Freitag, 09. Dezember 2016


„DIN EN 13814“

Neue EU-Norm fördert Bürokratiewahnsinn und vernichtet wieder einmal viel Geld / Diesmal sind familiengeführte Schaustellerbetriebe im Visier der Bürokraten

(lifePR) (Dorfen, ) Ginge es nach den Brüsseler Bürokraten und deren Zulieferer aus den Amtsstuben der europäischen Staaten, dann könnte so manches Volksfest zukünftig ohne Karussells und Fahrgeschäfte auskommen müssen. Die neue EU-Norm "DIN EN 13814" hat die deutschen Verantwortlichen ermuntert, gleich mal wieder über das Ziel hinauszuschießen. Während in allen anderen EU-Ländern Ausnahmen für ältere Fahrgeschäfte gelten und somit ein Bestandsschutz besteht, wurde dieser in Deutschland herausgenommen. Das bedeutet, dass alle Fahrgeschäfte, die vor 2009 in Betrieb genommen wurden, nochmals auf Norm geprüft werden. Die Kosten müsste natürlich der Schausteller tragen und das könnten dann mal gleich 30-40Tausend Euro heißen oder deutlich mehr. Man muss kein Prophet sein, wenn man daraus eine Welle der Insolvenzen ableitet.

Die Landespolitiker aller Bundesländer sollten sich schleunigst aufmachen und einen bundesweiten Bestandsschutz für die bestehenden Anlagen einfordern um damit eine branchentaugliche Umsetzung der EU-Norm zu ermöglichen. Das ist vereinzelt bereits geschehen, aber es darf gerne etwas lauter und eindringlicher darüber debattiert werden, denn dem anhaltenden Bürokratiewahn muss endlich wirksam entgegnet werden. Die EU sollte nicht über das denkbar schlechte Image beim Bürger und in der Wirtschaft jammern, solange solche irrwitzigen Verordnungen unterwegs sind. In diesem speziellen Fall ist diese Botschaft an die deutschen Stellen zu richten.
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