima ist hervorragend, die Luft im Haus ist, wenn gewünscht, pollenfrei! Die Technik ist benutzer-freundlich und kann von Jedermann bedient werden. Die Anlagen sind servicefreundlich und werden 1 x im Jahr von einer Fachfirma gewartet.

Darüber hinaus werden zwei Anschlüsse (Steckdosen) für das Betanken von Elektroautos und E-Roller bereitstehen, das ist die so genannte E-TANKE.

Der Bau eines so technisch aufwendigen Gebäudes ist nur möglich, wenn die Industriepartner eng zusammenarbeiten und die Fachplaner der einzelnen Komponenten mit einbezogen werden.

Für dieses Haus muss kein Atomstrom produziert werden, es hat eine positive Energiebilanz. Es wird mehr Strom produziert, als verbraucht wird. Das klingt im ersten Moment unglaublich, ist heute jedoch möglich.

Hiermit erfüllt der Verband Wohnsiegel den Trend der Zeit und sorgt seinerseits mit diesem Energiepaket zum Ausstieg aus der Atomkraft.

Selbst der Vertrieb wird durch den Verband Wohnsiegel auf Seriosität und Fachwissen überprüft. Hierzu beschäftigt der Verband Testkäufer, die es zur Aufgabe haben, sich als potentielle Interessenten auszugeben. Das Ergebnis fließt dann in Seminare, die der Verband regelmäßig durchführt, mit ein.

Die Verbandsarbeit führt auch dazu, dass ein Mittelständler wesentlich mehr Möglichkeiten hat, als wenn er allein agiert.

Auch die konstanten Arbeitstreffen, die der Verband Wohnsiegel veranstaltet oder die regelmäßigen statistischen Erhebungen sind für die Mitgliedsunternehmen von hohem Nutzen.

Die statistischen Erhebungen, die der Verband regelmäßig erstellt, zeigen zum Beispiel ganz deutlich, dass vor 10 Jahren ein Durchschnittshaus eine Größe von 146,4 Quadratmetern aufwies. Heute sind es im Durchschnitt 151,2 Quadratmeter.

Die größere Wohnfläche spiegelt sich häufig in größeren Bädern wieder; diese sind um ca. 2,1 Quadratmeter gewachsen. Zusätzlicher Trend ist bei vielen Bauherren eine Speisekammer und auch der Essbereich nimmt ca. 2,8 Quadratmeter mehr ein als noch vor 10 Jahren.

Die Schlaf- und Kinderzimmer variieren mit 0,5 Quadratmetern plus. Die mehrgeschaffenen Quadratmeter gehen zu Lasten des Wohnzimmers.

Der durchschnittliche Preis eines Wohnsiegel-Hauses einschließlich Anschlusskosten ohne Grundstück liegt bei ca. 281.743,00 Euro.

Aufgrund dieser Zahlen fällt es einem Unternehmen leicht, seine Geschäftspolitik viel gezielter auf eventuelle Marktveränderungen einzustellen.
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