Sonntag, 11. Dezember 2016


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Utopia warnt: Fauler Kompromiss beim Effizienzlabel

Und fordert ein verlässliches Energiesparlabel mit einer objektiven Skala, die dem heutigen Stand der Technik gerecht wird

(lifePR) (München, ) Seit 1994 müssen Haushaltsgeräte mit den Energieeffizienzklassen gekennzeichnet sein. Sie reichen von A (niedriger Energieverbrauch) bis G (sehr hoher Energieverbrauch). Bis heute verlassen sich gutgläubige Kunden auf die ungenauen Angaben, die jedoch nur wenig Orientierung bieten, weil etwa 80 Prozent der Haushaltsgeräte sowieso ein A tragen. Der technische Fortschritt macht's möglich. Deshalb hat die EU im März 2004 zumindest für Kühl- und Gefriergeräte die Behelfsnoten A+ und A++ eingeführt. Auch hier sind die Unterschiede des Energieverbrauchs enorm. So verbraucht ein Gerät der Energieeffienzklasse A+ nur etwa drei Viertel der Energie eines vergleichbaren A-Geräts, ein Gerät mit A++ sogar nur die Hälfte.

Nun wollen am kommenden Dienstag die EU-Institutionen über einen Kompromissvorschlag der schwedischen Ratspräsidentschaft abstimmen. Nach dem Willen des EU-Rates - und auch der deutschen Regierung - soll es dabei nicht um die Neubewertung der Klassen gehen. Es wird allein darüber verhandelt, wie viele Pluszeichen oberhalb der Klasse A eingeführt werden könnten: von A+ über A+++ bis A++++++++ also?

Neue Studien ergaben indes, dass Verbraucher diese nur als Feinabstufungen wahrnehmen. Im guten Glauben mit einem A-Gerät ein ausreichend sparsames Gerät zu erwerben, sind sie weniger bereit mehr Geld für effiziente Technik auszugeben. Auch eine weitere Studie der Universität St. Gallen hat jedoch belegt, dass die neuen Unterkategorien von Verbrauchern nicht berücksichtigt werden. Verbraucherschützer halten wenig von den Bezeichnungen. Denn die meisten Konsumenten vermuten hinter dem Buchstaben A noch immer die beste Note. Alles, was darüber hinausgehe, überfordere sie, so das Fazit von Verbraucherschützern.

Utopias-Fazit: Die Kennzeichnung von A bis G macht heute keinen Sinn mehr. Deshalb warnt Utopia vor dem undurchschaubaren Siegeldschungel und fordert ein verlässliches Energiesparlabel mit einer Skala, die dem heutigen Stand der Technik gerecht wird.

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