Sonntag, 26. Oktober 2014


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,,Bioethische und gesundheitliche Herausforderungen für die islamische Welt:Aids, Drogen und Reproduktionsmedizin“

(lifePR) (Hamburg, ) Die Abteilung für Geschichte und Kultur des Vorderen Orients (Turkologie) des Asien-Afrika-Institutes der Universität Hamburg veranstaltet in Kooperation mit dem Heidelberger Centrum für Euro-Asiatische Studien e.V. eine Tagung zum Thema Bioethische und gesundheitliche Herausforderungen für die islamische Welt: Aids, Drogen und Reproduktionsmedizin
am Freitag, 22. Juni 2007, 10–18:30 Uhr
im Asien-Afrika-Institut, Edmund-Siemers-Allee 1, Ostflügel, Raum 221

Drogenkonsum, AIDS oder die moderne Reproduktionsmedizin stellen im 21. Jahrhundert globale Herausforderungen dar, die nicht mehr auf bestimmte Regionen oder Kulturen begrenzt sind. Während sie in Deutschland und der westlichen Welt seit Jahren intensiv und kontrovers diskutiert werden, wissen wir immer noch wenig über den Umgang anderer Religionen und Kulturen mit länderübergreifenden Epidemien oder den Folgen des technologischen Fortschritts.

Im Mittelpunkt der Tagung werden die ethischen und rechtlichen Bewertungen globaler gesundheitlicher Probleme und medizinischer Entwicklungen in der islamischen Welt stehen. Phänomenen wie Biotechnologie, Drogenkonsum oder AIDS ist gemeinsam, dass sie in besonderem Maße mit dem islamischen Menschenbild kollidieren. Dies stellt die betroffenen Gesellschaften vor Herausforderungen, die für ihre Zukunft ebenso entscheidend sein könnten wie politische und militärische Konflikte.

Die eintägige Veranstaltung, die erstmals junge Experten aus unterschiedlichen Disziplinen zu diesem Gebiet zusammenführt, befasst sich bewusst mit gegenwärtigen Problemen und Herausforderungen. Ihre Ergebnisse reichen somit nicht zuletzt auch in den Bereich von Politikberatung und öffentlicher Gesundheitspolitik hinein. Die Tagung wird finanziell unterstützt von der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung.
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